Designer experience – Storytime & What´s in my Michael Kors bag

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Die Beziehung zwischen einer Frau und ihrer Handtasche ist ein Mysterium. Sie ist nicht immer erklärbar. Ein What´s in my bag lüftet einen Teil ihrer Geheimnisse – und erfüllt sämtliche Blogger-Klischees. Aber uns alle treibt die Neugier und der Wunsch Geheimnisse zu erfahren. Eine Handtasche verbirgt jedoch nicht nur die Dinge in ihrem Inneren sondern auch eine Geschichte. Welchen Inhalt und welche Geschichte meine Michael Kors Tasche hütet und wie sie in Bezug zu meinem ersten Kontakt mit der Designer-Welt steht, gebe ich heute preis.

Ich weiß nicht ob du beim Anblick eines Designer-Teils das Gleiche empfindest wie ich. Ich sage absichtlich Empfinden, denn mit Denken hat das nichts zu tun. Es ist irrational. Ob es sich nun um Mode handelt oder eine andere Leidenschaft spielt eigentlich keine Rolle, aber erinnerst du dich noch daran, wie du das erste Mal mit ihr in Kontakt kamst?

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Vielleicht hast du wie ich jeden Monat Magazine verschlungen. Mit deinen Fingern über die Seiten gestrichen, die die wunderschönen Kleider, Taschen und Schuhe zeigten.
Bei Trend-Analysen mit verschiedenen Shopping-Alterativen spiele ich noch heute in Gedanken durch, welches der Teile ich mir kaufen würde. Welches gefällt mir am besten? Ich picke mir zielsicher das Teuerste raus. Aber welche junge Frau aus durchschnittlichen Verhältnissen trägt ihre Bücher in einer Chanel-Tasche zum Unterricht? Oberflächlichkeiten wie diese sind nicht wirklich wichtig oder nötig. Wie für viele andere Mädchen auch, waren die Bilder und Videos mein einziger Zugang zu Designermode. Es war okay, aber ich sehne mich nach mehr. Wie bereits gesagt, irrational. Unnötig und oberflächlich. Es ist mir fast unangenehm diese Gedanken zu teilen und viele werden es nicht verstehen. Aber Leidenschaft muss nicht verständlich sein.

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Meine Liebe zu Designer-Teilen bezog sich lange Zeit nur auf Abbildungen. Bis ich im September 2014 zum ersten Mal einen größeren Peek & Cloppenburg Store besuchte. Die Kette war mir schon vorher bekannt, aber bis zu diesem Augenblick war mir nicht bewusst, was für Labels sie vertritt. Ich hatte bereits einen Lederrock gefunden, nahm die Rolltreppe zur nächsten Etage und fand mich wieder zwischen Armani, Burberry und Michael Kors. Über den Regalen mit feinster Kleidung strahlten mir die massiven Buchstaben der Logos entgegen. Jeder Bereich wie eine eigene Boutique und ich mittendrin. Mein Herz klopfte wie wild als ich einen  Kaschmirschal in den Händen hielt. Dann einen Trenchcoat von Burberry. One day, baby…

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Was bis zu diesem Augenblick unerreichbar erschien wurde nun real. Ich konnte die teuren Marken zum ersten Mal anfassen. Es fühlte sich so besonders an. Zu dieser Zeit war eine Marke überall. Michael Kors. Woher der Hype um die Marke auf einmal kam, kann ich nicht sagen, aber auch mich lies es nicht kalt. Als ich dort zwischen den Kleiderstangen stand und die erste echte Michael Kors Tasche in den Händen hielt, war es vollends um mich geschehen. Einen Monat später schenkten mir meine Eltern eine MK Tasche zum Geburtstag und ich kaufte mir eine Uhr der Marke. Ich war wahnsinnig dankbar und stolz.

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Eine Handtasche ist ein sicherer Ort. Intim und persönlich. Aber ich gewähre euch einen kurzen Blick in ihr Inneres. Ich bin eine dieser Frauen, die sich ohne Handtasche nackt fühlt. Wohin soll ich mit meinen Händen? Es ist selten, dass ich die Freiheit ohne Tasche unterwegs zu sein genieße. Dabei trage ich nicht mal viel mit mir herum. Ein Teil meiner Sachen wechselt mit mir von Tasche zu Tasche. Die Schlüssel meiner Vespa, Sonnenbrille, Portemonaie und iPhone. Aber es gibt auch Dinge, bei denen ich vergesse wo sie sind, bis ich einen Blick in meine Handtasche werfe. Da wäre das Parfum La vie est belle von Lancome. Schmuck, den ich bereits auf dem Nachhauseweg abnehme und mit seinem Kästchen im Seitenfach verstaue. Roter Lippenstift und Miracle Cushion Make-Up – ebenfalls von Lancome. Um ehrlich zu sein, vergesse ich im Laufe des Tages oder Abends mein Spiegelbild. Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal mein Make-up aufgefrischt habe. Aber diese Dinge in meiner Handtasche geben mir Sicherheit. Genug um sie ab und zu zu vergessen. Sicherheit wie die Tasche selbst.

Inzwischen ist diese Tasche nicht mehr das einzige Designer-Teil in meinem Kleiderschrank. Ich verspüre nicht mehr das anfängliche Kribbeln, aber ich mag sie immer noch sehr. Sie repräsentiert für mich den Zugang zu der Welt wunderschöner Kleidung und Designs. Es ist eine neue Art der Verbundenheit.

Shop the look:
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Picture Credit & Copyright: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder
*Dieser Artikel entstand in liebevoller Zusammenarbeit mit P&C Düsseldorf. Alle Meinungen und Erfahrungen sind meine eigenen und spiegeln meinen persönlichen Stil und Geschmack wider.


The relationship between a woman and her handbag is a mystery. It can not always be explained. A What’s in my bag reveals some of the secrets – and fulfills all the blogger stereotypes. But all of us are driven by curiosity and desire to know secrets. A handbag conceals, however, not only the things inside it but also a story. Today I´ll reveal what´s the content and history of my Michael Kors bag and how it relates to my first contact with the designer world.

I don´t know if you have the same feeling as I do when seeing a designer bag. I´m talking about feelings, because thinking has nothing to do with it. It is irrational. Whether it’s fashion, or a different passion, doesn´t matter, but do you remember how you came into contact with it for the first time?

Maybe you’ve devoured magazines every month. With your fingers you stroked across the pages, which showed the beautiful clothes, bags and shoes.
In the case of trend analyzes with different shopping alternatives, I still play through in mind which of the parts I would buy. Which one do I like best? I pick the most expensive out of the box. But which young woman from average circumstances carries her books for school in a Chanel bag? Superficialities like these are not really important or necessary. As for many other girls as well, the pictures and videos were my only access to designer clothes. It was okay, but I long for more. As I said before, irrational. Unnecessary and superficial. It is almost unpleasant to share these thoughts and many will not understand. But passion does not have to be understandable.

For a long time my love for designer pieces related to pictures only. Until I visited in September 2014 for the first time a larger Peek & Cloppenburg Store. The chain was already known to me before, but up to that moment I was not aware of what labels it represents. I had already found a leather skirt, took the escalator to the next floor and found myself again between Armani, Burberry and Michael Kors. Over the shelves with the finest clothes, the massive letters of the logos shone. Every area was like its own boutique and I stood in the middle of it. My heart pounded wildly as I held a cashmere scarf in my hands. Then a trench coat from Burberry. One day, baby …

What seemed unattainable up to this moment became real. I could handle the expensive brands for the first time. It felt so special. At that time, one brand was everywhere. Michael Kors. I can´t say why it was hyped at that time, but it got me. As I stood there between the clothes hangers and held the first genuine Michael Kors bag in my hands, it had completely happened to me. A month later my parents gave me a MK bag for my birthday and I bought a watch by the brand. I was incredibly grateful and proud.

A handbag is a safe place. Intimate and personal. But I´ll give you a brief look inside. I am one of those women who feels naked without a handbag. Where should I go with my hands? It is rare that I enjoy freedom without a bag. Even though I do not take many things with me. A part of my stuff changes with me from one pocket to another. The keys of my Vespa, sunglasses, portemonaie and iPhone. But there are also things I forget about where I left them until I take a look at my handbag. The perfume La vie est belle by Lancome. Jewelery, which I already removed on the way home and stowed with its box in the shed. Red lipstick and Miracle Cushion make-up – also by Lancome. To be honest, I forget my reflection in the course of the day or evening. I do not know when I last refreshed my makeup. But these things in my handbag give me safety. Enough to forget them from time to time. Safety like the bag itself.

Meanwhile, this bag is no longer the only designer piece in my wardrobe. I no longer feel the initial tingling, but I still like it very much. To me it represents the access to the world of beautiful clothes and designs. It is a new kind of connectedness.

*This article results from my cooperation with P&C Düsseldorf. All opinions are my own represent my personal style and liking.

Vivienne Westwood talks at Bread & Butter

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Was ist Ironie? Wer bisher keine passende Definition finden konnte, hier kommt die Antwort der Modebranche: Ironie ist, wenn Zalandos Trend-Messe Bread & Butter Vivienne Westwood zum Panel-Talk einlädt – und diese die Zuhörer auffordert:

„Don’t buy anything this season!“

Letzte Woche lud Zalando Presse und Modeleute ein, um das Konzept für die Bread & Butter 2017 vorzustellen. In einem Panel sprachen unter anderem Model und Aktivistin Adwoa Aboah und Vivienne Westwood über die modernen Abläufe der Modeindustrie und Social Media, um mit Content-Transfer für die Veranstaltung zu werben. Thema BOLD, bei allen Rednern unter dem großen Aspekt Konsum. Doch Dame Westwood nutzte die Bühne um auf Themen wie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung aufmerksam zu machen. Vivienne Westwood die Queen of Punk. Ständige Rebellin.

„Bold… how do you become bold? Well, I think that you have to make a choice and I think at least 50 percent of the people in the world have never made a choice or decision in their lives. […] And if you want bold, that´s what you got to do. You have to choose and you have to choose less. You can´t just keep on buying things. The best thing I´ve ever said is: Buy less, choose well and make it last.“ – Vivienne Westwood

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Eine deutliche Ansage und gerade im Kontext einer auf Konsum ausgerichteten Veranstaltung sehr mutig. Ebenfalls sehr beeindruckend der kleine Seitenhieb auf ihr eigenes Unternehmen. Die Marke Vivienne Westwood sei zu groß und es ließe sich nicht mehr alles kontrollieren. Durch die aktuelle Produktionskette wird die Qualität nicht mehr den Ansprüchen der Designerin gerecht.

„Buying less and choosing quality means that designers can make better fashion, not just lead by marketing and commercial interests. Fashion is part of culture, but not at the moment.“

Ist es nicht traurig, dass große Designer, Ikonen des 20. Jahrhunderts, den Werdegang ihres eigenen Unternehmens ablehnen oder nicht mehr zu 100% hinter ihren Kollektionen stehen? Fast Fashion hat nicht nur für unseren Planeten, Näherinnen und andere Zulieferer schlimme Auswirkungen – nein, es hat auch für die Modemacher Negativfolgen. Die zunehmende Gier nach Konsum zwingt Designer ihre Qualitätsansprüche zu senken, um schneller und mehr produzieren zu können. Sie zeigen ihre Kollektion für die nächste Saison auf dem Laufsteg, doch noch bevor diese ein halbes Jahr später in den Läden hängt, ist sie schon veraltet. In der Zwischenzeit haben Highstreet-Labels den Trend adaptiert und potentielle Käufer sich bereits an den überfluteten Schaufenstern satt gesehen. Es ist mutig, als Designer die eigene Reichweite zu nutzen, um für die eigenen Interessen zu werben. Gegen den Konsum. Gegen die eigene Marke.

Vivienne Westwood ist eine starke Persönlichkeit und eine beeindruckende Frau. Wie richtungsweisend ihre Meinung ist, scheint vielen jedoch gar nicht bewusst zu sein. Jüngere Generationen mögen ihren Namen kennen, das umwerfende Brautkleid aus Sex and the City in Verbindung bringen, aber solange keine It-Bag am Arm der Stars und Modeblogger baumelt, ist sie für viele nur die Designern mit den orangen Haaren. Deshalb möchte ich hier einen Blick auf die Designerin werfen, um ihren Werdegang zu beleuchten.

Sie wuchs in sehr einfachen Verhältnissen auf. Als Tochter einer Weberin und eines Schuhmachers hatte sie schon früh die ersten Kontakte zur Mode.  Obwohl sie sich seit ihrer Schulzeit für das Modemachen interessierte, konnte sie sich lange Zeit nicht vorstellen, in dieser Branche zu arbeiten. Erst als sie ihren zweiten Mann, Malcolm McLaren, kennenlernte, kam sie der Mode näher. Es war die Zeit der Hippie-Bewegung, diese hatte allerdings keinen Einfluss auf Vivienne Westwoods Kreationen. Vielmehr inspirierten sie die 50er Jahre, Rebellion, Musik und Erinnerungsstücke. Sie nahm Kleidungsstücke auseinander, um sie dann wieder zusammenzusetzen. Schnell zeigte sich ihre Fähigkeit und sie gründete gemeinsam mit ihrem Mann 1971 die Boutique „Let it rock“. Ihre Inspirationsquellen änderten sich mit den Jahren, ihre Meinungen wurden immer radikaler. Der Shop wurde mehrmals umbenannt zu „Too fast to live, too young to die“, zu ganz einfach „Sex“ oder „Seditionaries“. Ihre Modekreationen wurden inspiriert von Biker-Kleidung und der SM-Szene. Sie verarbeitete Leder, Latex, Reißverschlüsse und Sicherheitsnadeln und zeigte Shirts mit provokativen Aufschriften. Vivienne Westwood gilt als Begründerin der Punk-Mode und prägte die Bewegung maßgeblich. Prostituierte, Anarchisten und Models kauften ihre Kleidung. Dennoch hatte die Designerin wenig finanziellen Erfolg und zog ihre Söhne in einem Wohnwagen groß.

Ihre Boutique wurde im Laufe der Zeit zu einem Treffpunkt der Londoner Punk-Rock-Szene, zu der auch die Sex Pistols, Chelsea und Mark Stewart gehörten. 1975 übernahm McLaren das Management der „Sex Pistols“. Vivienne Westwood litt zum Teil sehr unter ihrem Mann und ihre Beziehung war labil. Das Leben der beiden war geprägt von Demonstrationen und Randale und gemeinsam mit den „Sex Pistols“ wurde Westwood zweimal verhaftet.

1981 präsentierte Vivienne Westwood ihre erste professionelle Kollektion Pirates (H/W ’81) bei einer Laufstegmodenschau im Rahmen der London Designers Collection in der Olympia-Ausstellungshalle. Damit nahm sie vom Punk Abschied, da die Bewegung zum Mainstream geworden und im Bürgerlichen verankert war. 1983 trennte sie sich von McLaren.

Es folgten weitere Kollektionen und schließlich schlug sie eine Richtung ein, die bis heute ihre Mode prägt. Inspiriert von Gemälden früherer Jahrhunderte begann sie, Kleider aus diesen Zeiten auseinanderzunehmen, ihre Schnitte zu erforschen und dieses Wissen für ihre neuen Kollektionen zu nutzen. Mit der Harris Tweed Kollektion (H/W 1987) gab es einen erneuten Wendepunkt in Vivienne Westwoods bisheriger Designer-Laufbahn. Geprägt war sie von eleganten und kunsthandwerklich anspruchsvollen Schnitten und Formen. In dieser Kollektion präsentierte sie auch das Statue of Liberty Korsett, – bis dahin das erste, das bei einer Modenschau als Oberbekleidung präsentiert worden war. Höfische Röcke, Latex und gleichzeitig traditionelle englische Stoffe wie Tweed und Muster wie Schottenkaros prägten ihren weiteren Werdegang. Ständig im Fokus Provokation und Regelbrüche.

Ende der 1980er begann Vivienne Westwood an der Universität für angewandte Kunst in Wien zu lehren. Einer ihrer Studenten war Andreas Kronthaler, den sie 1992 heiratete. Er unterstützt sie als Designer für ihr Label und beide verbindet sowohl ein ausgefallener Modestil als auch ein großes politisches Engagement. Seit Oktober 2007 verwendet sie keinen Pelz mehr für ihre Kollektionen und Kostüme. Am 11. November 2007 machte Westwood im Rahmen der „Berliner Lektionen“ ihr politisches Manifest „Active Resistance to Propaganda“ bekannt. Ein Aufruf zum Widerstand gegen Propaganda jeglicher Art und für Konsumverzicht, vermittelt durch fiktive Dialoge zwischen Alice im Wunderland, Pinocchio und Aristoteles.

Good to know

Vivienne Westwood gilt zusammen mit Malcolm McLaren als Erfinderin der Punk-Mode und ist für die modische Renaissance verantwortlich. Eine Inspiration für die Designerin war Christian Diors Mode der Nachkriegszeit. Sie setzte seine femininen Kreationen in überspitzter Weise für ihre eigenen Kollektionen um. Viele Stilelemente Westwoods wurden wiederum von Designern wie Jean Paul Gaultier aufgegriffen. Unvergessen blieb auch der Augenblick als Supermodel Naomi Campbell bei einer ihrer Shows mit den 25cm hohen Plateauschuhen stolperte, die Vivienne Westwood entworfen hatte.

2006 bekam die Designerin die Auszeichnung Dame Commander of the Order of the British Empire verliehen. Im Laufe ihrer Karriere erhielt sie noch die Auszeichnungen Britische Modeschöpferin des Jahres, Officer of the Order of the British Empire, BambiWomen’s World Award – World Fashion Award, Ehrensenatorin der Universität der Künste (UdK) Berlin und Peta UK Vegan Fashion Award.

Dame Vivienne Westwood ist nicht nur in der Geschichte der Mode eine bedeutende Persönlichkeit, sondern auch unter politischen und gesellschaftskritischen Gesichtspunkten. Ich bewundere sie für ihre Mode, Werdegang und Mut. Kleidung berührt uns alle, ob unter modischen oder funktionalen Aspekten. Wir sollten an diesem Punkt, der uns alle etwas angeht, ansetzen  und die Welt ein bisschen besser machen.

„Buy less, choose well and make it last.“ – Vivienne Westwood

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Picture credit: Bread & Butter


What is irony? If you can not find a suitable definition, here is the answer of the fashion industry: Irony is when Zalando’s trend show Bread & Butter invites Vivienne Westwood for a panel talk – and she summons the audience:

„Do not buy anything this season!“

Last week, Zalando invited press and fashion professionals to present the Bread & Butter concept. In a panel, model and activist Adwoa Aboah and Vivienne Westwood talked about the modern processes of the fashion industry and social media to promote content transfer for the event. Topic BOLD, for all speakers under the large aspect consumption. But Dame Westwood used the stage to draw attention to topics such as sustainability and social responsibility. Vivienne Westwood the Queen of Punk. Constant rebel.

„Bold… how do you become bold? Well, I think that you have to make a choice and I think at least 50 percent of the people in the world have never made a choice or decision in their lives. […] And if you want bold, that´s what you got to do. You have to choose and you have to choose less. You can´t just keep on buying things. The best thing I´ve ever said is: Buy less, choose well and make it last.“ – Vivienne Westwood

A clear announcement and especially in the context of a consumer-oriented event very brave. Also very impressive is the little hit on her own company. The brand Vivienne Westwood got too big and she could not control everything. Due to the current production chain, the quality no longer meets the requirements of the designer.

„Buying less and choosing quality means that designers can make better fashion, not just lead by marketing and commercial interests. Fashion is part of culture, but not at the moment.“

Isn´t it sad that great designers, icons of the 20th century, reject the career of their own company or are no longer 100% behind their collections? Fast Fashion has not only a terrible impact on our planet, seamstresses and other suppliers – no, it also has negative consequences for designers. The growing greed for consumption forces designers to lower their quality requirements in order to be able to produce faster and more. They show their collection for the next season on the catwalk, but even before it gets in the shops half a year later, it is already outdated. In the meantime, high-street labels have adapted the trend and potential buyers have already been fed up with the flooded shop windows. It is courageous, to use your reach as a designer to promote your own interests. Against consumption. Against your own brand.

Vivienne Westwood is a strong personality and an impressive woman. However, many people do not seem to be aware of the direction of her opinions. Younger generations may know her name, the stunning wedding dress from Sex and the City, but as long as no it bag dangling at the arm of the stars and fashion bloggers, she is for many only the designer with the orange hair. That is why I would like to take a closer look at her to shed light on her career.

She grew up in very simple circumstances. As the daughter of a weaver and a shoemaker, she had early contact with fashion. Although she was interested in designing since her school days, for a long time she could not imagine working in this industry. It was only when she met her second husband, Malcolm McLaren, that she came closer to fashion. It was the time of the hippie movement, but it had no influence on Vivienne Westwood’s creations. Rather, she was inspired by the 1950s, rebellion, music and memorabilia. She took clothes apart to put them together again. She quickly became aware of her ability and together with her husband she founded the „Let it rock“ shop in 1971. Her sources of inspiration changed with the years, her opinions became more and more radical. The shop has been renamed „Too fast to live, too young to die“, „Sex“ or „Seditionaries“. Her fashion creations were inspired by biker clothes and the SM-scene. She used leather, latex, zippers and safety needles, and showed shirts with provocative inscriptions. Vivienne Westwood is regarded as the founder of punk fashion and shaped the movement decisively. Prostitutes, anarchists and models bought bought her clothes. Nevertheless, the designer had little financial success and raised her sons in a caravan.

Over the years, her boutique became a meeting point for the London punk rock scene, including the Sex Pistols, Chelsea and Mark Stewart. In 1975 McLaren took over the management of the „Sex Pistols“. Vivienne Westwood suffered in part very much under her husband and her relationship was unstable. The lives of the two were marked by demonstrations and marginalized and together with the „Sex Pistols“ Westwood was arrested twice.

In 1981 Vivienne Westwood presented her first professional collection, Pirates (A/W ’81), at a London fashion show collection at the Olympia exhibition hall. She took leave of the punk as the movement became mainstream and anchored in the bourgeoisie. In 1983, she parted from McLaren.

There followed further collections and finally she took a direction, which still characterizes her fashion to this day. Inspired by paintings of earlier centuries, she began to disassemble clothes from these times, explore the cuts and use this knowledge for her new collections. With the Harris Tweed Collection (A/W 1987) there was a new turning point in Vivienne Westwood’s previous designer career. It was characterized by elegant and crafty cuts and shapes. In this collection, she also presented the Statue of Liberty corset, which was the first corset to be presented as a topwear in a fashion show. Courtly skirts, latex and at the same time traditional English fabrics such as tweed and patterns such as tartan shaped her further career. Constantly focused on provocation and rule breaks.

At the end of the 1980s, Vivienne Westwood began to teach at the University of Applied Arts in Vienna. One of her students was Andreas Kronthaler, whom she married in 1992. He supports her as a designer for her label and both combine a fancy fashion and a great political commitment. Since October 2007, she has no longer used fur for her collections and costumes. On November 11, 2007, Westwood announced its „Active Resistance to Propaganda“ manifesto as part of the „Berlin Lessons“. A call for resistance to propaganda of all kinds and for consumption, mediated by fictional dialogue between Alice in Wonderland, Pinocchio and Aristotle.

Good to know

Vivienne Westwood, together with Malcolm McLaren, is the inventor of punk fashion and is responsible for the fashionable Renaissance of the corset. An inspiration for the designer was Christian Dior’s fashion of the post-war period. She transformed his feminine creations in an exaggerated way for her own collections. Many of Westwood’s styling elements were once again taken up by designers such as Jean Paul Gaultier. The moment when Supermodel Naomi Campbell stumbled on one of her shows with the 25cm high plateau that Vivienne Westwood had designed will never be forgotten.

In 2006 the designer received the award „Lady Commander of the Order of the British Empire“. In the course of her career, she was awarded the British Fashion Designer of the Year Award, Officer of the Order of the British Empire, BambiWomen’s World Award – World Fashion Award, the Berlin University of the Arts (UdK) and the Peta UK Vegan Fashion Award.

Dame Vivienne Westwood is not only an important personality in the history of fashion, but also in political and societal criticism. I admire her for her fashion, career and courage. Clothing affects us all, whether under fashionable or functional aspects. At this point, which is something for us, we should tackle and make the world a bit better.

„Buy less, choose well and make it last.“ – Vivienne Westwood

Secrets de Parisienne

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Es gibt diese eine Stadt, die mich immer wieder aufs Neue verzaubert. Paris. Die Zeiten in denen ich Sehenswürdigkeiten abgeklappert habe sind vorbei, vielmehr bin ich dazu übergegangen das wirkliche französische Leben und den Puls der Stadt spüren zu wollen. In das echte Paris vergangener Tage einzutauchen, ohne Touristenstände und Eiffelturm-Verkäufer. Wo und wann kann man sich als Reisender zwischen Touristen als Parisienne fühlen?

Für mich steht und fällt jede Attitüde mit meinem Look. Die Französin spielt mit Geschlechterrollen, kombiniert feminine mit maskulinen Elementen. Ihre Outfits haben etwas Besonderes, aber sind immer mit einer gewissen Non-Chalance verbunden. Das Leben in ihnen steht im Vordergrund und sie sind nicht zu gemacht. Oft spielen gedeckte oder Nicht-Farben eine große Rolle, aber gerade im Frühling oder Sommer können auch zarte Töne den französischen Chic zaubern. Wie sieht meine Garderobe für Paris aus? Als maskulines Element wähle ich eine graue Anzughose zu der ich eine grün-goldene transparente Vintage Bluse mit Pailletten-Verzierungen kombiniere. Dazu trage ich roséfarbene Samt-Loafer. Meine Haare binde ich mir zu einem unordentlichen Dutt zusammen, der sich nach kurzem auflöst.

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Ich glaube der Zauber des französischen Lifestyles liegt darin zu genießen. Die Straßencafés sind gefüllt. Ältere Herren sitzen alleine mit ihrem Kaffee und schauen dem Treiben auf der Straße zu. Allein zu sein hat für uns meist einen bitteren Beigeschmack, doch hier erscheint es mir eher selbstverständlich sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Zu genießen und auszugehen egal ob im Singular oder Plural. Generell ist es eher das Aufnehmen der Umgebung und Geschehnisse als der Zwang ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Vielleicht romantisiere ich auch, aber für mich schafft diese Stadt Momente und echtes Leben.

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Echtes Pariser Flair entfaltet sich abseits der Touristenströme. In den frühen Morgenstunden oder am späteren Abend tritt die Stadt selbst hervor. Die Geschichte der alten Gebäude und des Lebens zwischen ihnen wird nicht länger verschattet. Die Stadt verstrahlt einen Zauber und zwischen all ihrer Hektik auch eine gewisse Ruhe. Besonders ab der typischen Instagram-Kulissen spüre ich das echte Paris und fühle mich ein wenig französisch. Vom Pont Alexandre III ist der Blick auf den Eiffelturm noch viel romantischer als direkt davor zu stehen. Die Brücke mit den goldenen Engeln ist einer meiner Lieblingsplätze in Paris. Zur Rechten der Grand Palais mit seiner beeindruckenden Glaskuppel und Stahlkonstruktion. Hier stellt Karl Lagerfeld jede Saison seine neuen Kollektionen für Chanel vor. Kann es einen Ort geben, der noch französischer ist?

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Auch in den Parkanlagen spielt sich ein Großteil des Pariser Lebens ab. Ob im Jardin des Tuileries oder dem Bois de Boulogne – von den weiß-grauen Stadtmauern treibt es die Bewohner ins Grüne. Plätschernde Springbrunnen und Wasserfälle, Vogelgezwitscher und kleine Pavillons. Natur inmitten der Metropole.

Geheimnisse von Zeit, Raum und Lifestyle der Parisienne. Nicht zu vergessen ihren unverkennbaren Stil. Sie shoppt ab vom Mainstream, besucht Luxus-Stores, Flohmärkte und Vintage Boutiquen. Dieses besondere Shoppingerlebnis will ich spüren. Auf dem größten Flohmarkt Europas wo sich Designer, Kunst und Vintage verbinden. In meinem nächsten Artikel erkunde ich den Marche aux Puces Saint-Ouen. Über staubige Straßen nehme ich euch mit zu Chanel, Louis Vuitton, Givenchy und Co.

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Picture credit: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder


There is this one city that always charms me anew. Paris. The times when I have struck places of interest have passed, rather, I have come to want to feel the real French life and the pulse of the city. To dive into the real Paris of days gone by, without tourist stalls and vendors selling little Eiffel Towers. Where and when can you as a traveler feel as Parisian between tourists?

For me stands and falls every attitude with my look. The French woman plays with gender roles, combines feminine with masculine elements. Their outfits have something special, but are always associated with a certain non-chalance. Life in them is in the foreground and they are not made. Often, covered or non-colors play a big role, but in the spring or summer even delicate tones can conjure French chic. What is my wardrobe for Paris? As a masculine element, I choose a gray suede to which I combine a green-gold transparent vintage blouse with sequin embellishments. For this I wear pink velvet loafers. My hair is made up as a messy bun, which dissolves after a short time.

I believe the charm of the French lifestyle is to enjoy. The streetcafés are filled. Older gentlemen sit alone with their coffee and watch the hustle and bustle on the street. Being alone has a bitter taste for us, but here it seems to me as taking time for itself. To enjoy and go out no matter whether singular or plural. In general, it is more the recording of the environment and events than the compulsion to achieve a certain goal. Maybe I am romantic, but for me this city creates moments and real life.

Real Parisian flair unfolds away from the tourist streams. In the early morning hours or late evening, the city itself emerges. The history of the old buildings and the life between them is no longer shaded. The city radiates a charm and between all its hustle and bustle also a certain calm. Especially away from the typical Instagram scenes I feel the real Paris and feel a little French. From Pont Alexandre III, the view on the Eiffel Tower is much more romantic than standing directly in front of it. The bridge with the golden angels is one of my favorite places in Paris. To the right is the Grand Palais with its impressive glass dome and steel construction. Karl Lagerfeld presents his new collections for Chanel every season. Can there be a place that is even more French?

A large part of Parisian life happens in the parks. Whether in the Jardin des Tuileries or the Bois de Boulogne – the white-gray city walls drive the inhabitants into the countryside. Rippling fountains and waterfalls, bird chirping and small pavilions. Nature in the middle of the metropolis.

Secrets of time, space and lifestyle of Parisienne. Not to forget their unmistakable style. She is shopping away from the mainstream, visiting luxury stores, flea markets and vintage boutiques. I want to feel and make this particular shopping experience. At the largest flea market in Europe, where designers, art and vintage combine. In my next article, I´ll explore the Marche aux Puces Saint-Ouen. On dusty roads I´ll take you to Chanel, Louis Vuitton, Givenchy and Co.

More performance for eye-catching statement pieces – sequin blazer

Texturen, Farben, Silhouetten – mein Kleiderschrank ist alles andere als minimalistisch und clean. Ich verliere mein Herz regelmäßig an besondere Stücke. Kleidungsstücke, die für sich allein stehen können und eine Persönlichkeit haben. Statement-Pieces. Doch je auffälliger ein Kleidungsstück ist, desto eingeschränkter sind die Looks, Möglichkeiten und Gelegenheiten es zu tragen. Dabei hätten diese Lieblingsteile viel öfter den großen Auftritt verdient! „More performance for eye-catching statement pieces – sequin blazer“ weiterlesen

2017 N° 5 – monthly review

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Wenn du dich am Ende des Monats in deiner Instagram-Story entschuldigst, dass doch nicht der geplante Outfit-Post online geht weil die monthly review ansteht, merkst du wie stressig die vergangen Wochen waren. Und wie dringend du einen Terminkalender brauchst. Deswegen möchte ich mich auch hier nochmal für das Chaos entschuldigen. Momentan bin ich gefangen in einem Wirrwarr von Arbeit, Studium, Blog und Privatleben. Es läuft halt nicht immer alles perfekt. Dementsprechend unsortiert wird auch dieser Rückblick. „2017 N° 5 – monthly review“ weiterlesen

Win! 1 year LivinglikeGolightly Giveaway

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365 Tage bloggen. Ein Jahr ist vergangen seit dem ich LivinglikeGolightly ins Leben gerufen habe. Heute feiern wir den ersten Geburtstag mit einem großen Gewinnspiel! Zuerst reisen wir aber in der Zeit zurück und ich erzähle euch wie es dazu kam. „Win! 1 year LivinglikeGolightly Giveaway“ weiterlesen

Signs a fashion trend is out of style

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Morgens während die Stadt noch leer ist schlendere ich an den Schaufenstern großer Highstreet Labels entlang. Die Glasfront bietet mir zwar alle zwei Wochen ein neues Bild, doch eins haben fast alle gemeinsam. Die Schaufensterpuppen der verschiedenen Läden sind nahezu identisch gekleidet. Im Trend. Wir beäugen einen Trend anfangs argwöhnisch und kaum hat er die Massen in seinen Bann gezogen erhalten wir die Shocking News: Er ist nicht mehr in! Dieser Artikel bereitet euch auf den nächsten Umschwung vor, damit ihr das Ende rechtzeitig erkennt. „Signs a fashion trend is out of style“ weiterlesen

Art of Fashion – Couture

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Kunst ist subjektiv. Wer auch immer diesen Satz gesagt hat, er hatte Recht. Was ist Kunst und wo hat sie ihr Ende? Und welche Kategorien umfasst Kunst? Malerei, Skulpturen, Fotografie, Musik…? Ist Mode Kunst? Dies ist mein Versuch, der Mode einen Platz in der Kunst zuzuschreiben. „Art of Fashion – Couture“ weiterlesen

Shooting & Shopping – a Day in Hamburg

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2017 besteht für mich aus Kurztrips. Einen Tag Den Haag, den nächsten Amsterdam. Jetzt Hamburg in einem Tag. Die drei wichtigsten S – Sightseeing, Shooting und Shopping – in weniger als 24 Stunden. Es ist anstrengend, aber möglich. Verbring mit mir einen Tag in Hamburg und lass mich dein City Guide sein – mit diesem Blogartikel! „Shooting & Shopping – a Day in Hamburg“ weiterlesen

Shop in your own closet

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Alles neu macht der Mai. Was ein paar Sonnenstrahlen für ein Wunder bewirken können. Während der Winter und die grauen Tage voller Lustlosigkeit sich nur langsam verabschieden, habe ich mit den ersten Sonnengrüßen meine Motivation wiedergefunden. Ich stoße ständig auf Blogartikel, die sich  der neuen chicen Variante des Frühjahrsputz widmen. Clear out your wardrobe. Sich von Altem lösen und Platz machen für Neues. Ich bevorzuge allerdings eine andere Variante. In meinem eigenen Kleiderschrank shoppen. „Shop in your own closet“ weiterlesen