A bag story – Part 1

Ich habe schon oft darüber nachgedacht, warum ich Designer-Teile liebe. Ich kann´s euch leider nicht sagen, ich finde keine eindeutige Antwort. Ein paar Ideen habe ich schon und die werde ich euch verraten, aber Fakt ist: Ich tue es einfach. So war es eigentlich klar, dass früher oder später (in Abhängigkeit finanzieller Mittel) das erste Luxus-Designerstück seinen Platz in meinem Kleiderschrank findet. Die Geschichte dahinter erfahrt ihr jetzt.All that glitters…

Wie schon gesagt, eine eindeutige Antwort kann ich euch nicht liefern. Ich hab mich schon immer zu schönen Dingen hingezogen gefühlt. Sie machen mich glücklich. Gut, Glück ist sicher mehr und an dieser Stelle zu hochgegriffen, aber ihr wisst schon was ich meine. Ich freu mich einfach wenn ich etwas Schönes ansehe. Fotografien, Bilder, Geschichten, Menschen… Als kleines Kind hab ich schon immer auf Flohmärkten nach Schmuck gesucht oder mich über den alten Schmuck meiner Oma gefreut. Ich hab ihn natürlich nicht getragen. Aber es glitzert so schön… Also kurz und knapp, ich mag schöne Dinge.

Aus psychologischer Sicht definiert jeder Luxus anders, abhängig von seiner Umgebung, dem Zeitgeist und den eigenen Lebensumständen. Für den einen ist frisches Wasser und ein Dach über dem Kopf Luxus, für den anderen der neueste BMW. Grundsätzlich streben wir aber ständig nach Luxus – ob man es zugeben will oder nicht. Auch wenn man sich vielleicht einredet es ginge um Qualität oder Ähnliches, grundsätzlich wollen wir auch immer andere oder uns selbst beeindrucken. Nicht umsonst wird gesagt, dass es uns erst dann wirklich schlecht geht, wenn wir uns keinen Luxus mehr leisten können. Wenn man sich Designerkleidung leisten kann, ist dies also auch ein Art Versicherung, dass man genug zum (Über-)Leben hat. So viel zur psychologischen Sicht. Ich brauche es also gar nicht leugnen: Es ist nicht nur die Schönheit, sondern auch der Name und das Logo.

Aber für mich ist ein Luxus-Label mehr als nur ein Statussymbol. Warum sollte ich mich mit gerade DIESEM Logo schmücken? Mir ist es wichtig zu wissen, wofür eine Marke steht. Was ist ihre Geschichte? Wie soll ich hinter dem was ich trage stehen, wenn ich absolut nichts darüber weiß, außer dass es angesagt ist und uns Luxus suggeriert?

Wie alles begann

Ich will euch nichts erzählen. Meine erste Markentasche war von Guess. Ich habe sie immer noch, auch wenn sich mittlerweile die Trageriemen auflösen. So viel zum Thema Qualität. Zum Abi wollte ich unbedingt eine Markentasche und damals war Guess für mich der größte vorstellbare Luxus. Und ich gebe gerne zu, dass ich die Tasche zwar auch heute noch schön finde, aber vorrangig der Name für mich im Fokus stand. Das ist nicht schlimm, aber außer schönen Taschen und Werbekampagnen weiß ich bis heute nichts über diese Marke.

A bag story

Irgendwann verlor die Tasche an Reiz und der damals größte Trend auf Instagram und im sonstigen www. war ein ganz bestimmter Designer. Michael Kors. Ich denke, der Trend ist immer noch vorhanden, aber er hat für mich deutlich an Faszination verloren. Ich glaub, das muss zwei Jahre her sein, als ich mir meine MK-Tasche im Outlet ausgesucht habe. Ich bin wirklich froh, mich für eine klassische Ledertasche entschieden zu haben, die auch ohne ihr Label ihren Wert hätte. Leider muss ich sagen, dass ich Michael Kors inzwischen nicht mehr sooo toll finde. Einerseits gewöhnt man sich an „Luxus“ und einen bestimmten Standard und strebt immer wieder nach größerem. Zum anderen bin ich aber auch wirklich enttäuscht von der Qualität der Marke. Ich habe zur gleichen Zeit der MK- Tasche eine Michael Kors-Uhr gekauft, die wirklich billig verarbeitet war. Ob es jetzt an diesem speziellen Modell liegt, daran, dass sie aus dem Outlet kommt oder an Michael Kors im Allgemeinen… nachdem das Armband zweimal ohne jegliche Schuld meinerseits gebrochen ist, war ich einfach enttäuscht. Ich hoffe, ihr Michael Kors-Liebhaber da draußen habt andere Erfahrungen gemacht als ich! Ich will auch gar nichts schlecht reden, ich mag die Tasche immer noch sehr, die Uhr wurde anstandslos repariert und irgendwann ausgetauscht und der Schmuck ist auch wirklich schön. Aber die Faszination ist für mich verloren.A bag story

Beschenke dich selbst

Seit dem habe ich beschlossen, mich nicht mehr nur von einem Markennamen blenden zu lassen und beim nächsten Mal wirklich gut zu investieren und nachzudenken. Zu meiner abgeschlossenen Ausbildung als Kauffrau für Marketingkommunikation im Juni, wollte ich mir etwas Besonderes gönnen. Ehrlich gesagt, hatte ich nicht mal etwas Bestimmtes im Kopf. Bis mein Vater meinte, dass er auch findet, dass ich mir ruhig etwas wie eine Tasche leisten sollte. Anfangs war ich nicht mal so begeistert von der Idee. Irgendwie war ich nicht auf der Suche nach Taschen. Aber ich dachte mir, ich kann ja mal gucken. So landete ich erst auf Fashionette, dann auf Theoutnet.com

Ich blieb an einem Modell von Rebecca Minkhoff hängen, das mich sehr stark an die Chanel Boy Bag erinnerte. Eigentlich hatte ich mich schon fast entschieden, aber ich wollte bei anderen Plattformen gucken, ob ich die Tasche irgendwo günstiger finden würde. Das tat ich dann auch bei Vestiaire Collective. Aber vor allem fiel mir auf, dass es dort auch richtig viele Second Hand Luxus-Designertaschen gab. Die kleine Rebecca Minkhoff war ganz schnell wieder vergessen. Da tat sich vor meinen Augen ein ganz neuer Markt auf. Mir war bis dahin überhaupt nicht bewusst, dass es Shops gibt, die Second Hand-Designertaschen verkaufen. Ich weiß, es ist total logisch, dass es sowas geben muss, aber ich habe nie darüber nachgedacht. Allerdings war einfach kein Modell dabei, in das ich mich verliebt habe, da ich mich einfach noch nicht mit Luxus-Taschen befasst hatte.

 

Da ihr euch gewünscht habt, dass ich längere Blogartikel lieber als Blogreihe gestalte, muss ich an dieser Stelle leider unterbrechen. Ein Cliff Hanger sozusagen. 😉 Aber ich kann euch versichern, in ein paar Tagen geht der zweite Teil online. Darin erzähle ich euch dann worauf ich beim Kauf geachtet habe und für welche Tasche ich mich letztendlich entschieden habe. Nehmt es mir nicht allzu übel, falls ihr zu denen gehört, die einen Artikel lieber komplett lesen. 😉

xx eure Alexandra


I’ve often thought about why I love designer items. Now I have to admit I can´t give you a clear answer. I have a few ideas which I will betray, but the fact is: I just do it. So it was actually clear that sooner or later (depending on finances) the first luxury designer piece finds its place in my wardrobe. Now I will tell you the story behind it!

As I said, I can not give you a clear answer. I’ve always been attracted to beautiful things. They make me happy. No, it´s not happiness. I’m just love seeing something beautiful. Photographs, pictures, stories, people … As a child, I have always been looking for jewelry on flea markets or looking forward to the old jewelry of my grandmother. I did not wear it, of course. But that beautiful shining stuff … To say it in brief, I like beautiful things.

From a psychological point of view, everyone defines luxury in a different way, depending on ones environment, the temporal spirit and its own circumstances. For the one is fresh water and a roof above the head luxury, for the other the latest BMW. In principle, however, we always strive for luxury – whether we want to admit it or not. Even if you perhaps would argue about quality, basically we always want to impress others or ourselves. Not for nothing is it said that it is really bad for us, if we can afford no more luxury. If you can afford designer clothes, this is also a kind of assurance that you have enough to life or stay alive. So much about the psychological view. So I do not need to deny it: it is not only the beauty, but also the name and the logo.

But for me, a luxury label is more than just a status symbol. Why should I adorn myself with THIS logo? It is important for me to know what a brand stands for. What is the story behind it? How am I supposed to stand behind what I wear when I know absolutely nothing about it, except that it is announced and suggests luxury?

How it all began

I do not want to tell you anything. My first brand bag was from Guess. I still have it, even though the strap now dissolves. So much about quality. For the graduation, I wanted a branded bag and at that time Guess was for me the greatest imaginable luxury. And I admit gladly that I still find the bag beautiful, but at that time it was just because of the name. This is not bad, but apart from nice bags and advertising campaigns, I still know nothing about this brand.

Eventually, the bag lost its charm and the biggest trend on Instagram and the other www. was a very specific designer. Michael Kors. I think the trend is still there, but it has lost a lot of fascination for me. I think this must be two years ago when I chose my MK bag in the outlet. I am really glad to have decided for a classic leather bag, which would have its value even without the label. Unfortunately, I have to say that I´m not into Michael Kors anymore. On the one hand, you get accustomed to „luxury“ and a certain standard and always strive for greater. On the other hand, I am also really disappointed by the quality of the brand. I bought a Michael Kors watch at the same time with the MK handbag, which was really cheap processed. Whether it is now on this particular model is that it comes out of the outlet or to Michael Kors in general … after the bracelet is broken twice without any fault on my part, I was simply disappointed. I hope you Michael Kors-lovers out there have had different experiences than me! I do not want to talk badly at all, I still like the bag very much, the watch was repaired and replaced, and the jewelry is also really nice. But the fascination is lost for me.

Present yourself

Since then, I have decided not to let myself be blinded by a brand name and to invest and think for the next time. To my completed education as a assistant for marketing communication in June, I wanted to treat myself with something special. To be honest, I did not even have something specific in my head. Until my father said that he also thinks that I should afford something like a bag. At first I was not so enthusiastic about the idea. Somehow I was not looking for bags. But I thought I could just have a look. So I ended up on Fashionette, then on Theoutnet.com

I stayed with a model of Rebecca Minkhoff, which reminded me of the Chanel Boy Bag. Actually, I had almost decided, but I wanted to look at other platforms, if I would find the bag somewhere cheaper. That’s what I did at Vestiaire Collective. But most of all I noticed that there were lots of second hand luxury designer bags. Little Rebecca Minkhoff was quickly forgotten. There was a whole new market infront of my eyes. Until then, I was not aware of the fact that there are shops selling second hand designer bags. I know it’s totally logical that there must be something like that, but I’ve never thought about it. However, there was simply no model in which I fell in love, because I had just not dealt with luxury bags.

Since you prefer blog series rather than long articles, I have to interrupt at this point. But I can assure you, in a few days the second part will be online. In this I will tell you everything about the purchase and for which bag I finally decided. Do not take it too badly if you are one of those who love to read an article completely. 😉

xx your Alexandra

6 Kommentare zu „A bag story – Part 1

  1. Ich nehme es dir gerade sogar extrem übel, dass du nicht verraten hast, welche Tasche es geworden ist! 😄 Aber ich kann deine Meinung zu Michael Kors verstehen – mir ging es genauso. Vor 2 Jahren als der Hype darum angefangen hat, hätte ich am liebsten noch alles der Marke gehabt, aber ich finde, dass hat sich ein bisschen abgenutzt. Meine schlichte, weiße Tasche geht trotzdem immer noch, aber wenn ich die Wahl hätte .. 😄 Eine LV Neverfull ist aktuell mein Objekt der Begierde, an Second Hand hatte ich noch gar nicht gedacht 😱

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de

    Gefällt 1 Person

    1. Ohhh tut mir leid 🙈 aber wenn du ganz neugierig bist, auf Instagram und auch hier auf dem Blog gibt es schon ein paar Bilder von ihr 😏 genau, ich wollte alles von MK aber letztendlich bin ich froh, dass es bei ein paar teilen geblieben ist… eine Freundin von mir hätte auch gerne die Neverfull 😊 für mich persönlich ist sie zu groß weil ich dann dazu tendiere mein halbes Zuhause mit mir rumzuschleppen 😂 deswegen bin ich eher der Typ für mittelgroße Taschen 😊 ach ja so ein paar Traummodelle hab ich auch im Kopf 🙈

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