Best luxury designer purchases of 2017 + Top 5 tips how to make good investments

Was sind deine besten Fashion-Investitionen von 2017? Mir wird es immer wichtiger reflektierte Kaufentscheidungen zu treffen und in hohe Qualität, Klassiker und besondere Stücke zu investieren. Rückblickend möchte ich meine besten Designer-Käufe des letzten Jahres mit dir teilen. Auf YouTube nehme ich dich mit in meinen Kleiderschrank um dir meine Lieblingsstücke zu zeigen. Außerdem verrate ich dir meine Top 5 Tipps, die du beim Kauf von Designert-Teilen beachten solltest.

MOSCHINO und Dolce & Gabbana Kleid

Seit langer Zeit sind Kleider meine Favoriten im Schrank. Ich trage sie das ganze Jahr über, da ich es liebe mich feminin zu kleiden. Aber auch die Einfachheit, mit einem Kleidungsstück gut angezogen zu sein, ist ein großer Vorteil. Kleider machen den größten Teil meines Kleiderschranks aus. Aus diesem Grund sind Designer-Kleider für mich eine lohnende Investition und besondere Ergänzung zu meinen bisherigen High-Street- und Vintage-Modellen. In Kleidern steckt meistens viel mehr Arbeit als in Oberteilen, Röcken oder Hosen. Dass ich für mein Geld viel mehr Stoff geboten bekomme, ist ein weiterer Grund, warum ich gerne in Designer-Kleider investiere. Meine besten Investitionen in der Kategorie Kleider sind mein maritimes MOSCHINO Kleid und das florale Dolce & Gabbana Kleid.

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Karl Lagerfeld Lederjacke & Shearling-Coat

Neben Kleidern halte ich Jacken und Mäntel für eine sinnvolle Investition. Gerade in den kühleren Monaten gehören sie zu unseren meistgetragenen Kleidungsstücken. Bevor andere den Rest unseres Outfits wahrnehmen, sehen Sie Jacke, Blazer oder Mantel. Wie für Kleider gilt auch hier, dass in diesen Kleidungsstücken viel Arbeit steckt. Eine sorgsame Verarbeitung des Futters, hochwertige Materialien wie Leder und die vielen Details wie Taschen, Knöpfe, Reißverschlüsse und Gürtel rechtfertigen einen höheren Preis. In der Vergangenheit habe ich mich über viele Jacken von High-Street-Labels geärgert. Zerissenes Innenfutter und klemmende Reißverschlüsse. Trotzdem kosteten sie mich oft mehr als 100 €, die ich jedes Jahr erneut investieren musste. 2017 habe ich mehrere Designer-Teile wie den Just Cavalli Blazer mit Pailletten und den lila Mantel eines Hamburger Labels gekauft. Meine besten Investitionen waren allerdings meine Karl Lagerfeld Biker-Lederjacke und die Shearling Piloten-Jacke von Genel London. Letztere ist das bisher teuerste Kleidungsstück in meinem Schrank, aber die beste Investition aller Zeiten.

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Louis Vuitton Noé

Designertaschen sind für mich die schönste und beste Geldanlage im Fashion-Bereich. Nachdem ich 2016 meine erste Luxus Designertasche, die Louis Vuitton Alma, gekauft habe, zog Heiligabend ein neues Schätzchen bei mir ein. Ich hatte die Louis Vuitton Noé schon als meine erste Luxus-Tasche in Betracht gezogen, mich jedoch für den feminineren Style der Alma entschieden. Auch wenn die Alma eine gute Entscheidung war, fehlt mir teilweise ein Trageriemen. Die Noé bietet Platz für mein Tablet, Kamera-Equipment, Cardigan und mehr und ist somit der optimale Begleiter als Handgepäck auf Reisen. Durch den Schultergurt habe ich die Hände frei. Auch wenn ich mir die Tasche als Weihnachtsgeschenk ausgesucht hatte, war ich überglücklich als ich die Vintage Louis Vuitton Noé zum ersten Mal aus ihrem Staubbeutel zog.

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Hubert de Givenchy Seidentuch

Dass eine Investition nicht immer sinnvoll sein muss um gut zu sein, zeigt eins meiner Geburtstagsgeschenke. Während der Hubert de Givenchy Ausstellung in Calais sah ich im Museumsshop ein Seidentuch. Hubert de Givenchy selbst hatte es im Rahmen der Ausstellung designt. Es zeigt eine Modezeichnung mit Audrey Hepburn in How to steal a million, signiert von dem Designer. Eine Stunde lang überlegte ich ob ich 100 € in ein Seidentuch investieren sollte und entschied mich letztendlich dagegen. Es war so viel Geld für ein einzelnes Tuch. Die nächsten Monate dachte ich immer wieder an das Tuch. Obwohl Givenchy schon im Ruhestand ist, hatte er dieses Tuch designt. Er hatte meine Ikone Audrey Hepburn gezeichnet. Ein Teil von mir bereute meine Entscheidung. Umso glücklicher war ich, als ich das Geschenk an meinem Geburtstag auspackte. Teilweise ist es nicht der materielle sondern der ideelle Wert, der ein Designer-Stück zu einer guten Investition macht.

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Diamant-Schmuck

2017 war das Jahr, in dem ich meine Liebe für Schmuck wiederentdeckte. Bereits auf dem Pariser Flohmarkt Marché aux puxes Saint-Ouen erstand ich Designer-Ohrringe von Givenchy und Paul Smith. Gegen Ende des Jahres beschloss ich zukünftig in zeitlosen Echt-Schmuck zu investieren. Ich freute mich wahnsinnig, als mir meine Eltern zu Weihnachten einen Weißgold Diamant- und Saphir-Ring von Christ schenkten. Zwischen den Jahren stieß ich auf unglaubliche Angebote und investierte in zwei weitere Diamantringe. Welchen emotionalen Wert die Schmuckstücke für mich haben und welchen Karriereschritt sie repräsentieren, erzähle ich in meinem Video.

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Top 5 Tipps für gute Designer-Investitionen

  1. Überlege genau, welche Designer-Teile ihren Wert halten können. Designertaschen sind meistens eine sinnvolle Investition, Marke und Modell spielen jedoch eine entscheidende Rolle. Investiere lieber in Klassiker als Trendteile.
  2. Kaufe nur Teile, die du häufig und im besten Fall über mehrere Jahre tragen kannst. Das COST-PER-WEAR-Prinzip ist eine gute Orientierungshilfe und zeigt, wie sich der hohe Preis bei häufigem Tragen rentiert.
  3. Es ist nicht entscheidend welches Label auf dem Etikett steht, sondern welche Qualität und Verarbeitung dahinter steckt. Made in China und Polyester sind dein Geld nicht wert.
  4. Vorsicht bei Schnäppchen. Bei Stücken aus dem Sale solltest du besonders vorsichtig sein. Mängelexemplare solltest du dir gut angucken und überlegen ob eine Reparatur möglich und lohnenswert ist. Auch Outlets solltest du kritisch hinterfragen. Teilweise sind die angebotenen Teile extra dafür produziert und haben nichts mit der eigentlichen Qualität der Marke gemein.
  5. Ist es Liebe oder ein Flirt? Bei größeren Investitionen nehme ich mir die Zeit herauszufinden, ob es sich nur um ein Nice to have oder ein Must have handelt. Häufig habe ich mich nach ein paar Wochen bereits an einem vorher so gehypten Teil sattgesehen. Nutze meine ersten vier Tipps um zu entscheiden, ob es sich um eine sinnvolle Investition handelt. Mein letzter Tipp ist jedoch dein Bauchgefühl entscheiden zu lassen.

Was sind deine bisher besten Investitionen und welche Designer-Käufe planst du? Wenn du noch weitere gute Tipps hast, teile sie doch in den Kommentaren.


What are your best fashion investments of 2017? It is becoming increasingly important for me to make reflected buying decisions and to invest in high quality, classics and special pieces. Looking back, I’d like to share my best designer purchases of the past year with you. On YouTube I take you with me into my wardrobe to show you my favorite pieces. In addition, I’ll tell you my top 5 tips that you should consider when buying designer items.

MOSCHINO and Dolce & Gabbana dress

Dresses have been my favorites in the closet for a long time. I wear them all year round because I love to dress feminine. But the simplicity of being well-dressed with only one garment is also a big advantage. Dresses make up most of my closet. For this reason, designer dresses are a worthwhile investment for me and a special addition to my previous high-street and vintage models. Dresses usually are a lot more work than tops, skirts or pants. Another reason why I like to invest in designer dresses is that I get much more material for my money. My best investments in the category of dresses are my maritime MOSCHINO dress and the floral Dolce & Gabbana dress.

Karl Lagerfeld leather jacket & shearling pilot coat

Besides dresses I consider jackets and coats to be a great investment. Especially in the cooler months they are one of our most worn garments. Before others notice the rest of our outfit, they’ll see a jacket, blazer or coat. As with dresses, here too, there is a lot of work in these garments. Careful processing of the lining, high-quality materials such as leather and the many details such as pockets, buttons, zippers and belts justify a higher price. In the past, I’ve been upset about many jackets from high-street labels. Ripped inner lining and pinching zippers. Nevertheless, they often cost me more than 100 €, which I had to invest again every year. In 2017 I bought several designer pieces like the Just Cavalli Blazer with sequins and the purple coat of a Hamburg label. My best investment, however, was my Karl Lagerfeld biker leather jacket and the shearling pilot jacket by Genel London. The shearling coat is the most expensive garment in my wardrobe yet, but the best investment ever.

Louis Vuitton Noé

To me designer bags are the most beautiful and best investments in the fashion sector. After buying my first luxury designer bag, the Louis Vuitton Alma, in 2016, Christmas Eve brought me a new sweetheart. I had already considered the Louis Vuitton Noé as my first luxury bag, but decided on the more feminine style of the Alma. Although the Alma was a good decision, I sometimes lack a strap. The Noé offers space for my tablet, camera equipment, cardigan and more and is therefore the ideal companion for hand luggage when traveling. I have my hands free thanks to the shoulder strap. Even though I had chosen the bag as a Christmas present, I was overjoyed when I first pulled the Vintage Louis Vuitton Noé out of its dust bag.

Hubert de Givenchy silk scarf

That an investment does not always have to be reasonable to be good, shows one of my birthday gifts. During the Hubert de Givenchy exhibition in Calais, I saw a silk scarf in the museum shop. Hubert de Givenchy himself had designed it as part of the exhibition. It shows a fashion drawing with Audrey Hepburn in How to steal a million, signed by the designer. For an hour, I considered whether I should invest 100 € in a silk scarf and finally decided against it. It was so much money for a single scarf. Over the next few months I kept thinking about the scarf. Although Givenchy is already retired, he had designed it. He had drawn my icon Audrey Hepburn. Part of me regretted my decision. I was all the happier when I unpacked the gift on my birthday. Sometimes it´s not the material value but the ideal value that makes a designer piece a good investment.

Diamond jewelry

2017 was the year I rediscovered my love of jewelry. I bought designer earrings by Givenchy and Paul Smith at the Paris flea market Marché aux puxes Saint-Ouen. Towards the end of the year, I decided to invest in timeless real jewelry in the future. I was thrilled when my parents gave me a white gold diamond and sapphire ring from Christ for Christmas. After christmas, I came across incredible deals and invested in two more diamond rings. What emotional value the jewelry has for me and which career step they represent, I tell in my video.

Top 5 tips what to consider when buying designer items as an investment

  1. Think carefully about which designer pieces can hold their value. Designer bags are usually a great investment, but the brand and model is important. Invest in classics rather than trend pieces.
  2. Only buy parts that you can wear frequently and over several years. The COST-PER-WEAR principle is a good guide and shows how the high price is profitable when you get a lot of wear out of the item.
  3. It doesn´t matter which brand is on the label, but what quality and workmanship is behind it. Made in China and polyester are not worth your money.
  4. Beware of bargains. For pieces from the sale, you should be extra careful. You should have a careful look at second quality items and consider whether a repair is possible and worthwhile. Even outlets you should question critically. Partly, the offered pieces are specially produced for this purpose and have nothing in common with the actual quality of the brand.
  5. Is it love or a flirt? For great investments, I take the time to find out if it’s just nice to have or a must have. Often, after a few weeks, I have already had enough of a previously so hyped item. Use my first four tips to decide if this is a good investment. My last tip, however, is to let your gut feeling decide.

What are your best investments so far and which designer purchases are you planning? If you have any other good tips, share them in the comments.

UTMON ES POUR PARIS – brand portrait

Advertorial/Werbung

Erzsébet Wagner steht in ihren Göttinger Büroräumen, auf dem Tisch vor ihr perfekt gefaltet ihre erste Kollektion. Sie streicht über die feinen Stoffe und das weiche Leder. Die Etiketten tragen den Namen ihres Labels. Utmon es pour Paris. Erzsébet Wagner ist eine elegante Frau, die ihren Traum vom eigenen Modelabel verwirklicht hat.

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Mermaid – Haute Couture Editorial Shooting

Meine Liebe zur Mode begann mit einer Faszination für Fotografie. Mit Editorial-Shootings und Werbekampagnen in Magazinen wie Vogue. Im Fotostudio meines Vaters lagen einige alte Ausgaben, die ich immer wieder durchblätterte. Ich blickte in die perfekten Gesichter der Models, sah die wunderschönen Kleider und kunstvollen Inszenierungen. Trotz der Inszenierung schien die Kamera einen Moment der Wahrheit und Schönheit einzufangen. Momente, die nur einen kleinen Teil der Realität ausmachen und dennoch echt sind. Momente, in denen wir uns für ein paar Augenblicke schön fühlen. Editorials fangen sie ein. Ich wollte einen dieser Augenblicke und ihn genauso festhalten.

Mit der Zeit ließen Model-Casting-Sendungen und die Modewelt meinen Wunsch immer größer werden. Für einen Augenblick wahre Schönheit, Freiheit und das Verschwimmen von Fantasie und Realität. Ich weiß nicht wie oft ich schon vor der Kamera stand. Verschiedenste Locations, Outfits und Geschichten. Ich liebe und genieße es. Dennoch sind diese Shootings zur Routine geworden. Nur einige, wie in Dolce & Gabbana durch La Rochelle zu schlendern, bringen mich meinem Wunsch näher.

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Ich sehnte mich nach meinem eigenen Editorial-Shooting. Männer sollten mich mit anderen Augen sehen. Nicht mehr nur das unschuldige Mädchen. Ich wollte diese Frau sein. Geheimnisvoll, schön, selbstbewusst und unerreichbar. Vielleicht ist es nicht das, was die meisten in mir sehen. Aber es ist ein Teil meiner Persönlichkeit. Durch das Shooting wollte ich die Facetten von mir zeigen, die sonst nicht jeder zu Gesicht bekommt. Ich beweise es.

Das liebe, schüchterne Mädchen kann zu dieser Frau werden. Sexy, selbstbewusst, schön.

Mit meinem Ballkleid landete die VOGUE in meinem Koffer. Das Editorial des Magazins zeigt ein Model in funkelnden Kleidern am Strand. Inspiration. Doch mein Shooting sollte wilder werden. Schroffe Felsküste, dramatische Stimmung im Kontrast zum zarten Stoff. Ich saß im Sand während ich mein Make-Up auflegte. Dramatische Smokey-Eyes, schimmernde Lippen. Zwischen zwei Felsen zog ich mich aus und schlüpfte in das Kleid. Ich begann den Strand auf und ab zu laufen.

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Am Anfang zögerlich, dann begann ich zu rennen und tanzen, sprang durch die Wellen. Sie trafen mich unvorbereitet mit einer Wucht. Meine Haare und das Kleid wurden nass. Der weiße Stoff klebte durchsichtig an meinem Körper. Die Gischt spritzte um mich herum. Bis jetzt gab es wenige Momente, in denen ich mich so frei fühlte. Pure Euphorie. Endorphine. Glück.

Ich räkelte mich auf den nassen, harten Felsen. Schenkte der Kamera intensive Blicke. Oberhalb der Felsen blieben Passanten stehen und sahen mir zu. Aber statt Scham fühlte ich mich selbstbewusst und schön. Eine Meerjungfrau, die Seefahrer in ihren Bann zieht.

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Inzwischen ist mir bewusst geworden, dass es die ganze Zeit um mich ging. Ich betrachte die Bilder und weiß, dass ich niemanden beeindrucken muss. Außer mir hat niemand einen Bezug zu den Fotos. Dem Großteil werden sie egal sein. Andere werden sie belächeln. Aber bald wird eine Vergrößerung meines Lieblingsmotivs in meinem Zimmer hängen. Es ist nicht eingebildet, sondern eine Botschaft an mich selbst.

Wenn ich es will, kann ich diese Frau sein. Nicht perfekt, aber sexy, selbstbewusst und schön. Jede Frau kann das. Wir müssen es nur selber glauben.

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Picture Credit & Copyright: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder


My love for fashion began with a fascination for photography. With editorial shootings and advertising campaigns in magazines such as Vogue. In the photo studio of my father there were some old issues, which I repeatedly scrolled through. I looked into the perfect faces of the models, saw the beautiful dresses and artistic stagings. Despite the production, the camera seemed to capture a moment of truth and beauty. Moments that make up only a small part of reality and yet are genuine. Moments when we feel beautiful. Editorials capture them. I wanted to capture one of these moments.

Over time, model castingshows and the fashion world have made my desire even greater. For a moment, true beauty, freedom and the blurring of fantasy and reality. I do not know how often I was in front of the camera. Different locations, outfits and stories. I love and enjoy it. Nevertheless, these shootings have become routine. Only a few, as strolling in Dolce & Gabbana through La Rochelle, bring me closer to my wish.

I longed for my own editorial shoot. Men should see me with different eyes. Not just the innocent girl. I wanted to be that woman. Mysterious, beautiful, self-confident and unattainable. Perhaps it is not what most people see in me. But it is part of my personality. Through the shooting, I wanted to show the facets of me, which otherwise not everyone gets to face. I prove it. The dear, timid girl can become this woman. Sexy, self-confident, beautiful.

With my ball dress the VOGUE landed in my suitcase. The editorial of the magazine shows a model in sparkling clothes on the beach. Inspiration. But my shooting should be rougher. Rugged rocky coast, dramatic mood in contrast to the soft fabric. I sat in the sand while I did my make-up. Dramatic Smokey Eyes, shimmering lips. Between two rocks I slipped into the dress. I began to walk the beach up and down.

At first hesitantly, then I began to run and dance, jumped through the waves. They met me unprepared with a force. My hair and the dress became wet. The white fabric glued transparent to my body. The spray spattered around me. Until now, there were few moments when I felt so free. Pure Euphoria. Endorphins. Happiness.

I slouched on the wet, hard rock. Looked intense into the camera. Above the rocks passersby stopped and watched me. But instead of shame, I felt self-confident and beautiful. A mermaid who captures sailors.

Meanwhile, I realized that it was all about me. I look at the pictures and know that I do not have to impress anyone. Other than me, nobody has a reference to the photos. Most of them will not care. Others will smile at them. But soon an enlargement of my favorite motive will hang in my room. I´m not full of myself but it´s a message to myself. If I want it, I can be that woman. Not perfect, but sexy, self-confident and beautiful. Every woman can be it. We just have to believe in ourselves.

Dolce & Gabbana feminine dress – Designers style & history

Ich liebe den italienischen und französischen Stil gleichermaßen. Besonders die Kombination beider Einflüsse reizt mich. Macht zu großen Teilen sogar meinen Stil aus. Während auf französischer Seite Traditionshäuser wie Chanel und Louis Vuitton für den französischen Stil stehen, verbinde ich mit italienischem Stil ein vergleichsweise junges Label. Dolce & Gabbana. „Dolce & Gabbana feminine dress – Designers style & history“ weiterlesen

Maritime in MOSCHINO – Designers style & history

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In dem Moment als ich den Kleiderbügel zur Seite schiebe und das Kleid vor mir in den Händen halte, ist es um mich geschehen. Die Quintessenz des Labels vereint in einem Kleid. MOSCHINO. Schon mehrmals hielt ich beim Shoppen das ein oder andere Teil der Zweitlinien in den Händen und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Der Designer besitzt Humor, doch während die Runway-Shows mich inspirierten, sah ich mich nie in den zu lauten und bunten Kleidungsstücken. Doch dieses Kleid bin ich. Dieses Kleid ist MOSCHINO. Zumindest auf den zweiten Blick. „Maritime in MOSCHINO – Designers style & history“ weiterlesen

Luxury guide: How to choose & buy your first designer bag

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Auf den Tag genau vor einem Jahr erreichte mich der Karton. Er stand ein paar Stunden im Wohnzimmer bis ich mich bereit fühlte ihn zu öffnen. Ich schob das knisterndes Seidenpapier und Staubbeutel zur Seite und hielt meine erste Luxus Designer Tasche in den Händen. Die Louis Vuitton Alma PM in Monogram Canvas. Ich war überwältigt und glücklich über meinen pre-loved Kauf. Bis zu diesem Zeitpunkt haben mich jedoch einige Gedanken gequält. Die Erfahrung, die erste Designer Tasche zu kaufen, werde ich mit euch teilen und mein Wissen und Tipps weitergeben.

Mein Bag Story Artikel bringt sicher schon einige meiner Gefühle bezüglich des großen Schritts zum Ausdruck und schildert die Geschichte zu meiner Designertasche. Zugegeben, meine Louis Vuitton ist nicht meine erste Designer-Tasche. Erst vor ein paar Wochen habe ich euch meine Michael Kors Tasche vorgestellt, die vor ein paar Jahren bei mir einzog. Aber meine Alma ist die erste, die den Titel Luxus Designertasche verdient. Eine Tasche aus dem Luxus-Preissegment. Meine erste richtige Designer Tasche, verbunden mit viel Aufregung, Geld und Recherche.

Der Kauf der ersten Designer Tasche ist etwas ganz besonderes. Ich habe vorher noch nie so viel Geld für ein einzelnes Kleidungsstück oder Accessoire ausgegeben. Meine Gefühle im Kaufprozess waren dementsprechend überwaltigend. An der ein oder anderen Stelle war ich etwas überfordert und wenn man so viel Geld auf einmal ausgibt, schläft man lieber noch eine weitere Nacht über den Kauf. Ein Leitfaden oder ausführliche Erfahrungsberichte hätten mir einiges an Arbeit erspart. Stattdessen habe ich Stunden mit meinem Laptop und Google verbracht. Ich kann euch die Recherche für euren Taschenkauf nicht abnehmen, aber ich kann euch Ratschläge für den Kaufprozess und die Auswahl geben.

Alle meine Ratschläge und Überlegungen gehen Hand in Hand und beeinflussen sich gegenseitig. Es gibt keine Reihenfolge in Wichtigkeit oder zeitlichem Ablauf. Grundsätzlich bezieht sich ein Teil der Überlegungen auf die Tasche an sich, der andere auf die Art des Kaufs.

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How to choose your first designer bag

Sprechen wir das offensichtliche an – die Wahl der richtigen Designer-Tasche. So viele Designer, so viele Modelle, Materialien und Farben. Die Garantie, dass für jeden Käufer etwas dabei ist, garantiert auch die Qual der Wahl. Nach welchen Kriterien sollte ich die erste Designer Handtasche wählen?

The brand

Eine essentielle Entscheidung ist, welche Marke du haben möchtest. Du solltest dich mit ihr identifizieren können, schließlich trägst du ihr Aushängeschild oder Logo später am Arm durch die Gegend. Ich finde es hilfreich sich mit der Geschichte der Marke auseinanderzusetzen. Vor einigen Jahren stand bei großen Modehäusern für mich nur der Status-Gedanke im Vordergrund und löste Begehren aus. Mit der Zeit habe ich mich mit einigen Designern und ihrer Geschichte mehr befasst. Hinter den Logos und schönen Fassaden befinden sich Menschen und eine Geschichte. Diese Geschichte und der Hintergrund der Marke ist es, was sie bis heute erfolgreich macht. Auch kann es hilfreich sein sich ältere und aktuelle Kollektionen des Labels anzusehen. Neben Handtaschen kann hier durch Kleidung und verschiedene Komplett-Looks ein Gefühl für den Stil der Marke vermittelt werden. Dadurch kristallisiert sich schon teilweise heraus, welcher Stil mit deinem vereinbar ist.

Seitdem ich Interesse an Mode entwickelte standen stets die gleichen Marken auf meiner Wunschliste. Louis Vuitton, Chanel, Prada, Gucci… Designer, die mir von jeder zweiten Magazin-Seite entgegenstrahlten oder sich bis in Filmtitel vorgekämpft haben. Verehrung rein auf Basis des Logos und Bekanntheitsgrades. Hintergrundwissen oder der Blick auf ihren Stil? Nein. Erst vor ein paar Jahren begann ich mich intensiver mit einigen Designern auseinanderzusetzen. Chanel ist nach wie vor mein Traum. Aber Louis Vuitton machte für mich eine Wendung. Ehrlich gesagt ging es mir zuvor nur darum mir eine LV Tasche leisten zu können, nicht darum eine zu besitzen. Bis ich mich in die Geschichte der Marke einlas. Eine Geschichte über scheinbar unerreichbare Träume und Reisen. Französische Handwerkskunst und Qualität. Louis Vuitton war mehr als ein Logo. Ich wollte einen Teil dieser Geschichte.

The model

Jede Saison neue Modelle, neue Ausfertigungen, alte werden abgesetzt. Was Saison für Saison überdauert sind Klassiker. Modelle, die seit Jahrzehnten von einem Modehaus produziert werden. Sie werden auch noch in einigen Saisons aktuell sein und ich würde bei der ersten Designer Tasche immer zur klassischen statt Trend Stücken raten.  Durch ständige Preiserhöhungen und die lange Aktualität sind sie wertbeständig und können im Zweifelsfall ohne Probleme und große Verluste weiterverkauft werden.

Die wohl wichtigste Entscheidung:
Welches Modell passt zu mir? Welches unterstreicht meine Persönlichkeit?
Ich persönlich bin der Meinung, dass auch Designer-Taschen Gebrauchsgegenstände sind und nicht im Regal verstauben sollten. Daher ist es wichtig den Anlass zu bestimmen um sie möglichst oft tragen zu können. Geschmack steht an oberster Stelle, aber auch die Größe und Form spielen eine Rolle. Gehörst du eher zu den Frauen, die ihren gesamten Haushalt mit sich herum schleppen oder reduzierst du es eher auf ein Minimum? Willst du einen kleinen Raum nur für dich oder soll dein Leben in ihr Platz finden? Auch hier macht es Sinn sich mit der Geschichte des einzelnen Modells auseinanderzusetzen. Für mich war das der Punkt, an dem der Funke wirklich übersprang.

Die bekanntesten und sicherlich meist verkauften Louis Vuitton Taschen sind die Neverfull und Speedy. Für mich persönlich sind Shopper wie die Neverfull viel zu groß. Der zusätzliche Raum würde ungenutzt bleiben oder schnell im Chaos versinken. So sehr ich die Geschichte der Speedy, die für Audrey Hepburn designt wurde, liebe, finde ich die Tasche eher unpraktisch. Sie lässt sich leider nicht so weit öffnen und verschluckt regelrecht ihren Inhalt. Außerdem wollte ich keins der häufig als Fake kopierten Modelle. Die Alma war und ist in meinen Augen perfekt. Sie wurde für Coco Chanel designt und ist die einzige Tasche, die sie neben ihren eigenen Kreationen trug.

Die Tasche ist es! Doch in welcher Größe? Oft kommen die Modelle in verschiedenen Größen und auch hier ist es wichtig sich nochmal den Anlass vor Augen zu führen. Damit geht auch die Händelbarkeit einher. Wie gut lässt sich die Tasche öffnen, wie ist ihre Aufteilung? Auf welche Art kannst du sie tragen? Musst du sie in der Hand halten oder kannst du sie am Tragegriff in der Armbeuge tragen? Hat sie einen Schultergurt, welche Länge hat er, oder kannst du zumindest einen anbringen? Möchtest du sie Crossbody tragen oder nur über die Schulter hängen?

Die Alma kommt in den Größen Nano, BB, MM und PM. Nano und BB besitzen einen Schultergurt und können Crossbody getragen werden. An der MM und PM kann ein Schultergurt angebracht werden. Für mich war die große PM die richtige Wahl. Momentan überlege ich einen Gurt zu kaufen, wobei sie dafür wahrscheinlich zu groß ist.

Um es möglichst oft tragen zu können, sollte das Modell zur restlichen Garderobe passen. Neutrale Farben lassen sich leichter kombinieren als auffällige Farbtöne, andererseits könntest du mit einem farbigen Modell auch einen echten Hingucker schaffen. Metallelemente kommen bei vielen großen Marken in unterschiedlichen Ausführungen. Du solltest überlegen ob du eher ein Typ für Gold oder Silber bist und wozu du öfter greifst. Welches Metall harmoniert eher mit den Farben deiner Kleidung? Welches gefällt dir in Kombination zur Tasche besser und unterstreicht deine Persönlichkeit?

Die Alma kommt in den verschiedensten Farben, aber ich habe mich für den klassischen Monogramm-Print entschieden. Braun und Gold harmonieren perfekt mit meiner restlichen Garderobe und sind ebenfalls als Kontrast einsetzbar.

Zum Teil wird das selbe Modell auch in unterschiedlichen Materialien angeboten. Wie beständig oder empfindlich sind die unterschiedlichen Materialien? Welches ist besonders anfällig gegenüber Wasser oder zerkratzt schnell? Wie wird es sich im Laufe der Zeit entwickeln?

Wie die meisten Louis Vuitton Modelle kann man auch bei der Alma zwischen verschiedenen Leder-Arten und Canvas wählen. Meine ist zum größten Teil aus dem strapazierfähigen Canvas und nur der Boden und die Tragegriffe sind aus Vachetteleder. Das Leder ist sehr anfällig gegenüber jeglicher Nässe und es können sich Wasserflecken bilden. Während es im neuen Zustand hell und cremefarben ist, entwickelt es im Laufe der Zeit eine Patina. Meine Alma hat eine schöne honigfarbene Patina und nur wenige Wasserflecken. Ihre Patina erzählt eine Geschichte und macht für mich den Charme der Tasche aus.

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Reviews & Reality

Als Entscheidungshilfe welches Modell in welcher Ausfertigung es sein soll ist eine umfassende Recherche sinnvoll. Betrachte nicht nur Fotos, sondern lese Reviews oder sieh sie dir auf YouTube an. Eine Review gibt immer nur eine Meinung und Geschmack wider und erst nach mehreren bekommst du einen realistischen Eindruck von deinem Traumstück. Doch nichts ersetzt die Realität. Sobald du dir relativ sicher bist welches Modell es sein soll, solltest du eine Boutique der Marke besuchen oder einen Second Hand Designer-Store. Sowohl Reviews als auch der Realitäts-Check können ernüchternd wirken. Wenn ich verliebt bin neige ich dazu, mir etwas schön zu reden. Wenn jedoch zahlreiche Personen von schlechten Erfahrungen berichten oder du selbst ein unstimmiges Gefühl hast, lass es lieber. Bei manchen großen Designern bezahlt der Konsument inzwischen nur noch den Namen statt der Qualität.

Meine Alma hielt ich erst nach dem Kauf in den Händen. Zuvor hatte ich jedoch zahlreiche Reviews und Fake-Checks gesehen und hatte mir in einer Secondhand Boutique eine Alma in anderer Ausführung ausprobiert. Dies gab mir ein Gefühl für die Tasche an sich, ihre Größe, Handlichkeit und das Verhältnis zu meinem Körper.

Ja, ich will! Wenn das Hoch-Gefühl auch nach einem realistischen Eindruck anhält und dich in deiner Entscheidung bestärkt, genieße es. Dennoch solltest du den Kauf nicht überstürzen. Überlege dir gezielt Outfit-Kombinationen für deine Zukünftige. Stell dich vor deinen Kleiderschrank, nimm Kleidung heraus und stell dir deine Tasche dazu vor. Für den Anfang ist es am leichtesten in der selben Farbwelt zu bleiben, doch du kannst auch mutigere Gedankenspiele wagen. Pinterest, Instagram, Blogs und Google sind eine großartige Inspirationsquelle. Wie kombinieren andere Personen die Tasche, entspricht es deinem Stil und kannst du ähnliche Outfits umsetzen?

Mehrere Tage fand ich mich gedankenverloren vor meinem Kleiderschrank wieder. Ich weiß nicht mehr welche Mindestgrenze ich mir setzte, aber diese Anzahl an möglichen Outfits wollte ich erreichen. Ich wollte mir sicher sein, dass meine Louis Vuitton zu meiner Garderobe und Lebensstil passt. Social Media und Suchmaschinen bestätigten mich immer wieder. Alma ist die Richtige. Letztendlich dreht es sich alles um dein Gefühl und darum viele Gelegenheiten zu haben, sie zu tragen.

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How to buy your first designer bag

Dass die Wahl des Modells und der Marke auch mit dem persönlichen Budget in Zusammenhang steht, ist klar. Aber die Art des Kaufs kann zum entscheidenden Faktor werden und es teilweise ermöglichen ein Modell zu kaufen, das unter normalen Umständen außerhalb des Budgets läge.

Luxury store

Beim Kauf in einer Boutique des Labels bekommst du natürlich die ganze Designer-Erfahrung geboten. Sekt, eine freundliche Beratung und glamouröse Verpackung gehören dazu. Im Internet liest man jedoch auch von einigen schlechten Erfahrungen, die sich auf einzelne Marken oder Stores beziehen. Eine Garantie für den chicen Einkauf und das entsprechende Gefühl gibt es nicht. Der Preis wird in den Stores wie auf der Website des Designers am höchsten sein. Sale ist abhängig vom Label und die Ausnahme.

Sale & Outlets

Auf der Suche nach einem Schnäppchen lohnt es sich manchmal den Sale von Online-Händlern und Kaufhäusern abzuwarten. Dieser beschränkt sich aber in den meisten Fällen auf saisonale Modelle und manche Marken wie Louis Vuitton reduzieren ihre Taschen nie.

Outlets – egal ob online oder offline – haben meistens noch höhere Rabattierungen als im Sale. Aber auch hier gibt es eher übrig gebliebene Trend-Stücke und weniger die klassischen Modelle.

Pre-Loved

Die größten Möglichkeiten tun sich jedoch bei Pre-loved Käufen auf. Der Secondhand-Markt für Designer-Kleidung und Accessoires ist riesig. Ich weiß nicht, wie er mir für so lange Zeit unbekannt bleiben konnte. Gerade bei Vintage Taschen aus den 90er Jahren oder früher spart man je nach Modell und Zustand hunderte oder tausende von Euro. Aber auch neue Taschen, zum Teil noch mit Preisschildern, können im Vergleich zum Kauf im Store günstiger sein. Die Unterschiede sind allerdings nicht mehr so groß. Dennoch bietet es die Chance Modelle zu finden, die überall ausverkauft sind. Wichtig ist, dass der Shop seriös ist. Auf Ebay, Kleiderkreisel und in Facebook-Gruppen gibt es so viele Fakes, dass du nie vorsichtig genug sein kannst. Es gibt aber auch viele seriöse Anbieter mit Trusted Shops Siegel, qualifizierten Mitarbeitern und Erfahrung.

Wer einen Offline-Kauf bevorzugt kann Designer-Secondhand Shops besuchen. Wichtig ist, dass es feste Shops sind und die Produkte auch durch diesen verkauft werden. Ich kenne eine Reihe von Secondhand Shops, die lediglich die Lagerfläche vermieten und zum Teil eine Provision erhalten. Verkauft wird durch Privatpersonen, wodurch schnell Fakes ihren Weg ins Regal finden. Dennoch gibt es Stores, die für die Authenzität die Verantwortung übernehmen. Kritisch ist jedoch der Kauf von Designer-Taschen auf Flohmärkten. Darauf werde ich allerdings noch in einem separaten Artikel näher eingehen.

Meine Louis Vuitton Alma habe ich letztendlich bei Designer-Vintage.com gekauft. Wie es dazu kam und wie der Kauf ablief, habe ich euch bereits in diesem Artikel geschildert.

Rent a bag

Eine andere Art des Second Hand Kaufs sind Taschen-Mietservices. Für einen bestimmten Zeitraum wird über ein Abo oder einmalig eine Designer-Tasche gegen Gebühr ausgeliehen. Meistens besteht nach Ende der Laufzeit die Möglichkeit die Tasche für eine End-Summe abzukaufen. Perfekt für unsichere Käufer oder um einem Trend zu folgen. Ein sehr interessanter und nachhaltiger Ansatz.

Luxury-guide-how-to-choose-and-buy-your-first-designer-bag-handbag-louis-vuitton-alma-monogram-canvas-preloved-secondhand-vintage-tips-purchase-online-shopping-what-to-consider-Living-like-Golightly

Mein wichtigster Ratschlag ist jedoch euch genügend Zeit zu lassen und auf euer Bauchgefühl zu hören.

Jetzt sitze ich hier, meine Louis Vuitton an meiner Seite, und bin zufrieden. Ein Jahr ist vergangen, ein Wasserfleck im Berliner Regen dazugekommen, noch mehr Geschichten. Ja, ich träume bereits von meiner nächsten Anschaffung, aber diese Tasche war für mich die perfekte Wahl. Ich wünsche dir, dass du ebenfalls die richtige Entscheidung triffst, wenn der große Schritt ansteht, und dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen konnte. Für weitere Fragen und Beratung stehe ich dir gerne zur Seite. Oder auch nur um gemeinsam zu träumen. Ich freue mich von dir zu hören.

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The carton reached me exactly a year ago. I placed it a few hours in the living room until I felt ready to open it. I pushed the crackling silk paper and dust bag aside, held my first luxury designer bag in my hands. The Louis Vuitton Alma PM in Monogram Canvas. I was overwhelmed and happy about my pre-loved purchase. Until that time, however, some thoughts have tormented me. I will share with you my experience to buy the first designer bag, my knowledge and tips.

My Bag Story article is sure to express some of my feelings about the big step and portray the story of my designer bag. Admittedly, my Louis Vuitton is not my first designer bag. Just a few weeks ago, I introduced you to my Michael Kors bag, which moved in with me a few years ago. But my Alma is the first one to earn the title of luxury designer bag. A bag in the luxury price segment. My first real designer bag, combined with lots of excitement, money and research.

The purchase of the first designer bag is something very special. I have never spent so much money on a single garment or accessory before. My feelings in the buying process were accordingly overwhelming. At some point or another, I was a bit overwhelmed, and if you spent so much money at once, you’d rather sleep another night over the purchase. A guide or detailed experience reports would have spared me a lot of work. Instead, I spent hours with my laptop and Google. I can not take the research for your bags, but I can give you advice on the buying process and the selection.

All my advice and reflections go hand in hand and influence each other. There is no order in importance or timing. Basically, a part of the considerations refers to the bag itself, the other to the way of buying.

How to choose your first designer bag

Let’s talk about the obvious – the choice of the right designer bag. So many designers, so many models, materials and colors. The guaranty of having something for every buyer guarantees the agony of choice. What criteria are important for choosing the first designer handbag?

The brand

An essential decision is what brand you want to have. You should be able to identify with it, after all, you carry the logo on your arm. I find it helpful to deal with the history of the brand. A few years ago, in the case of large fashion houses, only the status idea stood out for me and triggered desires. Over time I have dealt with some designers and their history more. Behind the logos and beautiful facades are people and a story. This story and the background of the brand is what makes it successful today. It can also be helpful to look at older and current collections of the label. In addition to handbags can be conveyed here through clothing and various complete looks a sense of the style of the brand. This partly crystallizes out, which style is compatible with yours.

Since I developed interest in fashion for a long time the same brands were on my wishlist. Louis Vuitton, Chanel, Prada, Gucci … designers, who have shone on me from every second magazine page or have made it to become a filmtitel. Adoration purely on the basis of the logo and degree of recognition. Background knowledge or a look at their style? No. Only a few years ago I began to discuss more intensively with some designers. Chanel is still my dream. But Louis Vuitton made a turn for me. To be honest, all the time I just wanted to be able to afford a LV bag, not to have one. Until I read the history of the brand. A story about seemingly unattainable dreams and travels. French craftsmanship and quality. Louis Vuitton was more than a logo. I wanted a part of this story.

The model

Each season new models, new copies, old ones are discontinued. What season for season persists are classics. Models that have been produced by a fashion house for decades. They will still be up-to-date in some seasons and I would always recommend the classic designer bag instead of trend pieces. Due to constant price increases and the long-term relevance, they are value-resistant and can be sold out in case of doubt without problems and big losses.

Probably the most important decision:
Which model suits me? Which underscores my personality?
Personally, I believe that designer bags are also consumer goods and should not be dusty on the shelf. Therefore, it is important to determine the occasion to wear it as often as possible. Taste is at the top, but also the size and shape play a role. Do you rather belong to the women who carry their entire household with them or do you reduce it to a minimum? Do you want a small space just for you or should your life find its place? Again, it makes sense to deal with the history of the individual model. For me this was the point where the spark really sprang.

The most famous and certainly best-selling Louis Vuitton bags are the Neverfull and Speedy. For me personally, shoppers like the Neverfull are way too big. The additional space would remain unused or sink quickly into chaos. As much as I love the story of the Speedy designed for Audrey Hepburn, I find the bag rather impractical. Unfortunately, it does not open widely and swallows its content. In addition, I wanted none of the models often copied as fake. The Alma was and is perfect in my eyes. It was designed for Coco Chanel and is the only bag she wore next to her own creations.

The is the bag! But in which size? Often the models come in different sizes and here again it is important to think about the occasion. This also goes hand in hand with the feasibility. How well can the bag be opened, how is its division? In which ways can you carry it? Do you have to hold it in your hand or can you carry it on the carrying handle in the arm bend? Does it have a shoulder strap, which length does it have, or can you at least install one? Do you want to wear it crossbody or just hang over the shoulder?

The Alma comes in the sizes Nano, BB, MM and PM. Nano and BB have a shoulder strap and can be worn crossbody. A shoulder strap can be attached to the MM and PM. For me, the PM was the right choice. At the moment, I’m considering buying a belt, but probably the PM is to big for it.

In order to wear it as often as possible, the model should fit into the rest of the wardrobe. Neutral colors can be combined more easily than eye-catching colors, on the other hand you can create a real eye-catcher with a colored model. For many brands Metals come in many different designs. You should consider whether you are more a person for gold or silver and which you grabe more often. Which metal harmonizes more with the colors of your clothes? Which one do you like in combination with the bag better and underlines your personality?

The Alma comes in a variety of colors, but I have chosen the classic monogram print. Brown and gold harmonize perfectly with my remaining wardrobe and can also be used as a contrast.

Sometimes the same model is offered in different materials. How resistant or sensitive are the different materials? Which is particularly vulnerable to water or scratched quickly? How will it evolve over time?

Like most Louis Vuitton models, you can also choose between different types of leather and canvas for the Alma. My is mostly made of the durable canvas and only the bottom and the carrying handles are made of Vachette leather. The leather is very vulnerable to any moisture and water spots can form. While it is bright and creamy in its new condition, it develops a patina over time. My Alma has a beautiful honey-colored patina and only a few water stains. The patina tells a story and makes for me the charm of the bag.

Reviews & Reality

As a decision-making aid which model in which copy it should be a comprehensive research is useful. Don´t just look at photos, read reviews, or watch them on YouTube. A review always reflects only one opinion and taste and only after several you get a realistic impression of your dream piece. But nothing replaces reality. Once you are fairly sure which model it should be, you should visit a boutique of the brand or a secondhand designer store. Both reviews and the reality check can be sobering. When I’m in love, I tend to ignore disadvantages. If, however, many people report bad experiences or you have a disagree, rather leave it. With some great designers the consumer now only pays for the name instead of the quality.

My Alma I first held in the hands after the purchase. Previously, however, I had seen numerous reviews and fake checks and had tried an Alma in a different version in a second hand shop. This gave me a feeling for the bag itself, its size, handiness and the proportion to my body.

Yes I do! If the high feeling continues after a realistic impression and strengthens you in your decision, enjoy it. Nevertheless you should not rush the purchase. Think about outfit combinations for your future. Stand in front of your wardrobe, take out clothes and imagine your bag. For the beginning it is easiest to stay in the same color world, but you can also dare more brave thoughts. Pinterest, Instagram, Blogs and Google are a great source of inspiration. How do other people combine the bag, does it match your style and can you wear similar outfits?

For several days I found myself lost in thought in front of my wardrobe. I do not know what minimum limit I set myself, but this number of possible outfits I wanted to reach. I wanted to be sure that my Louis Vuitton fits my wardrobe and lifestyle. Social media and search engines confirmed me again and again. The Alma is the right choice. Ultimately, it is all about your feeling and therefore many opportunities to wear it.

How to buy your first designer bag

That the choice of the model and the brand is also related to the personal budget is clear. But the way of the purchase can become a decisive factor and partly allow to buy a model that would be outside the budget under normal circumstances.

Luxury store

When you buy in a boutique of the label you get the whole designer experience. Sparkling wine, friendly advice and glamorous packaging. On the Internet, however, there are also some bad experiences that relate to individual brands or stores. There is no guarantee for the chic shopping and the corresponding feeling. The price will be the highest in the stores as on the website of the designer. Sale is dependent on the label and the exception.

Sale & Outlets

In the search for a bargain it is sometimes worthwhile to wait for the sale of online merchants and department stores. This, however, is limited in most cases to seasonal models and some brands like Louis Vuitton never reduce their bags.

Outlets – whether online or offline – usually have even higher discounts than in the sale. But here, too, there are more leftover trend pieces and less the classic models.

Pre-Loved

The biggest possibilities offer pre-loved purchases. The second-hand market for designer clothing and accessories is huge. I don´t know how it could remain unknown to me for so long. Especially with vintage bags from the 90s or earlier, one saves hundreds or thousands of euros depending on the model and condition. But also new bags, some of them still with price tags, can be cheaper compared to the purchase in the store. However, the differences are no longer so great. Nevertheless, it offers the opportunity to find models, which are sold out everywhere. It is important that the shop is reputable. There are so many fakes on ebay and Facebook groups that you can never be careful enough. However, there are also many serious suppliers with Trusted Shops seal, qualified employees and experience.

Those who prefer an offline purchase can visit designer second hand shops. It is important that it is a fixed shop and that the products are also sold by it. I know a number of secondhand shops that only rent the warehouse space and get a commission in part. Sold by private individuals some fakes find their way to the shelves. Nevertheless, there are stores that take responsibility for authenticity. Critical, however, is the purchase of designer bags on flea markets. I will go into this in a separate article.

My Louis Vuitton Alma I finally bought at Designer-Vintage.com. The story and how I purchased the Alma, I have already described to you in this article.

Rent a bag

Another type of second hand purchases are pocket rental services. For a certain period of time, a designer bag will be borrowed for a fee. Usually, after the end of the term, it is possible to buy the bag for a final sum. Perfect for unsafe buyers or to follow a trend. A very interesting and sustainable approach.

My most important advice, however, is to allow you plenty of time and to listen to your heart.

Now I am sitting here, my Louis Vuitton by my side, and I´m satisfied. A year has passed, it got a water mark in the Berlin rain, and even more stories. Yes, I am already dreaming of my next purchase, but this bag was the perfect choice for me. I wish you to make the right decision when the big step is coming, and that I could contribute a small part. For further questions and advice, I will be happy to assist you. Or even just to dream together. I look forward to hearing from you.

Designer experience – Storytime & What´s in my Michael Kors bag

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Die Beziehung zwischen einer Frau und ihrer Handtasche ist ein Mysterium. Sie ist nicht immer erklärbar. Ein What´s in my bag lüftet einen Teil ihrer Geheimnisse – und erfüllt sämtliche Blogger-Klischees. Aber uns alle treibt die Neugier und der Wunsch Geheimnisse zu erfahren. Eine Handtasche verbirgt jedoch nicht nur die Dinge in ihrem Inneren sondern auch eine Geschichte. Welchen Inhalt und welche Geschichte meine Michael Kors Tasche hütet und wie sie in Bezug zu meinem ersten Kontakt mit der Designer-Welt steht, gebe ich heute preis. „Designer experience – Storytime & What´s in my Michael Kors bag“ weiterlesen

Vivienne Westwood talks at Bread & Butter

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Was ist Ironie? Wer bisher keine passende Definition finden konnte, hier kommt die Antwort der Modebranche: Ironie ist, wenn Zalandos Trend-Messe Bread & Butter Vivienne Westwood zum Panel-Talk einlädt – und diese die Zuhörer auffordert:

„Don’t buy anything this season!“

Letzte Woche lud Zalando Presse und Modeleute ein, um das Konzept für die Bread & Butter 2017 vorzustellen. In einem Panel sprachen unter anderem Model und Aktivistin Adwoa Aboah und Vivienne Westwood über die modernen Abläufe der Modeindustrie und Social Media, um mit Content-Transfer für die Veranstaltung zu werben. Thema BOLD, bei allen Rednern unter dem großen Aspekt Konsum. Doch Dame Westwood nutzte die Bühne um auf Themen wie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung aufmerksam zu machen. Vivienne Westwood die Queen of Punk. Ständige Rebellin.

„Bold… how do you become bold? Well, I think that you have to make a choice and I think at least 50 percent of the people in the world have never made a choice or decision in their lives. […] And if you want bold, that´s what you got to do. You have to choose and you have to choose less. You can´t just keep on buying things. The best thing I´ve ever said is: Buy less, choose well and make it last.“ – Vivienne Westwood

Vivienne-Westwood-talks-at-Bread-&-Butter-Zalando-preevent-sustainability-bold-don´t-buy-anything-this-season-designer-portrait-queen-of-punkVivienne-Westwood-talks-at-Bread-&-Butter-Zalando-preevent-sustainability-bold-don´t-buy-anything-this-season-designer-portrait-queen-of-punk

Eine deutliche Ansage und gerade im Kontext einer auf Konsum ausgerichteten Veranstaltung sehr mutig. Ebenfalls sehr beeindruckend der kleine Seitenhieb auf ihr eigenes Unternehmen. Die Marke Vivienne Westwood sei zu groß und es ließe sich nicht mehr alles kontrollieren. Durch die aktuelle Produktionskette wird die Qualität nicht mehr den Ansprüchen der Designerin gerecht.

„Buying less and choosing quality means that designers can make better fashion, not just lead by marketing and commercial interests. Fashion is part of culture, but not at the moment.“

Ist es nicht traurig, dass große Designer, Ikonen des 20. Jahrhunderts, den Werdegang ihres eigenen Unternehmens ablehnen oder nicht mehr zu 100% hinter ihren Kollektionen stehen? Fast Fashion hat nicht nur für unseren Planeten, Näherinnen und andere Zulieferer schlimme Auswirkungen – nein, es hat auch für die Modemacher Negativfolgen. Die zunehmende Gier nach Konsum zwingt Designer ihre Qualitätsansprüche zu senken, um schneller und mehr produzieren zu können. Sie zeigen ihre Kollektion für die nächste Saison auf dem Laufsteg, doch noch bevor diese ein halbes Jahr später in den Läden hängt, ist sie schon veraltet. In der Zwischenzeit haben Highstreet-Labels den Trend adaptiert und potentielle Käufer sich bereits an den überfluteten Schaufenstern satt gesehen. Es ist mutig, als Designer die eigene Reichweite zu nutzen, um für die eigenen Interessen zu werben. Gegen den Konsum. Gegen die eigene Marke.

Vivienne Westwood ist eine starke Persönlichkeit und eine beeindruckende Frau. Wie richtungsweisend ihre Meinung ist, scheint vielen jedoch gar nicht bewusst zu sein. Jüngere Generationen mögen ihren Namen kennen, das umwerfende Brautkleid aus Sex and the City in Verbindung bringen, aber solange keine It-Bag am Arm der Stars und Modeblogger baumelt, ist sie für viele nur die Designern mit den orangen Haaren. Deshalb möchte ich hier einen Blick auf die Designerin werfen, um ihren Werdegang zu beleuchten.

Sie wuchs in sehr einfachen Verhältnissen auf. Als Tochter einer Weberin und eines Schuhmachers hatte sie schon früh die ersten Kontakte zur Mode.  Obwohl sie sich seit ihrer Schulzeit für das Modemachen interessierte, konnte sie sich lange Zeit nicht vorstellen, in dieser Branche zu arbeiten. Erst als sie ihren zweiten Mann, Malcolm McLaren, kennenlernte, kam sie der Mode näher. Es war die Zeit der Hippie-Bewegung, diese hatte allerdings keinen Einfluss auf Vivienne Westwoods Kreationen. Vielmehr inspirierten sie die 50er Jahre, Rebellion, Musik und Erinnerungsstücke. Sie nahm Kleidungsstücke auseinander, um sie dann wieder zusammenzusetzen. Schnell zeigte sich ihre Fähigkeit und sie gründete gemeinsam mit ihrem Mann 1971 die Boutique „Let it rock“. Ihre Inspirationsquellen änderten sich mit den Jahren, ihre Meinungen wurden immer radikaler. Der Shop wurde mehrmals umbenannt zu „Too fast to live, too young to die“, zu ganz einfach „Sex“ oder „Seditionaries“. Ihre Modekreationen wurden inspiriert von Biker-Kleidung und der SM-Szene. Sie verarbeitete Leder, Latex, Reißverschlüsse und Sicherheitsnadeln und zeigte Shirts mit provokativen Aufschriften. Vivienne Westwood gilt als Begründerin der Punk-Mode und prägte die Bewegung maßgeblich. Prostituierte, Anarchisten und Models kauften ihre Kleidung. Dennoch hatte die Designerin wenig finanziellen Erfolg und zog ihre Söhne in einem Wohnwagen groß.

Ihre Boutique wurde im Laufe der Zeit zu einem Treffpunkt der Londoner Punk-Rock-Szene, zu der auch die Sex Pistols, Chelsea und Mark Stewart gehörten. 1975 übernahm McLaren das Management der „Sex Pistols“. Vivienne Westwood litt zum Teil sehr unter ihrem Mann und ihre Beziehung war labil. Das Leben der beiden war geprägt von Demonstrationen und Randale und gemeinsam mit den „Sex Pistols“ wurde Westwood zweimal verhaftet.

1981 präsentierte Vivienne Westwood ihre erste professionelle Kollektion Pirates (H/W ’81) bei einer Laufstegmodenschau im Rahmen der London Designers Collection in der Olympia-Ausstellungshalle. Damit nahm sie vom Punk Abschied, da die Bewegung zum Mainstream geworden und im Bürgerlichen verankert war. 1983 trennte sie sich von McLaren.

Es folgten weitere Kollektionen und schließlich schlug sie eine Richtung ein, die bis heute ihre Mode prägt. Inspiriert von Gemälden früherer Jahrhunderte begann sie, Kleider aus diesen Zeiten auseinanderzunehmen, ihre Schnitte zu erforschen und dieses Wissen für ihre neuen Kollektionen zu nutzen. Mit der Harris Tweed Kollektion (H/W 1987) gab es einen erneuten Wendepunkt in Vivienne Westwoods bisheriger Designer-Laufbahn. Geprägt war sie von eleganten und kunsthandwerklich anspruchsvollen Schnitten und Formen. In dieser Kollektion präsentierte sie auch das Statue of Liberty Korsett, – bis dahin das erste, das bei einer Modenschau als Oberbekleidung präsentiert worden war. Höfische Röcke, Latex und gleichzeitig traditionelle englische Stoffe wie Tweed und Muster wie Schottenkaros prägten ihren weiteren Werdegang. Ständig im Fokus Provokation und Regelbrüche.

Ende der 1980er begann Vivienne Westwood an der Universität für angewandte Kunst in Wien zu lehren. Einer ihrer Studenten war Andreas Kronthaler, den sie 1992 heiratete. Er unterstützt sie als Designer für ihr Label und beide verbindet sowohl ein ausgefallener Modestil als auch ein großes politisches Engagement. Seit Oktober 2007 verwendet sie keinen Pelz mehr für ihre Kollektionen und Kostüme. Am 11. November 2007 machte Westwood im Rahmen der „Berliner Lektionen“ ihr politisches Manifest „Active Resistance to Propaganda“ bekannt. Ein Aufruf zum Widerstand gegen Propaganda jeglicher Art und für Konsumverzicht, vermittelt durch fiktive Dialoge zwischen Alice im Wunderland, Pinocchio und Aristoteles.

Good to know

Vivienne Westwood gilt zusammen mit Malcolm McLaren als Erfinderin der Punk-Mode und ist für die modische Renaissance verantwortlich. Eine Inspiration für die Designerin war Christian Diors Mode der Nachkriegszeit. Sie setzte seine femininen Kreationen in überspitzter Weise für ihre eigenen Kollektionen um. Viele Stilelemente Westwoods wurden wiederum von Designern wie Jean Paul Gaultier aufgegriffen. Unvergessen blieb auch der Augenblick als Supermodel Naomi Campbell bei einer ihrer Shows mit den 25cm hohen Plateauschuhen stolperte, die Vivienne Westwood entworfen hatte.

2006 bekam die Designerin die Auszeichnung Dame Commander of the Order of the British Empire verliehen. Im Laufe ihrer Karriere erhielt sie noch die Auszeichnungen Britische Modeschöpferin des Jahres, Officer of the Order of the British Empire, BambiWomen’s World Award – World Fashion Award, Ehrensenatorin der Universität der Künste (UdK) Berlin und Peta UK Vegan Fashion Award.

Dame Vivienne Westwood ist nicht nur in der Geschichte der Mode eine bedeutende Persönlichkeit, sondern auch unter politischen und gesellschaftskritischen Gesichtspunkten. Ich bewundere sie für ihre Mode, Werdegang und Mut. Kleidung berührt uns alle, ob unter modischen oder funktionalen Aspekten. Wir sollten an diesem Punkt, der uns alle etwas angeht, ansetzen  und die Welt ein bisschen besser machen.

„Buy less, choose well and make it last.“ – Vivienne Westwood

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Picture credit: Bread & Butter


What is irony? If you can not find a suitable definition, here is the answer of the fashion industry: Irony is when Zalando’s trend show Bread & Butter invites Vivienne Westwood for a panel talk – and she summons the audience:

„Do not buy anything this season!“

Last week, Zalando invited press and fashion professionals to present the Bread & Butter concept. In a panel, model and activist Adwoa Aboah and Vivienne Westwood talked about the modern processes of the fashion industry and social media to promote content transfer for the event. Topic BOLD, for all speakers under the large aspect consumption. But Dame Westwood used the stage to draw attention to topics such as sustainability and social responsibility. Vivienne Westwood the Queen of Punk. Constant rebel.

„Bold… how do you become bold? Well, I think that you have to make a choice and I think at least 50 percent of the people in the world have never made a choice or decision in their lives. […] And if you want bold, that´s what you got to do. You have to choose and you have to choose less. You can´t just keep on buying things. The best thing I´ve ever said is: Buy less, choose well and make it last.“ – Vivienne Westwood

A clear announcement and especially in the context of a consumer-oriented event very brave. Also very impressive is the little hit on her own company. The brand Vivienne Westwood got too big and she could not control everything. Due to the current production chain, the quality no longer meets the requirements of the designer.

„Buying less and choosing quality means that designers can make better fashion, not just lead by marketing and commercial interests. Fashion is part of culture, but not at the moment.“

Isn´t it sad that great designers, icons of the 20th century, reject the career of their own company or are no longer 100% behind their collections? Fast Fashion has not only a terrible impact on our planet, seamstresses and other suppliers – no, it also has negative consequences for designers. The growing greed for consumption forces designers to lower their quality requirements in order to be able to produce faster and more. They show their collection for the next season on the catwalk, but even before it gets in the shops half a year later, it is already outdated. In the meantime, high-street labels have adapted the trend and potential buyers have already been fed up with the flooded shop windows. It is courageous, to use your reach as a designer to promote your own interests. Against consumption. Against your own brand.

Vivienne Westwood is a strong personality and an impressive woman. However, many people do not seem to be aware of the direction of her opinions. Younger generations may know her name, the stunning wedding dress from Sex and the City, but as long as no it bag dangling at the arm of the stars and fashion bloggers, she is for many only the designer with the orange hair. That is why I would like to take a closer look at her to shed light on her career.

She grew up in very simple circumstances. As the daughter of a weaver and a shoemaker, she had early contact with fashion. Although she was interested in designing since her school days, for a long time she could not imagine working in this industry. It was only when she met her second husband, Malcolm McLaren, that she came closer to fashion. It was the time of the hippie movement, but it had no influence on Vivienne Westwood’s creations. Rather, she was inspired by the 1950s, rebellion, music and memorabilia. She took clothes apart to put them together again. She quickly became aware of her ability and together with her husband she founded the „Let it rock“ shop in 1971. Her sources of inspiration changed with the years, her opinions became more and more radical. The shop has been renamed „Too fast to live, too young to die“, „Sex“ or „Seditionaries“. Her fashion creations were inspired by biker clothes and the SM-scene. She used leather, latex, zippers and safety needles, and showed shirts with provocative inscriptions. Vivienne Westwood is regarded as the founder of punk fashion and shaped the movement decisively. Prostitutes, anarchists and models bought bought her clothes. Nevertheless, the designer had little financial success and raised her sons in a caravan.

Over the years, her boutique became a meeting point for the London punk rock scene, including the Sex Pistols, Chelsea and Mark Stewart. In 1975 McLaren took over the management of the „Sex Pistols“. Vivienne Westwood suffered in part very much under her husband and her relationship was unstable. The lives of the two were marked by demonstrations and marginalized and together with the „Sex Pistols“ Westwood was arrested twice.

In 1981 Vivienne Westwood presented her first professional collection, Pirates (A/W ’81), at a London fashion show collection at the Olympia exhibition hall. She took leave of the punk as the movement became mainstream and anchored in the bourgeoisie. In 1983, she parted from McLaren.

There followed further collections and finally she took a direction, which still characterizes her fashion to this day. Inspired by paintings of earlier centuries, she began to disassemble clothes from these times, explore the cuts and use this knowledge for her new collections. With the Harris Tweed Collection (A/W 1987) there was a new turning point in Vivienne Westwood’s previous designer career. It was characterized by elegant and crafty cuts and shapes. In this collection, she also presented the Statue of Liberty corset, which was the first corset to be presented as a topwear in a fashion show. Courtly skirts, latex and at the same time traditional English fabrics such as tweed and patterns such as tartan shaped her further career. Constantly focused on provocation and rule breaks.

At the end of the 1980s, Vivienne Westwood began to teach at the University of Applied Arts in Vienna. One of her students was Andreas Kronthaler, whom she married in 1992. He supports her as a designer for her label and both combine a fancy fashion and a great political commitment. Since October 2007, she has no longer used fur for her collections and costumes. On November 11, 2007, Westwood announced its „Active Resistance to Propaganda“ manifesto as part of the „Berlin Lessons“. A call for resistance to propaganda of all kinds and for consumption, mediated by fictional dialogue between Alice in Wonderland, Pinocchio and Aristotle.

Good to know

Vivienne Westwood, together with Malcolm McLaren, is the inventor of punk fashion and is responsible for the fashionable Renaissance of the corset. An inspiration for the designer was Christian Dior’s fashion of the post-war period. She transformed his feminine creations in an exaggerated way for her own collections. Many of Westwood’s styling elements were once again taken up by designers such as Jean Paul Gaultier. The moment when Supermodel Naomi Campbell stumbled on one of her shows with the 25cm high plateau that Vivienne Westwood had designed will never be forgotten.

In 2006 the designer received the award „Lady Commander of the Order of the British Empire“. In the course of her career, she was awarded the British Fashion Designer of the Year Award, Officer of the Order of the British Empire, BambiWomen’s World Award – World Fashion Award, the Berlin University of the Arts (UdK) and the Peta UK Vegan Fashion Award.

Dame Vivienne Westwood is not only an important personality in the history of fashion, but also in political and societal criticism. I admire her for her fashion, career and courage. Clothing affects us all, whether under fashionable or functional aspects. At this point, which is something for us, we should tackle and make the world a bit better.

„Buy less, choose well and make it last.“ – Vivienne Westwood

Art of Fashion – Couture

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Kunst ist subjektiv. Wer auch immer diesen Satz gesagt hat, er hatte Recht. Was ist Kunst und wo hat sie ihr Ende? Und welche Kategorien umfasst Kunst? Malerei, Skulpturen, Fotografie, Musik…? Ist Mode Kunst? Dies ist mein Versuch, der Mode einen Platz in der Kunst zuzuschreiben. „Art of Fashion – Couture“ weiterlesen

To Audrey with Love – Givenchy

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Ich lebe in meinem Lieblingsfilm. Moon River in meinen Ohren, New Yorks 5th Avenue vor mir und zum Anfassen nah eine Gestalt mit dem berühmtesten Kleid der Filmgeschichte.

“Living is like tearing through a museum. Not until later do you really start absorbing what you saw, thinking about it, looking it up in a book, and remembering – because you can’t take it in all at once.” – Audrey Hepburn

Ich blende all die Menschen um mich herum aus und bin mitten in Breakfast at Tiffany´s. Im Gemeentemuseum in Den Haag. Es ist einer dieser Augenblicke in denen ich mich so lebendig fühle, glücklich dort zwischen den Givenchy Kreationen. Jetzt, zuhause vor meinem Laptop, verarbeite ich all diese Eindrücke. „To Audrey with Love – Givenchy“ weiterlesen