Maritime in MOSCHINO – Designers style & history

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In dem Moment als ich den Kleiderbügel zur Seite schiebe und das Kleid vor mir in den Händen halte, ist es um mich geschehen. Die Quintessenz des Labels vereint in einem Kleid. MOSCHINO. Schon mehrmals hielt ich beim Shoppen das ein oder andere Teil der Zweitlinien in den Händen und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Der Designer besitzt Humor, doch während die Runway-Shows mich inspirierten, sah ich mich nie in den zu lauten und bunten Kleidungsstücken. Doch dieses Kleid bin ich. Dieses Kleid ist MOSCHINO. Zumindest auf den zweiten Blick.

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The MOSCHINO style

Ich halte dieses Kleid in meinen Händen und vor meinem inneren Auge laufen Models den Laufsteg entlang. Zwischen den wilden bunten Mustern und dem einen großen Thema der Saison, gibt es einen Stil?! Er ist schwer zu fassen, doch es gibt gewisse wiederkehrende Elemente. Fast jede Kollektion zeigt klassische Schnitte oder sogar Uniformen. Schon in der Frühjahr/Sommer Kollektion 1986 präsentierte Franco Moschino in der Taille endende Kastenjacken, taillierte Kostüme mit Bubi-Krägen im 60s Stil sowie Etuikleider. Assoziationen zu anderen Modehäusern?! Der Twist steckt im Detail. Die Verzierungen und Accessoires sind ironisch, parodistisch oder satirisch. Komplett-Looks – ein Stil von Head to Heel. Sie erzählen den übertriebenen, exzentrischen, glitzernd behängten italienischen Look.

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Der künstlerische Ursprung MOSCHINOs Kollektionen zeigt sich immer wieder in avantgardistischen Entwürfen. Aussagekräftige Statements, surrealistische Elemente. Bei der S/S ´87 Kollektion liefen für das Showende die Models in riesigen MOSCHINO Einkaufstüten. Bei den folgenden Kollektionen trugen sie mehrstöckige Torten, Lampenschirme oder Gummienten als Hüte. Immer wieder Cowboyhüte, Leder, Metallicstoffe, MOSCHINO Gürtel.

„There´s not one unique single silhouette and there´s not one single unique fabrication but I think the one underlining element is humor.“ – Jeremy Scott, Chefdesigner bei MOSCHINO

Die Models auf dem Laufsteg führen sich wie Komödiantinnen auf. Sie tanzen, schreiten und übertreiben italienisch gestikulierend die Attitüde der reichen Damen. There´s no business like show business. Auch das gehört zum Stil MOSCHINO. Die Idee von Eleganz gepaart mit Humor.

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The MOSCHINO dress

Während ich mich im Spiegel betrachte läuft der Film in meinem Kopf weiter. Dieses Kleid gehört auf den Laufsteg. Zu den immer wiederkehrenden Uniformen. Der taillierte Schnitt, weiß abgesetzte Verzierungen auf Schwarz, Querstreifen und Schleifen. Dieses Kleid ist ein MOSCHINO Klassiker – und maritim. Es gibt keinen besseren Ort als Küste und Hafenanlagen um den Look zu komplementieren. Geschwungener Lidstrich, Perlen-Ohrringe und Armband, rosa Schleifen-Pumps. Kein Stilbruch, nur meine Haare vom Winde verweht. Ich kann es fühlen.

Die Leute stehen und schauen. Ich bin overdressed, aber das gehört zu meinem Stil. Zu MOSCHINO. Nicht jeder versteht es. Vielleicht verstehe ich es nicht mal. Ich liebe das Kleid. Ich finde es schön, süß und meine es irgendwie ernst. So sehr, dass es schon wieder ironisch ist. Auch das gehört zu MOSCHINO und seiner Geschichte. Humor, den nicht jeder versteht.

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The history of MOSCHINO

Seine Karriere begann Franco Moschino [mosˈkiːno] in Mailand. Nach seinem Studium an der Milan Academy of Fine Arts fing er 1971 als Modezeichner bei Gianni Versace an. 1983 gründete er sein eigenes Label. Seine Mode war geprägt von ironischen, provokanten und sozialkritischen Statements. Er machte sich über die Modeindustrie lustig. Während die Fachpresse die neue italienische Marke feierte, machte er sich bei etablierten Modehäusern und Designern eher unbeliebt. Als Anspielung auf das französische Modehaus entwarf er ein Shirt mit der Aufschrift „Channel N°5“. Chanel verklagte das Unternehmen und gewann, das T-Shirt musste vom Markt genommen werden. Immer wieder kritisierte der Designer mit seinen Entwürfen die Modebranche. Ihre Menschen waren für seinen Geschmack zu stolz und mode-besessen, nahmen sich selbst und die Mode zu ernst. Ironischerweise begannen vor allem die, über die er sich lustig machte, seine Mode zu tragen.

Für Moschino standen immer Spaß und Kreativität im Vordergrund.
Im Gegensatz zur restlichen Modebranche. Als Rebellion startete er 1991 seine „Stop the Fashion System“-Werbekampagne und präsentierte vorerst auf keiner Fashion-Show.
Werbeanzeigen zeigten Robbenbabys kurz vor dem Abschlachten für die Pelzindustrie.
1993 gründete er die Hilfsorganisation Project Smile! für HIV-infizierte Kinder. Ein Teil der Einnahmen geht bis heute an die Stiftung.
1994 präsentierte er eine Kollektion aus umweltfreundlichen Materialien unter dem Titel Ecouture. Im selben Jahr starb der Designer im Alter von nur 44 Jahren an Aids.

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Nach seinem Tod übernahm seine langjährige Mitarbeiterin Rosella Jardini als Chefdesignerin die kreative Leitung der Marke. Ihre Entwürfe für MOSCHINO waren klassischer, doch sie behielt stets die Ironie als Markenzeichen bei. 2013 engagierte sie Jeremy Scott als neuen Chefdesigner. Sie selbst wechselte zu Missoni.

Jeremy Scott erweckt die Marke MOSCHINO erneut zum Leben. Schon in seiner ersten Kollektion honoriert er die Idee der Marke, Humor und Protest, mit einer Kollektion inspiriert von der Fast-Food Kette McDonald´s und der Comic Figur Spongebob. Servier-Uniformen, Happy-Meal-Taschen und Comic-Schwämme zum Anziehen. Auch seine Entwürfe provozieren und bringen Humor in die Modewelt.

„I´m trying to make joy. I´m trying to make happiness. And that I don´t consider superficial, that I consider extremely neccessary.“ – Jeremy Scott

Einen der bedeutsamsten Momente schafft er mit dem Kronleuchter-Kleid aus der Herbst/Winter 2016 Kollektion. Aber auch an die Barbie-Kollektion oder das Parfum „MOSCHINO Toy“ – köpfe den Teddy um zu sprühen – werden wir uns erinnern. Auch Stars wie Lady Gaga, Rihanna und Katy Perry lieben seine Designs. Selbst Miss Piggy aus der Muppet-Show ließ sich von ihm einkleiden. Nicht umsonst wird Scott auch als das modische Equivalent zu Andy Warhol bezeichnet.

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Best purchase

MOSCHINO hat in den letzten Jahren seinen  Status als eins der beliebsten Labels gekonnt verteidigt. Längst ist es eine Ikone. Doch die typischen Kleidungs-Klassiker fehlen. Das mag an der relativ jungen Unternehmensgeschichte oder Humor als wiederkehrendes Stilmittel liegen. Aber es gibt Teile, die den Stil MOSCHINO repräsentieren, und Wunschzettel-Potenzial haben.

MOSCHINO Gürtel

Der Gürtel mit den verschiebbaren Goldbuchstaben ist inzwischen ein echter Klassiker. Jede Saison komplettiert er die Runway-Looks. Ob MOSCHINO oder eine andere Botschaft, mit diesem Accessoire setzt du ein Statement, das dennoch einfach in das Outfit zu integrieren ist. Neupreis ab 200€, Vintage ab 100€ Shop here

Elegantes klassisches Kleid

Mit dem klassischen kleinen Schwarzen kannst du nichts falsch machen. Kleider wie das meine werden immer wieder in die Kollektion MOSCHINOs integriert. Sie sind zeitlos genug um einen femininen und eleganten Look zu kreieren. Dennoch zeugen ihre Applikationen und Verzierungen von unterschwelligem Humor. Tragt es mit einem Augenzwinkern! Neupreis je nach Linie ab 500€, Sale ab 200€, Vintage ab 100€ Shop here

MOSCHINO Keypiece

Ein Keypiece, Trend- oder Statementteil erregt das meiste Aufsehen. Mehr MOSCHINO geht nicht. Dieser Kauf ist jedoch nur etwas für die Mutigen und Paradiesvögel unter uns. Außerdem solltest du diesen Schritt nur tun, wenn es dich nicht stört, dass dein Teil eindeutig einer Kollektion zuzuordnen ist und schnell nicht mehr im Trend. Woran du das merkst, habe ich in diesem Artikel beschrieben. Möglichkeiten gibt es viele. Aus der aktuellen A/W 17 Runway Kollektion wäre es beispielsweise das MOSCHINO-Tüten-Kleid, aus früheren Kollektionen der pinke Barbie Biker-Look in Leder. Der Preis variiert je nach Kleidungsstück und Hype. Neu ab 700 €, Vintage ab 500€

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MOSCHINO war für mich lange Zeit ein Label, dessen Namen ich weder aussprechen konnte noch die Geschichte und Idee dahinter verstand. Für mich ist es das Kleid, das eine Verbindung zu jeder Epoche und der Idee MOSCHINO schafft. Es vereint Vergangenheit und Gegenwart der Marke. Franco Moschino, Rosella Jardini, Jeremy Scott. Dieses Kleid ist ein Klassiker und ich kann es mit oder ohne Augenzwinkern tragen.Moschino-Franco-maritime-dress-black-white-bow-jeremy-scott-designer-brand-style-history-best-purchase-outfit-vintage-60s-sea-beach-port-living-like-golightly (13)


The moment I pushed the hanger aside and held the dress in front of me, I´m in love. The quintessence of the label united in a dress. MOSCHINO. Several times while shopping I held the one or other part of the second lines in my hands and could not resist a smile. The designer has humor, but while the runway shows inspired me, I never saw myself in the too loud and colorful clothes. But this dress is me. This dress is MOSCHINO. At least on a second glance.

The MOSCHINO style

I hold this dress in my hands and in front of my inner eye models run along the catwalk. Between the wild colorful patterns and the one big theme of the season, is there a style?! It is hard to comprehend, but there are certain recurring elements. Almost every collection shows classic cuts or even uniforms. In the spring / summer collection in 1986, Franco Moschino presented box jackets, waisted costumes with doll collars in 60s style as well as sheath dresses. Associations with other fashion houses ?! The Twist is in the details. The ornaments and accessories are ironic, parodistic or satirical. Complete Looks – a style from head to heel. They tell the exaggerated, eccentric, glittering Italian look.

The artistic origin of MOSCHINO’s collections is always reflected in avant-garde designs. Meaningful statements, surrealistic elements. In the S/S ’87 collection, the models were running in huge MOSCHINO shopping bags for the show end. In the following collections, they wore multi-storey cakes, lampshades, or gummies as hats. Again and again cowboy hats, leather, metallics, MOSCHINO belts.

„There´s not one unique single silhouette and there´s not one single unique fabrication but I think the one underlining element is humor.“ – Jeremy Scott, creative director at MOSCHINO

The models on the catwalk perform like comedians. They dance, pace and exaggerate Italian gesticulating the attitude of the rich ladies. There’s no business like show business. This also belongs to the style MOSCHINO. The idea of elegance paired with humor.

The MOSCHINO dress

As I look at myself in the mirror, the film continues in my head. This dress belongs to the catwalk. To the ever-recurring uniforms. The waisted cut, white contrasting embellishments on black, cross stripes and bows. This dress is a MOSCHINO classic – and maritime. There is no better place than coast and port to complement the look. Winged eyeliner, pearl earrings and bracelet, pink bow pumps. No change in style, only my hair blown by the wind. I can feel it.

People stand and look. I’m overdressed, but that’s part of my style. Part of MOSCHINO. Not everyone understands it. Maybe I do not even understand it. I love the dress. I find it beautiful, sweet and mean it somehow serious. So much so that it is ironic again. This is also part of MOSCHINO and its history. Humor, not everyone understands.

The history of MOSCHINO

Franco Moschino [moskiːno] began his career in Milan. After studying at the Milan Academy of Fine Arts, he began working as a fashion designer and illustrator at Gianni Versace in 1971. In 1983, he founded his own label. His fashion was characterized by ironic, provocative, and social-critical statements. He was making fun of the fashion industry. While the trade press celebrated the new Italian brand, he became rather unpopular with established fashion houses and designers. As an allusion to the French fashion house he designed a shirt with the inscription „Channel N ° 5“. Chanel sued the company and won, the T-shirt had to be taken from the market. Again and again, the designer criticized the fashion industry with his designs. Its people were too proud and fashion-obsessed for his taste, took themselves and fashion too seriously. Ironically, especially the ones he made fun of began to wear his fashion.

For Moschino fun and creativity were always the main focus.
Contrary to the rest of the fashion industry. As a rebellion, he launched his „Stop the Fashion System“ campaign in 1991 and didn´t present at any fashion show.
Advertising ads showed seal babys just before the slaughter for the fur industry.
In 1993, he founded Project Smile! For HIV-infected children. A part of the income goes to the foundation until today.
In 1994, he presented a collection of environmentally friendly materials under the title Ecouture. In the same year the designer died at the age of only 44 years caused by AIDS.

After his death, his long-term collaborator Rosella Jardini took over the creative direction of the brand as head designer. Her designs for MOSCHINO were more classic, but she always maintained the irony as a trademark. In 2013, she hired Jeremy Scott as the new chief designer. She herself changed to Missoni.

Jeremy Scott revives the MOSCHINO brand. Already in his first collection he honored the idea of the brand, humor and protest, with a collection inspired by the fast food chain McDonald’s and the cartoon character Spongebob. Serving uniforms, happy-meal bags and comic sponges to put on. His designs provoke and bring humor into the fashion world.

„I´m trying to make joy. I´m trying to make happiness. And that I don´t consider superficial, that I consider extremely neccessary.“ – Jeremy Scott

One of the most important moments he creates with the chandelier dress from the autumn/winter 2016 collection. But we will also remember the Barbie collection or the perfume „MOSCHINO Toy“. Also stars like Lady Gaga, Rihanna and Katy Perry love his designs. Even Miss Piggy from the Muppet show was dressed by him. Not for nothing, Scott is also known as the fashionable equivalent to Andy Warhol.

Best purchase

MOSCHINO has defended its status as one of the most popular labels in recent years. It has long been an icon. But the typical clothing classics are missing. This may be due to the relatively recent corporate history or humor as a recurring stylistic element. But there are parts that represent the style MOSCHINO, and have wish-list potential.

MOSCHINO belt

The belt with the sliding gold letters is now a real classic. Each season, it completes the runway looks. Whether MOSCHINO or another message, with this accessory you put a statement, which is nevertheless easy to integrate into the outfit. New price from 200 €, vintage from 100 € Shop here

Classic dress

With the classic little black dress you can never go wrong. Dresses like mine are always integrated into the collection MOSCHINOs. They are timeless enough to create a feminine and elegant look. Yet their applications and ornaments bear witness to subliminal humor. Wear it with a blink! New price depending on the line from 500 €, Sale from 200 €, Vintage from 100 € Shop here

MOSCHINO keypiece

A keypiece, trend or statement piece attracts the most attention. More MOSCHINO isn´t possible. This purchase is only for the brave and bird of paradise among us. In addition, you should only do this step if it doesn´t bother you, that your piece is clearly assigned to a collection and quickly no longer in the trend. How notice this, I have described in this article. There are many possibilities. From the current A/W 17 Runway collection it would be the MOSCHINO bag dress, from previous collections the pink Barbie biker look in leather. The price varies depending on the garment and hype. New from 700 €, vintage from 500 €

For me MOSCHINO was for a long time a label, whose name I could neither pronounce nor I knew the history and idea behind it. For me it is the dress that creates a connection to every epoch and the idea MOSCHINO. It unites past and present of the brand. Franco Moschino, Rosella Jardini, Jeremy Scott. This dress is a classic and I can wear it with or without winking.

Designer experience – Storytime & What´s in my Michael Kors bag

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Die Beziehung zwischen einer Frau und ihrer Handtasche ist ein Mysterium. Sie ist nicht immer erklärbar. Ein What´s in my bag lüftet einen Teil ihrer Geheimnisse – und erfüllt sämtliche Blogger-Klischees. Aber uns alle treibt die Neugier und der Wunsch Geheimnisse zu erfahren. Eine Handtasche verbirgt jedoch nicht nur die Dinge in ihrem Inneren sondern auch eine Geschichte. Welchen Inhalt und welche Geschichte meine Michael Kors Tasche hütet und wie sie in Bezug zu meinem ersten Kontakt mit der Designer-Welt steht, gebe ich heute preis.

Ich weiß nicht ob du beim Anblick eines Designer-Teils das Gleiche empfindest wie ich. Ich sage absichtlich Empfinden, denn mit Denken hat das nichts zu tun. Es ist irrational. Ob es sich nun um Mode handelt oder eine andere Leidenschaft spielt eigentlich keine Rolle, aber erinnerst du dich noch daran, wie du das erste Mal mit ihr in Kontakt kamst?

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Vielleicht hast du wie ich jeden Monat Magazine verschlungen. Mit deinen Fingern über die Seiten gestrichen, die die wunderschönen Kleider, Taschen und Schuhe zeigten.
Bei Trend-Analysen mit verschiedenen Shopping-Alterativen spiele ich noch heute in Gedanken durch, welches der Teile ich mir kaufen würde. Welches gefällt mir am besten? Ich picke mir zielsicher das Teuerste raus. Aber welche junge Frau aus durchschnittlichen Verhältnissen trägt ihre Bücher in einer Chanel-Tasche zum Unterricht? Oberflächlichkeiten wie diese sind nicht wirklich wichtig oder nötig. Wie für viele andere Mädchen auch, waren die Bilder und Videos mein einziger Zugang zu Designermode. Es war okay, aber ich sehne mich nach mehr. Wie bereits gesagt, irrational. Unnötig und oberflächlich. Es ist mir fast unangenehm diese Gedanken zu teilen und viele werden es nicht verstehen. Aber Leidenschaft muss nicht verständlich sein.

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Meine Liebe zu Designer-Teilen bezog sich lange Zeit nur auf Abbildungen. Bis ich im September 2014 zum ersten Mal einen größeren Peek & Cloppenburg Store besuchte. Die Kette war mir schon vorher bekannt, aber bis zu diesem Augenblick war mir nicht bewusst, was für Labels sie vertritt. Ich hatte bereits einen Lederrock gefunden, nahm die Rolltreppe zur nächsten Etage und fand mich wieder zwischen Armani, Burberry und Michael Kors. Über den Regalen mit feinster Kleidung strahlten mir die massiven Buchstaben der Logos entgegen. Jeder Bereich wie eine eigene Boutique und ich mittendrin. Mein Herz klopfte wie wild als ich einen  Kaschmirschal in den Händen hielt. Dann einen Trenchcoat von Burberry. One day, baby…

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Was bis zu diesem Augenblick unerreichbar erschien wurde nun real. Ich konnte die teuren Marken zum ersten Mal anfassen. Es fühlte sich so besonders an. Zu dieser Zeit war eine Marke überall. Michael Kors. Woher der Hype um die Marke auf einmal kam, kann ich nicht sagen, aber auch mich lies es nicht kalt. Als ich dort zwischen den Kleiderstangen stand und die erste echte Michael Kors Tasche in den Händen hielt, war es vollends um mich geschehen. Einen Monat später schenkten mir meine Eltern eine MK Tasche zum Geburtstag und ich kaufte mir eine Uhr der Marke. Ich war wahnsinnig dankbar und stolz.

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Eine Handtasche ist ein sicherer Ort. Intim und persönlich. Aber ich gewähre euch einen kurzen Blick in ihr Inneres. Ich bin eine dieser Frauen, die sich ohne Handtasche nackt fühlt. Wohin soll ich mit meinen Händen? Es ist selten, dass ich die Freiheit ohne Tasche unterwegs zu sein genieße. Dabei trage ich nicht mal viel mit mir herum. Ein Teil meiner Sachen wechselt mit mir von Tasche zu Tasche. Die Schlüssel meiner Vespa, Sonnenbrille, Portemonaie und iPhone. Aber es gibt auch Dinge, bei denen ich vergesse wo sie sind, bis ich einen Blick in meine Handtasche werfe. Da wäre das Parfum La vie est belle von Lancome. Schmuck, den ich bereits auf dem Nachhauseweg abnehme und mit seinem Kästchen im Seitenfach verstaue. Roter Lippenstift und Miracle Cushion Make-Up – ebenfalls von Lancome. Um ehrlich zu sein, vergesse ich im Laufe des Tages oder Abends mein Spiegelbild. Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal mein Make-up aufgefrischt habe. Aber diese Dinge in meiner Handtasche geben mir Sicherheit. Genug um sie ab und zu zu vergessen. Sicherheit wie die Tasche selbst.

Inzwischen ist diese Tasche nicht mehr das einzige Designer-Teil in meinem Kleiderschrank. Ich verspüre nicht mehr das anfängliche Kribbeln, aber ich mag sie immer noch sehr. Sie repräsentiert für mich den Zugang zu der Welt wunderschöner Kleidung und Designs. Es ist eine neue Art der Verbundenheit.

Shop the look:
Michael Kors Bag (similar here) Vintage Dress (similar here), Vintage Shirt (similar here), Vintage Belt (similar here), Vince Camuto Boots (similar here)

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Picture Credit & Copyright: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder
*Dieser Artikel entstand in liebevoller Zusammenarbeit mit P&C Düsseldorf. Alle Meinungen und Erfahrungen sind meine eigenen und spiegeln meinen persönlichen Stil und Geschmack wider.


The relationship between a woman and her handbag is a mystery. It can not always be explained. A What’s in my bag reveals some of the secrets – and fulfills all the blogger stereotypes. But all of us are driven by curiosity and desire to know secrets. A handbag conceals, however, not only the things inside it but also a story. Today I´ll reveal what´s the content and history of my Michael Kors bag and how it relates to my first contact with the designer world.

I don´t know if you have the same feeling as I do when seeing a designer bag. I´m talking about feelings, because thinking has nothing to do with it. It is irrational. Whether it’s fashion, or a different passion, doesn´t matter, but do you remember how you came into contact with it for the first time?

Maybe you’ve devoured magazines every month. With your fingers you stroked across the pages, which showed the beautiful clothes, bags and shoes.
In the case of trend analyzes with different shopping alternatives, I still play through in mind which of the parts I would buy. Which one do I like best? I pick the most expensive out of the box. But which young woman from average circumstances carries her books for school in a Chanel bag? Superficialities like these are not really important or necessary. As for many other girls as well, the pictures and videos were my only access to designer clothes. It was okay, but I long for more. As I said before, irrational. Unnecessary and superficial. It is almost unpleasant to share these thoughts and many will not understand. But passion does not have to be understandable.

For a long time my love for designer pieces related to pictures only. Until I visited in September 2014 for the first time a larger Peek & Cloppenburg Store. The chain was already known to me before, but up to that moment I was not aware of what labels it represents. I had already found a leather skirt, took the escalator to the next floor and found myself again between Armani, Burberry and Michael Kors. Over the shelves with the finest clothes, the massive letters of the logos shone. Every area was like its own boutique and I stood in the middle of it. My heart pounded wildly as I held a cashmere scarf in my hands. Then a trench coat from Burberry. One day, baby …

What seemed unattainable up to this moment became real. I could handle the expensive brands for the first time. It felt so special. At that time, one brand was everywhere. Michael Kors. I can´t say why it was hyped at that time, but it got me. As I stood there between the clothes hangers and held the first genuine Michael Kors bag in my hands, it had completely happened to me. A month later my parents gave me a MK bag for my birthday and I bought a watch by the brand. I was incredibly grateful and proud.

A handbag is a safe place. Intimate and personal. But I´ll give you a brief look inside. I am one of those women who feels naked without a handbag. Where should I go with my hands? It is rare that I enjoy freedom without a bag. Even though I do not take many things with me. A part of my stuff changes with me from one pocket to another. The keys of my Vespa, sunglasses, portemonaie and iPhone. But there are also things I forget about where I left them until I take a look at my handbag. The perfume La vie est belle by Lancome. Jewelery, which I already removed on the way home and stowed with its box in the shed. Red lipstick and Miracle Cushion make-up – also by Lancome. To be honest, I forget my reflection in the course of the day or evening. I do not know when I last refreshed my makeup. But these things in my handbag give me safety. Enough to forget them from time to time. Safety like the bag itself.

Meanwhile, this bag is no longer the only designer piece in my wardrobe. I no longer feel the initial tingling, but I still like it very much. To me it represents the access to the world of beautiful clothes and designs. It is a new kind of connectedness.

*This article results from my cooperation with P&C Düsseldorf. All opinions are my own represent my personal style and liking.

Shop in your own closet

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Alles neu macht der Mai. Was ein paar Sonnenstrahlen für ein Wunder bewirken können. Während der Winter und die grauen Tage voller Lustlosigkeit sich nur langsam verabschieden, habe ich mit den ersten Sonnengrüßen meine Motivation wiedergefunden. Ich stoße ständig auf Blogartikel, die sich  der neuen chicen Variante des Frühjahrsputz widmen. Clear out your wardrobe. Sich von Altem lösen und Platz machen für Neues. Ich bevorzuge allerdings eine andere Variante. In meinem eigenen Kleiderschrank shoppen. „Shop in your own closet“ weiterlesen

With Karl in Amsterdam

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Meine Verbindungen zu Amsterdam oder generell in die Niederlande waren bisher immer nur elektronischer Natur. Auch wenn ich über den Designer-Vintage Sale berichtet hatte, konnte ich leider nicht daran teilnehmen. Meine Louis Vuitton Tasche kommt ursprünglich aus Frankreich, gekauft habe ich sie aber online, Versand aus Amsterdam. Nun endlich ergab sich die Gelegenheit Amsterdam einen Besuch abzustatten. „With Karl in Amsterdam“ weiterlesen

Fashion Challenge: Matching popping colors

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Ich liebe meinen Blog. Es macht mir so viel Spaß meine Visionen mit euch zu teilen, meinen Gedanken freien Lauf lassen zu können und vielleicht zum Nachdenken anzuregen. Aber was ich momentan am meisten liebe, ist die Herausforderung. Je länger ich blogge, desto experimentierfreudiger werde ich. Experimentierfreudiger im Bezug auf die Wahl meiner Themen, mutiger bei der Meinungsäußerung und auch in Bezug auf meine Outfits. „Fashion Challenge: Matching popping colors“ weiterlesen

Wild in Winter Wonderland – Timberlands

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Eigentlich bin ich ein Sommermensch. Wärme, blauer Himmel und Glücksgefühle. Winter ist wirklich nicht meine Lieblings-Jahreszeit. Aber sobald der erste Schnee fällt, werde ich euphorisch. Es reicht schon mit einem warmen Kaffee drinnen zu sitzen und dem Treiben der Schneeflocken draußen zuzugucken. Die täglichen Gassi-Runden mit meinen Hunden machen plötzlich wieder mehr Spaß. So schön er aussieht, der Schnee stellt uns auch vor eine Fashion-Herausforderung. „Wild in Winter Wonderland – Timberlands“ weiterlesen

Fashion Challenge: Summer dress for winter days

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Ich vermisse den Sommer, ich vermisse die Sonne und vor allem vermisse ich meine Sommerkleider! Geht es euch genauso? Ich werde so wehmütig wenn ich sie im Schrank hängen sehe und weiß, dass noch Monate vergehen bis ich sie wieder tragen kann. Aber warum nicht mal Regeln brechen? Heute trage ich ein Sommerkleid im Winterregen! „Fashion Challenge: Summer dress for winter days“ weiterlesen

Belle de nuit

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Momentan ist es draußen oft dunkel. Teilweise richtig deprimierend, aber wenn ich abends mit den Hunden eine Runde gehe, stört mich das eigentlich gar nicht. Ich genieße die kalte und frische Luft, erfreue mich an der hübschen Weihnachtsbeleuchtung. Langsam beginne ich diese kühlen dunklen Farben zu lieben. Graublau. Wie meine Augen. Wie die Welt da draußen. „Belle de nuit“ weiterlesen

How to find your personal style – Part 2

Nachdem ich hier schon angefangen habe darüber zu schreiben, warum ich einen persönlichen Stil für wichtig halte und was meinen Stil ausmacht, kommt nun der zweite Teil. Wie findest du deinen Stil? Wenn du das wissen willst, dann ist dieser Beitrag perfekt für dich. Los geht´s! 🙂 „How to find your personal style – Part 2“ weiterlesen

Preloved ♥ Vintage Part 2

Nachdem ich bereits hier darüber berichtet habe  was Vintage ist und warum ich es liebe folgt nun die Fortsetzung. Wo kann man Vintage kaufen?

In größeren Städten wie Berlin oder München gibt es natürlich viele Second Hand oder Vintage Boutiquen in denen du auch Designerteile für kleines Geld kriegst. Für viele die aus kleinen Städten oder Dörfern kommen ist das allerdings nicht sehr hilfreich. „Preloved ♥ Vintage Part 2“ weiterlesen