Christian Dior – Couturier du reve exhibition Paris & best fashion exhibitions of 2018

Es ist der Höhepunkt der beeindruckenden Christian Dior – Couturier du reve Ausstellung, bevor wir raus auf die Pariser Straßen treten. Über die hohe Decke und Wände des Saals funkeln Lichtpunkte wie Sternschnuppen oder herabfallender Glitzerstaub. Sie hüllen die atemberaubenden Abendroben in stimmungsvolles Licht. Der Spiegelsaal verstärkt den Effekt. Dieser Raum, der anmutet wie Versailles, befindet sich im Musée des Arts Décoratifs. „Christian Dior – Couturier du reve exhibition Paris & best fashion exhibitions of 2018“ weiterlesen

Best luxury designer purchases of 2017 + Top 5 tips how to make good investments

Was sind deine besten Fashion-Investitionen von 2017? Mir wird es immer wichtiger reflektierte Kaufentscheidungen zu treffen und in hohe Qualität, Klassiker und besondere Stücke zu investieren. Rückblickend möchte ich meine besten Designer-Käufe des letzten Jahres mit dir teilen. Auf YouTube nehme ich dich mit in meinen Kleiderschrank um dir meine Lieblingsstücke zu zeigen. Außerdem verrate ich dir meine Top 5 Tipps, die du beim Kauf von Designert-Teilen beachten solltest.

MOSCHINO und Dolce & Gabbana Kleid

Seit langer Zeit sind Kleider meine Favoriten im Schrank. Ich trage sie das ganze Jahr über, da ich es liebe mich feminin zu kleiden. Aber auch die Einfachheit, mit einem Kleidungsstück gut angezogen zu sein, ist ein großer Vorteil. Kleider machen den größten Teil meines Kleiderschranks aus. Aus diesem Grund sind Designer-Kleider für mich eine lohnende Investition und besondere Ergänzung zu meinen bisherigen High-Street- und Vintage-Modellen. In Kleidern steckt meistens viel mehr Arbeit als in Oberteilen, Röcken oder Hosen. Dass ich für mein Geld viel mehr Stoff geboten bekomme, ist ein weiterer Grund, warum ich gerne in Designer-Kleider investiere. Meine besten Investitionen in der Kategorie Kleider sind mein maritimes MOSCHINO Kleid und das florale Dolce & Gabbana Kleid.

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Karl Lagerfeld Lederjacke & Shearling-Coat

Neben Kleidern halte ich Jacken und Mäntel für eine sinnvolle Investition. Gerade in den kühleren Monaten gehören sie zu unseren meistgetragenen Kleidungsstücken. Bevor andere den Rest unseres Outfits wahrnehmen, sehen Sie Jacke, Blazer oder Mantel. Wie für Kleider gilt auch hier, dass in diesen Kleidungsstücken viel Arbeit steckt. Eine sorgsame Verarbeitung des Futters, hochwertige Materialien wie Leder und die vielen Details wie Taschen, Knöpfe, Reißverschlüsse und Gürtel rechtfertigen einen höheren Preis. In der Vergangenheit habe ich mich über viele Jacken von High-Street-Labels geärgert. Zerissenes Innenfutter und klemmende Reißverschlüsse. Trotzdem kosteten sie mich oft mehr als 100 €, die ich jedes Jahr erneut investieren musste. 2017 habe ich mehrere Designer-Teile wie den Just Cavalli Blazer mit Pailletten und den lila Mantel eines Hamburger Labels gekauft. Meine besten Investitionen waren allerdings meine Karl Lagerfeld Biker-Lederjacke und die Shearling Piloten-Jacke von Genel London. Letztere ist das bisher teuerste Kleidungsstück in meinem Schrank, aber die beste Investition aller Zeiten.

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Louis Vuitton Noé

Designertaschen sind für mich die schönste und beste Geldanlage im Fashion-Bereich. Nachdem ich 2016 meine erste Luxus Designertasche, die Louis Vuitton Alma, gekauft habe, zog Heiligabend ein neues Schätzchen bei mir ein. Ich hatte die Louis Vuitton Noé schon als meine erste Luxus-Tasche in Betracht gezogen, mich jedoch für den feminineren Style der Alma entschieden. Auch wenn die Alma eine gute Entscheidung war, fehlt mir teilweise ein Trageriemen. Die Noé bietet Platz für mein Tablet, Kamera-Equipment, Cardigan und mehr und ist somit der optimale Begleiter als Handgepäck auf Reisen. Durch den Schultergurt habe ich die Hände frei. Auch wenn ich mir die Tasche als Weihnachtsgeschenk ausgesucht hatte, war ich überglücklich als ich die Vintage Louis Vuitton Noé zum ersten Mal aus ihrem Staubbeutel zog.

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Hubert de Givenchy Seidentuch

Dass eine Investition nicht immer sinnvoll sein muss um gut zu sein, zeigt eins meiner Geburtstagsgeschenke. Während der Hubert de Givenchy Ausstellung in Calais sah ich im Museumsshop ein Seidentuch. Hubert de Givenchy selbst hatte es im Rahmen der Ausstellung designt. Es zeigt eine Modezeichnung mit Audrey Hepburn in How to steal a million, signiert von dem Designer. Eine Stunde lang überlegte ich ob ich 100 € in ein Seidentuch investieren sollte und entschied mich letztendlich dagegen. Es war so viel Geld für ein einzelnes Tuch. Die nächsten Monate dachte ich immer wieder an das Tuch. Obwohl Givenchy schon im Ruhestand ist, hatte er dieses Tuch designt. Er hatte meine Ikone Audrey Hepburn gezeichnet. Ein Teil von mir bereute meine Entscheidung. Umso glücklicher war ich, als ich das Geschenk an meinem Geburtstag auspackte. Teilweise ist es nicht der materielle sondern der ideelle Wert, der ein Designer-Stück zu einer guten Investition macht.

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Diamant-Schmuck

2017 war das Jahr, in dem ich meine Liebe für Schmuck wiederentdeckte. Bereits auf dem Pariser Flohmarkt Marché aux puxes Saint-Ouen erstand ich Designer-Ohrringe von Givenchy und Paul Smith. Gegen Ende des Jahres beschloss ich zukünftig in zeitlosen Echt-Schmuck zu investieren. Ich freute mich wahnsinnig, als mir meine Eltern zu Weihnachten einen Weißgold Diamant- und Saphir-Ring von Christ schenkten. Zwischen den Jahren stieß ich auf unglaubliche Angebote und investierte in zwei weitere Diamantringe. Welchen emotionalen Wert die Schmuckstücke für mich haben und welchen Karriereschritt sie repräsentieren, erzähle ich in meinem Video.

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Top 5 Tipps für gute Designer-Investitionen

  1. Überlege genau, welche Designer-Teile ihren Wert halten können. Designertaschen sind meistens eine sinnvolle Investition, Marke und Modell spielen jedoch eine entscheidende Rolle. Investiere lieber in Klassiker als Trendteile.
  2. Kaufe nur Teile, die du häufig und im besten Fall über mehrere Jahre tragen kannst. Das COST-PER-WEAR-Prinzip ist eine gute Orientierungshilfe und zeigt, wie sich der hohe Preis bei häufigem Tragen rentiert.
  3. Es ist nicht entscheidend welches Label auf dem Etikett steht, sondern welche Qualität und Verarbeitung dahinter steckt. Made in China und Polyester sind dein Geld nicht wert.
  4. Vorsicht bei Schnäppchen. Bei Stücken aus dem Sale solltest du besonders vorsichtig sein. Mängelexemplare solltest du dir gut angucken und überlegen ob eine Reparatur möglich und lohnenswert ist. Auch Outlets solltest du kritisch hinterfragen. Teilweise sind die angebotenen Teile extra dafür produziert und haben nichts mit der eigentlichen Qualität der Marke gemein.
  5. Ist es Liebe oder ein Flirt? Bei größeren Investitionen nehme ich mir die Zeit herauszufinden, ob es sich nur um ein Nice to have oder ein Must have handelt. Häufig habe ich mich nach ein paar Wochen bereits an einem vorher so gehypten Teil sattgesehen. Nutze meine ersten vier Tipps um zu entscheiden, ob es sich um eine sinnvolle Investition handelt. Mein letzter Tipp ist jedoch dein Bauchgefühl entscheiden zu lassen.

Was sind deine bisher besten Investitionen und welche Designer-Käufe planst du? Wenn du noch weitere gute Tipps hast, teile sie doch in den Kommentaren.


What are your best fashion investments of 2017? It is becoming increasingly important for me to make reflected buying decisions and to invest in high quality, classics and special pieces. Looking back, I’d like to share my best designer purchases of the past year with you. On YouTube I take you with me into my wardrobe to show you my favorite pieces. In addition, I’ll tell you my top 5 tips that you should consider when buying designer items.

MOSCHINO and Dolce & Gabbana dress

Dresses have been my favorites in the closet for a long time. I wear them all year round because I love to dress feminine. But the simplicity of being well-dressed with only one garment is also a big advantage. Dresses make up most of my closet. For this reason, designer dresses are a worthwhile investment for me and a special addition to my previous high-street and vintage models. Dresses usually are a lot more work than tops, skirts or pants. Another reason why I like to invest in designer dresses is that I get much more material for my money. My best investments in the category of dresses are my maritime MOSCHINO dress and the floral Dolce & Gabbana dress.

Karl Lagerfeld leather jacket & shearling pilot coat

Besides dresses I consider jackets and coats to be a great investment. Especially in the cooler months they are one of our most worn garments. Before others notice the rest of our outfit, they’ll see a jacket, blazer or coat. As with dresses, here too, there is a lot of work in these garments. Careful processing of the lining, high-quality materials such as leather and the many details such as pockets, buttons, zippers and belts justify a higher price. In the past, I’ve been upset about many jackets from high-street labels. Ripped inner lining and pinching zippers. Nevertheless, they often cost me more than 100 €, which I had to invest again every year. In 2017 I bought several designer pieces like the Just Cavalli Blazer with sequins and the purple coat of a Hamburg label. My best investment, however, was my Karl Lagerfeld biker leather jacket and the shearling pilot jacket by Genel London. The shearling coat is the most expensive garment in my wardrobe yet, but the best investment ever.

Louis Vuitton Noé

To me designer bags are the most beautiful and best investments in the fashion sector. After buying my first luxury designer bag, the Louis Vuitton Alma, in 2016, Christmas Eve brought me a new sweetheart. I had already considered the Louis Vuitton Noé as my first luxury bag, but decided on the more feminine style of the Alma. Although the Alma was a good decision, I sometimes lack a strap. The Noé offers space for my tablet, camera equipment, cardigan and more and is therefore the ideal companion for hand luggage when traveling. I have my hands free thanks to the shoulder strap. Even though I had chosen the bag as a Christmas present, I was overjoyed when I first pulled the Vintage Louis Vuitton Noé out of its dust bag.

Hubert de Givenchy silk scarf

That an investment does not always have to be reasonable to be good, shows one of my birthday gifts. During the Hubert de Givenchy exhibition in Calais, I saw a silk scarf in the museum shop. Hubert de Givenchy himself had designed it as part of the exhibition. It shows a fashion drawing with Audrey Hepburn in How to steal a million, signed by the designer. For an hour, I considered whether I should invest 100 € in a silk scarf and finally decided against it. It was so much money for a single scarf. Over the next few months I kept thinking about the scarf. Although Givenchy is already retired, he had designed it. He had drawn my icon Audrey Hepburn. Part of me regretted my decision. I was all the happier when I unpacked the gift on my birthday. Sometimes it´s not the material value but the ideal value that makes a designer piece a good investment.

Diamond jewelry

2017 was the year I rediscovered my love of jewelry. I bought designer earrings by Givenchy and Paul Smith at the Paris flea market Marché aux puxes Saint-Ouen. Towards the end of the year, I decided to invest in timeless real jewelry in the future. I was thrilled when my parents gave me a white gold diamond and sapphire ring from Christ for Christmas. After christmas, I came across incredible deals and invested in two more diamond rings. What emotional value the jewelry has for me and which career step they represent, I tell in my video.

Top 5 tips what to consider when buying designer items as an investment

  1. Think carefully about which designer pieces can hold their value. Designer bags are usually a great investment, but the brand and model is important. Invest in classics rather than trend pieces.
  2. Only buy parts that you can wear frequently and over several years. The COST-PER-WEAR principle is a good guide and shows how the high price is profitable when you get a lot of wear out of the item.
  3. It doesn´t matter which brand is on the label, but what quality and workmanship is behind it. Made in China and polyester are not worth your money.
  4. Beware of bargains. For pieces from the sale, you should be extra careful. You should have a careful look at second quality items and consider whether a repair is possible and worthwhile. Even outlets you should question critically. Partly, the offered pieces are specially produced for this purpose and have nothing in common with the actual quality of the brand.
  5. Is it love or a flirt? For great investments, I take the time to find out if it’s just nice to have or a must have. Often, after a few weeks, I have already had enough of a previously so hyped item. Use my first four tips to decide if this is a good investment. My last tip, however, is to let your gut feeling decide.

What are your best investments so far and which designer purchases are you planning? If you have any other good tips, share them in the comments.

UTMON ES POUR PARIS – brand portrait

Advertorial/Werbung

Erzsébet Wagner steht in ihren Göttinger Büroräumen, auf dem Tisch vor ihr perfekt gefaltet ihre erste Kollektion. Sie streicht über die feinen Stoffe und das weiche Leder. Die Etiketten tragen den Namen ihres Labels. Utmon es pour Paris. Erzsébet Wagner ist eine elegante Frau, die ihren Traum vom eigenen Modelabel verwirklicht hat.

„UTMON ES POUR PARIS – brand portrait“ weiterlesen

Mermaid – Haute Couture Editorial Shooting

Meine Liebe zur Mode begann mit einer Faszination für Fotografie. Mit Editorial-Shootings und Werbekampagnen in Magazinen wie Vogue. Im Fotostudio meines Vaters lagen einige alte Ausgaben, die ich immer wieder durchblätterte. Ich blickte in die perfekten Gesichter der Models, sah die wunderschönen Kleider und kunstvollen Inszenierungen. Trotz der Inszenierung schien die Kamera einen Moment der Wahrheit und Schönheit einzufangen. Momente, die nur einen kleinen Teil der Realität ausmachen und dennoch echt sind. Momente, in denen wir uns für ein paar Augenblicke schön fühlen. Editorials fangen sie ein. Ich wollte einen dieser Augenblicke und ihn genauso festhalten.

Mit der Zeit ließen Model-Casting-Sendungen und die Modewelt meinen Wunsch immer größer werden. Für einen Augenblick wahre Schönheit, Freiheit und das Verschwimmen von Fantasie und Realität. Ich weiß nicht wie oft ich schon vor der Kamera stand. Verschiedenste Locations, Outfits und Geschichten. Ich liebe und genieße es. Dennoch sind diese Shootings zur Routine geworden. Nur einige, wie in Dolce & Gabbana durch La Rochelle zu schlendern, bringen mich meinem Wunsch näher.

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Ich sehnte mich nach meinem eigenen Editorial-Shooting. Männer sollten mich mit anderen Augen sehen. Nicht mehr nur das unschuldige Mädchen. Ich wollte diese Frau sein. Geheimnisvoll, schön, selbstbewusst und unerreichbar. Vielleicht ist es nicht das, was die meisten in mir sehen. Aber es ist ein Teil meiner Persönlichkeit. Durch das Shooting wollte ich die Facetten von mir zeigen, die sonst nicht jeder zu Gesicht bekommt. Ich beweise es.

Das liebe, schüchterne Mädchen kann zu dieser Frau werden. Sexy, selbstbewusst, schön.

Mit meinem Ballkleid landete die VOGUE in meinem Koffer. Das Editorial des Magazins zeigt ein Model in funkelnden Kleidern am Strand. Inspiration. Doch mein Shooting sollte wilder werden. Schroffe Felsküste, dramatische Stimmung im Kontrast zum zarten Stoff. Ich saß im Sand während ich mein Make-Up auflegte. Dramatische Smokey-Eyes, schimmernde Lippen. Zwischen zwei Felsen zog ich mich aus und schlüpfte in das Kleid. Ich begann den Strand auf und ab zu laufen.

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Am Anfang zögerlich, dann begann ich zu rennen und tanzen, sprang durch die Wellen. Sie trafen mich unvorbereitet mit einer Wucht. Meine Haare und das Kleid wurden nass. Der weiße Stoff klebte durchsichtig an meinem Körper. Die Gischt spritzte um mich herum. Bis jetzt gab es wenige Momente, in denen ich mich so frei fühlte. Pure Euphorie. Endorphine. Glück.

Ich räkelte mich auf den nassen, harten Felsen. Schenkte der Kamera intensive Blicke. Oberhalb der Felsen blieben Passanten stehen und sahen mir zu. Aber statt Scham fühlte ich mich selbstbewusst und schön. Eine Meerjungfrau, die Seefahrer in ihren Bann zieht.

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Inzwischen ist mir bewusst geworden, dass es die ganze Zeit um mich ging. Ich betrachte die Bilder und weiß, dass ich niemanden beeindrucken muss. Außer mir hat niemand einen Bezug zu den Fotos. Dem Großteil werden sie egal sein. Andere werden sie belächeln. Aber bald wird eine Vergrößerung meines Lieblingsmotivs in meinem Zimmer hängen. Es ist nicht eingebildet, sondern eine Botschaft an mich selbst.

Wenn ich es will, kann ich diese Frau sein. Nicht perfekt, aber sexy, selbstbewusst und schön. Jede Frau kann das. Wir müssen es nur selber glauben.

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Picture Credit & Copyright: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder


My love for fashion began with a fascination for photography. With editorial shootings and advertising campaigns in magazines such as Vogue. In the photo studio of my father there were some old issues, which I repeatedly scrolled through. I looked into the perfect faces of the models, saw the beautiful dresses and artistic stagings. Despite the production, the camera seemed to capture a moment of truth and beauty. Moments that make up only a small part of reality and yet are genuine. Moments when we feel beautiful. Editorials capture them. I wanted to capture one of these moments.

Over time, model castingshows and the fashion world have made my desire even greater. For a moment, true beauty, freedom and the blurring of fantasy and reality. I do not know how often I was in front of the camera. Different locations, outfits and stories. I love and enjoy it. Nevertheless, these shootings have become routine. Only a few, as strolling in Dolce & Gabbana through La Rochelle, bring me closer to my wish.

I longed for my own editorial shoot. Men should see me with different eyes. Not just the innocent girl. I wanted to be that woman. Mysterious, beautiful, self-confident and unattainable. Perhaps it is not what most people see in me. But it is part of my personality. Through the shooting, I wanted to show the facets of me, which otherwise not everyone gets to face. I prove it. The dear, timid girl can become this woman. Sexy, self-confident, beautiful.

With my ball dress the VOGUE landed in my suitcase. The editorial of the magazine shows a model in sparkling clothes on the beach. Inspiration. But my shooting should be rougher. Rugged rocky coast, dramatic mood in contrast to the soft fabric. I sat in the sand while I did my make-up. Dramatic Smokey Eyes, shimmering lips. Between two rocks I slipped into the dress. I began to walk the beach up and down.

At first hesitantly, then I began to run and dance, jumped through the waves. They met me unprepared with a force. My hair and the dress became wet. The white fabric glued transparent to my body. The spray spattered around me. Until now, there were few moments when I felt so free. Pure Euphoria. Endorphins. Happiness.

I slouched on the wet, hard rock. Looked intense into the camera. Above the rocks passersby stopped and watched me. But instead of shame, I felt self-confident and beautiful. A mermaid who captures sailors.

Meanwhile, I realized that it was all about me. I look at the pictures and know that I do not have to impress anyone. Other than me, nobody has a reference to the photos. Most of them will not care. Others will smile at them. But soon an enlargement of my favorite motive will hang in my room. I´m not full of myself but it´s a message to myself. If I want it, I can be that woman. Not perfect, but sexy, self-confident and beautiful. Every woman can be it. We just have to believe in ourselves.

Hubert de Givenchy Exhibition Calais

Das Museum Cité internationale de la Dentelle et de la Mode ist ein futuristisches Gebäude direkt an einem Kanal der französischen Stadt Calais. An der Fassade neben dem Eingang sind Plakate großer Designer angeschlagen. Zwischen ihnen einer meiner liebsten Designer. Hubert de Givenchy. Es ist die zweite Givenchy Ausstellung, die ich dieses Jahr besuche.

Bereits im März bin ich nach Den Haag gereist um die Ausstellung To Audrey with Love – Givenchy zu besichtigen. Zwischen den Kleidern aus Breakfast at Tiffany´s und Wie klaut man eine Million empfand ich pure Begeisterung.

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Hubert de Givenchy Ausstellung Calais

Nach Den Haag werden die einzigartigen Couture Stücke nun in Calais ausgestellt. Wie bei meinem ersten Besuch ist auch dieses Mal mein Outfit eine Hommage an die Looks aus Breakfast at Tiffany´s. Statt des klassischen kleinen Schwarzen, greife ich zu einem orangen Pinko Mantel, aus Winnie Moresis Boutique in Tongeren. Mit 80er Jahre Givenchy Ohrringen wird der Look zu meiner Interpretation Holly Golightlys Outfit für einen morgendlichen Spaziergang in New York.

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Die Ausstellung im Cité internationale de la Dentelle et de la Mode ist kleiner als in Den Haag und weniger spektakulär inszeniert. Während in Den Haag die Kleidungsstücke in ein Gesamtbild von Musik, Film und Bildern eingegliedert waren, liegt hier der Fokus auf den Kleidern an sich. Audrey Hepburn spielt nur eine untergeordnete Nebenrolle, diese Ausstellung konzentriert sich auf Monsieur Givenchy.

Die Reduktion auf das Wesentliche ermöglicht einen näheren Blick auf die Kleider. Ich kann näher an sie herangehen und Details bewusster wahrnehmen. Den engsten Kontakt bietet eine Wand mit Haute Couture Stoffproben. Hautnah. Die feinen handgearbeiteten Materialien anfassen zu können, vermittelt einen realistischen Eindruck welche Kunst sich hinter jedem Kleid verbirgt. Haute Couture wird zu mehr als Worten, wird Realität. In einer anderen Nische stehen Parfums der Marke Givenchy. Auch das von Hubert de Givenchy für Audrey Hepburn kreierte L´Interdit steht für eine Duftprobe bereit.

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Die Verbindung, die das Museum für Spitze und Mode und Hubert de Givenchy eingehen, hat durchaus ihre Berechtigung. Spitze war für den Designer eines der bevorzugten Materialien. Bei der Pressekonferenz der Ausstellungseröffnung schwärmte Givenchy:

„Sie ist so elegant.“ Für ihn das perfekte Material, „um Frauen zu verschönern und sie attraktiver wirken zu lassen“.

Den besten Beweis liefert eine Filmszene aus Wie klaut man eine Million. Audrey Hepburn in einer Spitzen-Kreation mit Maske ist ein atemberaubender Anblick. Selbst an der Schaufensterpuppe wirkt das kleine Schwarze verführerisch und noch filigraner als im Film.

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Cité internationale de la Dentelle et de la Mode

Auch wenn die Hubert de Givenchy Ausstellung kleiner ist lohnt sich ein Besuch des Museums Cité internationale de la Dentelle et de la Mode schon allein um die reguläre Spitzen-Ausstellung zu sehen. Die umfassende Ausstellung zeigt die komplette Geschichte der Dentelle – französisch für Spitze. Von feinsten handgeklöppelten Bordüren, Spitzenkleidern oder Vorhängen bis zur maschinellen Fertigung. Die Ausstellung ist liebevoll mit Live-Demontrationen, Mitmach-Elementen, Bildschirm-Simulationen und Audios aufbereitet. Sie spiegelt die Tradition des Spitzen-Handwerks in Calais wider. Seit dem 19. Jahrhundert gilt die Stadt als Zentrum der französischen Spitzenproduktion. Noch heute wird hier qualitativ hochwertige Spitze produziert, die auch im Museums-Shop in Form von Oberteilen, Tüchern oder Kleidern erworben werden kann.

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Auch wenn die To Audrey with Love Ausstellung mich persönlich mehr berührt hat, ist die Hubert de Givenchy Ausstellung in Calais definitiv einen Besuch wert. Die Werke des großen Couturiers aus der Nähe zu bewundern ist immer wieder ein Erlebnis. Wer sich mit der Materie der Geschichte und Entstehung von Spitze tiefergehend auseinandersetzen möchte, sollte für den Ausstellungsbesuch mehrere Stunden einplanen.

Die Hubert de Givenchy Ausstellung läuft noch bis zum 31. Dezember 2017.

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Öffnungzeiten

Das Museum ist täglich außer dienstags geöffnet.

Hauptsaison (1. April bis 31. Oktober): 10:00 – 18:00 Uhr
Nebensaison (1. November bis 31. März): 10:00 – 17:00 Uhr

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The Cité Internationale de la Dentelle et de la Mode museum is a futuristic building located next to a canal in the french city Calais. On the facade next to the entrance are posters of great designers. Between them one of my favorite designers. Hubert de Givenchy. It is the second Givenchy exhibition that I visit this year.

Already in march I traveled to The Hague to visit the exhibition To Audrey with Love – Givenchy. Between the dresses of Breakfast at Tiffany’s and How to steal a million I felt pure enthusiasm.

Hubert de Givenchy exhibition Calais

After The Hague the unique couture pieces are now exhibited in Calais. As with my first visit, my outfit is a homage to the looks of Breakfast at Tiffany’s. Instead of the classic little black dress, I grab an orange Pinko coat, from Winnie Moresis Boutique in Tongeren. With 80s Givenchy earrings, the look becomes my interpretation of Holly Golightly’s outfit for a morning walk in New York.

The exhibition at Cité Internationale de la Dentelle et de la Mode is smaller than in The Hague and less spectacularly staged. While in The Hague the garments were integrated into an overall picture of music, film and photos, the focus is on the clothes themselves. Audrey Hepburn plays only a subordinate secondary role, this exhibition focuses on Monsieur Givenchy.

The reduction to the essentials allows a closer look at the clothes. I can approach them closer and perceive details more consciously. The closest contact is provided by a wall with haute couture fabric samples. Up close. To be able to touch the fine hand-crafted materials gives a realistic impression of the art behind each dress. Haute couture becomes more than words, becomes reality. In another niche there are perfumes of the Givenchy brand. Also the perfume L´Interdit Hubert de Givenchy created for Audrey Hepburn is ready for a scent.

The connection, which the Museum of Lace and Fashion and Hubert de Givenchy build, is quite justified. Lace was one of the preferred materials of the designer. Givenchy was enthusiastic at the press conference of the exhibition opening:

„Lace is so elegant.“ For him the perfect material „to beautify women and make them look more appealing“.

The best proof is provided by a film scene of How to steal a million. Audrey Hepburn in a lace creation with mask is a stunning sight. Even on the doll the little black dress looks seductive and even more filigree than in the film.

Cité internationale de la Dentelle et de la Mode

Even if the Hubert de Givenchy exhibition is smaller, a visit to the Cité Internationale de la Dentelle et de la Mode museum is worth a visit. The comprehensive exhibition shows the complete history of Dentelle – french for lace. From the finest hand-bobbed borders, lace-dresses or curtains to machine-making. The exhibition is lovingly prepared with live demontrations, participatory elements, screen simulations and audios. It reflects the tradition of lace craftsmanship in Calais. Since the 19th century, the city has been the center of French lace production. Even today, high-quality lace is produced here, which can also be purchased in the museum shop in the form of tops, cloths or dresses.

Although the To Audrey with Love exhibition has touched me more personally, the Hubert de Givenchy exhibition in Calais is definitely worth a visit. To admire the works of the great couturier close up is always an experience. Anyone who would like to deal more deeply with the matter of the history and emergence of lace should plan several hours for the exhibition visit.

The Hubert de Givenchy exhibition runs until December 31, 2017.

Opening hours

The museum is open daily except tuesdays.

High season (1 April to 31 October): 10am – 6pm
Low season (1 November to 31 March): 10am – 5pm

How to style Sequins casual for the day

Silvester oder Studio 54, das sind meine Assoziationen zu Pailletten. Party-Nächte in schillernden Kleidern. Doch je öfter mir die Zeit und Lust zum Feiern fehlt, desto mehr verspüre ich das Bedürfnis Pailletten tagsüber zu tragen. Auch die Streetstyle-Szene zeigt sich immer häufiger in glitzernden Looks bei der Fashionweek. Wir dürfen mutiger werden und mit ein wenig Glitzer unseren Alltag verschönern. „How to style Sequins casual for the day“ weiterlesen

Bread & Butter 2017 with Vivienne Westwood

Vier Meter von mir entfernt sitzt Dame Vivienne Westwood. Uns trennen nur die Höhe des Podests und die Security ein paar Schritte weiter. Sie rückt ihre Lesebrille zurecht und sortiert ihr Paillettenkleid wobei ihre Zettel zu Boden gleiten. Vivienne Westwood lacht, hebt sie auf und beginnt ein chinesisches Gedicht vorzutragen. Dieser Augenblick erscheint mir so surreal. Dort auf der Bread & Butter Bühne sitzt eine der größten lebenden Mode-Ikonen unserer Zeit. Es hat etwas großmütterliches wie sie dem Saal einen anderen  Blick auf die Welt schenkt. Vivienne Westwood live und hautnah ist für mich das Highlight einer rundum gelungen Bread & Butter 2017. „Bread & Butter 2017 with Vivienne Westwood“ weiterlesen

Dolce & Gabbana feminine dress – Designers style & history

Ich liebe den italienischen und französischen Stil gleichermaßen. Besonders die Kombination beider Einflüsse reizt mich. Macht zu großen Teilen sogar meinen Stil aus. Während auf französischer Seite Traditionshäuser wie Chanel und Louis Vuitton für den französischen Stil stehen, verbinde ich mit italienischem Stil ein vergleichsweise junges Label. Dolce & Gabbana. „Dolce & Gabbana feminine dress – Designers style & history“ weiterlesen

Winnie Moresi – Designer-Shopping in Tongeren

Tongeren, Belgiens älteste Stadt unweit der deutschen Grenze. Ich stehe in der kleinen Boutique von Winnie Moresi. Auf den Kleiderständern reihen sich Schätze aneinander. Prada, Dries van Noten, MIU MIU. Jedes Kleidungsstück ist Designerware, dazwischen handgefertigte Accessoires und Interior-Stücke. Diese Boutique verbindet Luxus-Artikel, Individualität und Nachhaltigkeit wie keine andere. „Winnie Moresi – Designer-Shopping in Tongeren“ weiterlesen

Paris Fleamarket Marché aux Puces Saint-Ouen – Favorite Spots & Shops

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Vielleicht bin ich verrückt. 800 Kilometer, 10 Stunden Fahrt um auf einen Flohmarkt zu gehen. 48 Stunden Paris. Aber gefühlt sind es die verrücktesten Dinge, die mich am glücklichsten machen. In schöner Erinnerung bleiben. Wie dieser Flohmarkt-Besuch. In der Stadt, in der ich mich jedes Jahr für ein paar Tage zuhause fühle. Kann ich mich als Wahl-Pariserin bezeichnen? Meine Stadt-Geheimnisse teile ich gerne. Wie und wo ich mich in Paris als Parisienne fühle, habe ich bereits gelüftet. Heute alles über das Shoppen für die französische Garderobe. Kein Mainstream. Designer & Vintage. „Paris Fleamarket Marché aux Puces Saint-Ouen – Favorite Spots & Shops“ weiterlesen