Servus, Pfiati und Baba – about finding love

Ich reise gerne. Schon immer. Aber ich träume von großen Städten, romantischen Sonnenuntergängen über dem Meer oder Hollywood.
Dass ich die große Liebe fast um die Ecke finden würde, damit hätte ich nie gerechnet.

Neben meiner Ausbildung als Kauffrau für Marketingkommunikation mache ich noch eine Zusatzqualifikation als Europakauffrau. Dafür muss ich ein mindestens dreiwöchiges Praktikum im europäischen Ausland absolvieren.
Spanien und die anderen guten Plätze sind alle schon weg.
Und jetzt?

Mein Ausbildungsbetrieb hat seit circa einem Jahr einen Standort in Salzburg – da geht’s hin. In der Schule machen sich alle ein klein wenig lustig über mein Praktikum. Zählt das überhaupt als Ausland? Anfangs habe ich mir auch ein bisschen was Größeres vorgestellt, aber – immerhin freue ich mich auf den Kaiserschmarrn.

Let the journey start…

Am 21. März ist es dann so weit, mein erster Arbeitstag beginnt. Ich muss sagen, ich fühle mich von Anfang an hier wohl. Die Kollegen begrüßen mich alle herzlich – ob das wohl an den niedersächsischen Spezialitäten in meinem Präsentkorb liegt?
Von meinem Büro aus kann ich durchs Fenster auf die große Dachterrasse klettern und dann… Blick auf die Berge. Ich hatte nie einen richtigen Bezug zu den Bergen. Ich mache eigentlich immer Urlaub am Strand. Aber dieser Blick raubt mir immer wieder aufs Neue den Atem.

Leider ist das Wetter die ersten Tage nicht besonders gut, es ist kalt und grau. Aber irgendwann scheint auch hier mal die Sonne, ich nutze die Gelegenheit um mir endlich mal die Stadt anzusehen.
Wunderschön!
Damit ist eigentlich schon alles gesagt, aber ich erzähle euch einfach so gerne davon! Mit dem Bus fahren wir vorbei an alten Gebäuden, die sich direkt an den Fels der Stadtmauer anschmiegen. Dann geht es durch einen Tunnel in der Stadtmauer und man hat das Gefühl: jetzt bin ich in Salzburg.

Salzburg – The city

Aussteigen.

Gleich links befindet sich die Pferdeschwemme beim Festspielhaus und passenderweise fährt ein Fiaker vorbei. Da ich mich noch nicht mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt auseinander gesetzt habe, laufe ich einfach drauf los. Und prompt lande ich in der Getreidegasse. Die ist sogar mir ein Begriff.
DAS ist genau meine Welt! Ich liebe es: das Getümmel, die alten, wunderschönen Gebäude und – wie sollte es anders sein – die Schaufester von Louis Vuitton und Co. Überall gibt es was zu gucken. Mozarts Geburtshaus, dann eben mal in einer anderen Gasse abbiegen und schon stehe ich auf dem Universitätsplatz.

Zum Teil habe ich hier echt das absolute Touri-Programm durchgezogen, haha. Das ist neben dem Shoppen für mich einfach ein Muss. Dirndl? Nein, da muss ich euch leider enttäuschen. Ich hätte so gerne eins und habe auch wunderschöne entdeckt, aber bei uns habe ich doch nie Gelegenheit, es zu tragen. Nur für meinen Schrank ist es dann doch zu schade. Stattdessen ein tragbares Keypiece: eine beige Massimo Dutti Lederjacke im Bikerstil. Ein richtig schönes Teil, was ich dann die nächsten Tage gleich ausführen musste.

Shopping

An einem anderen Tag geht es erst in den Mirabellgarten und dann Richtung Festung Hohensalzburg. Ich muss sagen, der Ausblick lohnt sich aber den schönsten Ausblick gibt es für die Fleißigen, die einmal auf der Stadtmauer die Stadt umrunden. Es ist wirklich unfassbar schön, Salzburg ist einfach traumhaft, der Blick über die Dächer wirklich fantastisch. Was soll ich noch sagen, guckt euch die Bilder an!

Mirabellgarten

Mirabellgarten

Salzburg view

Salzburg rooftops

More than sightseeing

Eigentlich wär ich so gerne noch Kaiserschmarrn essen gegangen, aber auf die Schnelle wurde es dann doch nur ein Burger und Pommes bei McDonalds. Aber selbst das ist in Salzburg viel besser, denn in der Getreidegasse hat Mecces einen lauschigen Hinterhof mit gemütlichen Ecken.

Ich könnte mir hier noch den Mund fusselig reden, aber es ist einfach die Atmosphäre. Diese alten Gebäude, Fiaker die an dir vorbeiklappern, gemütliche Cafés auf großen Plätzen, gut gekleidete Menschen und wenn dann noch die Sonne scheint…
Ich fühle mich hier einfach zu Hause. Das liegt aber auch sicher daran, dass ich fast täglich mit meinen Kollegen Mittagessen bin. Mit meiner liebsten Kollegin war ich einen Tag auf dem Hausberg und anschließend bei ihr zu Hause zum Grillen mit ihrer Familie. An einem anderen Tag waren wir shoppen… Ich hatte wirklich ein gutes Programm!

Und wenn nicht, dann halt Wellness! Das geht immer, grade wenn man ein so tolles Hotel wie das Hotel Gabi hat. Saunalandschaft, Hallenbad und Outdoor-Pool, was willst du mehr? Ungelogen, ich hatte jeden Abend den ganzen Wellnessbereich für mich allein und an einem Tag konnte ich sogar im Pool schwimmen, so warm war es. Und das Anfang April!

On my way back home

Am 08. April sitze ich dann im ICE auf dem Weg nach Hause. 6 Stunden Fahrt, in denen ich bereits von meinem nächsten Besuch träume. Hier mache ich jetzt mal einen Cut. Es waren wirklich die besten drei Wochen, die ich mir vorstellen kann. Obwohl ich nie ins Ausland ziehen wollte… ich glaub, ich kaufe mir jetzt ein One Way Ticket!
Salzburg, i liab di!


Shop my looks on Fleek

Leopard dress look

Winter look

6 Kommentare zu „Servus, Pfiati und Baba – about finding love

    1. Danke, danke, danke! Deine Worte bedeuten mir echt viel, grade da es mein erster Blogpost ist. Ich habe Salzburg auch zu meiner neuen Lieblingsstadt ernannt 🙂 kommst du von dort? Ich überlege auch noch einen Blogpost zu verfassen, was man in Salzburg angucken oder machen kann

      Gefällt 1 Person

      1. Ich weiß nicht, ob mein letzter Kommentar abgeschickt wurde, irgendwie spinnt mein WordPress-App. Egal jetzt nochmal: Salzburg ist echt eine wunderschöne Stadt. Ich selbst komme aber aus Tirol, bin aber öfters in Salzburg, da es mir einfach so gut gefällt. Das mit dem Blogpost ist eine tolle Idee, ich würde mich freuen den zu lesen. Macht auf jeden Fall weiter so!

        Gefällt 1 Person

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