Mermaid – Haute Couture Editorial Shooting

Meine Liebe zur Mode begann mit einer Faszination für Fotografie. Mit Editorial-Shootings und Werbekampagnen in Magazinen wie Vogue. Im Fotostudio meines Vaters lagen einige alte Ausgaben, die ich immer wieder durchblätterte. Ich blickte in die perfekten Gesichter der Models, sah die wunderschönen Kleider und kunstvollen Inszenierungen. Trotz der Inszenierung schien die Kamera einen Moment der Wahrheit und Schönheit einzufangen. Momente, die nur einen kleinen Teil der Realität ausmachen und dennoch echt sind. Momente, in denen wir uns für ein paar Augenblicke schön fühlen. Editorials fangen sie ein. Ich wollte einen dieser Augenblicke und ihn genauso festhalten.

Mit der Zeit ließen Model-Casting-Sendungen und die Modewelt meinen Wunsch immer größer werden. Für einen Augenblick wahre Schönheit, Freiheit und das Verschwimmen von Fantasie und Realität. Ich weiß nicht wie oft ich schon vor der Kamera stand. Verschiedenste Locations, Outfits und Geschichten. Ich liebe und genieße es. Dennoch sind diese Shootings zur Routine geworden. Nur einige, wie in Dolce & Gabbana durch La Rochelle zu schlendern, bringen mich meinem Wunsch näher.

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Ich sehnte mich nach meinem eigenen Editorial-Shooting. Männer sollten mich mit anderen Augen sehen. Nicht mehr nur das unschuldige Mädchen. Ich wollte diese Frau sein. Geheimnisvoll, schön, selbstbewusst und unerreichbar. Vielleicht ist es nicht das, was die meisten in mir sehen. Aber es ist ein Teil meiner Persönlichkeit. Durch das Shooting wollte ich die Facetten von mir zeigen, die sonst nicht jeder zu Gesicht bekommt. Ich beweise es.

Das liebe, schüchterne Mädchen kann zu dieser Frau werden. Sexy, selbstbewusst, schön.

Mit meinem Ballkleid landete die VOGUE in meinem Koffer. Das Editorial des Magazins zeigt ein Model in funkelnden Kleidern am Strand. Inspiration. Doch mein Shooting sollte wilder werden. Schroffe Felsküste, dramatische Stimmung im Kontrast zum zarten Stoff. Ich saß im Sand während ich mein Make-Up auflegte. Dramatische Smokey-Eyes, schimmernde Lippen. Zwischen zwei Felsen zog ich mich aus und schlüpfte in das Kleid. Ich begann den Strand auf und ab zu laufen.

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Am Anfang zögerlich, dann begann ich zu rennen und tanzen, sprang durch die Wellen. Sie trafen mich unvorbereitet mit einer Wucht. Meine Haare und das Kleid wurden nass. Der weiße Stoff klebte durchsichtig an meinem Körper. Die Gischt spritzte um mich herum. Bis jetzt gab es wenige Momente, in denen ich mich so frei fühlte. Pure Euphorie. Endorphine. Glück.

Ich räkelte mich auf den nassen, harten Felsen. Schenkte der Kamera intensive Blicke. Oberhalb der Felsen blieben Passanten stehen und sahen mir zu. Aber statt Scham fühlte ich mich selbstbewusst und schön. Eine Meerjungfrau, die Seefahrer in ihren Bann zieht.

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Inzwischen ist mir bewusst geworden, dass es die ganze Zeit um mich ging. Ich betrachte die Bilder und weiß, dass ich niemanden beeindrucken muss. Außer mir hat niemand einen Bezug zu den Fotos. Dem Großteil werden sie egal sein. Andere werden sie belächeln. Aber bald wird eine Vergrößerung meines Lieblingsmotivs in meinem Zimmer hängen. Es ist nicht eingebildet, sondern eine Botschaft an mich selbst.

Wenn ich es will, kann ich diese Frau sein. Nicht perfekt, aber sexy, selbstbewusst und schön. Jede Frau kann das. Wir müssen es nur selber glauben.

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Picture Credit & Copyright: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder


My love for fashion began with a fascination for photography. With editorial shootings and advertising campaigns in magazines such as Vogue. In the photo studio of my father there were some old issues, which I repeatedly scrolled through. I looked into the perfect faces of the models, saw the beautiful dresses and artistic stagings. Despite the production, the camera seemed to capture a moment of truth and beauty. Moments that make up only a small part of reality and yet are genuine. Moments when we feel beautiful. Editorials capture them. I wanted to capture one of these moments.

Over time, model castingshows and the fashion world have made my desire even greater. For a moment, true beauty, freedom and the blurring of fantasy and reality. I do not know how often I was in front of the camera. Different locations, outfits and stories. I love and enjoy it. Nevertheless, these shootings have become routine. Only a few, as strolling in Dolce & Gabbana through La Rochelle, bring me closer to my wish.

I longed for my own editorial shoot. Men should see me with different eyes. Not just the innocent girl. I wanted to be that woman. Mysterious, beautiful, self-confident and unattainable. Perhaps it is not what most people see in me. But it is part of my personality. Through the shooting, I wanted to show the facets of me, which otherwise not everyone gets to face. I prove it. The dear, timid girl can become this woman. Sexy, self-confident, beautiful.

With my ball dress the VOGUE landed in my suitcase. The editorial of the magazine shows a model in sparkling clothes on the beach. Inspiration. But my shooting should be rougher. Rugged rocky coast, dramatic mood in contrast to the soft fabric. I sat in the sand while I did my make-up. Dramatic Smokey Eyes, shimmering lips. Between two rocks I slipped into the dress. I began to walk the beach up and down.

At first hesitantly, then I began to run and dance, jumped through the waves. They met me unprepared with a force. My hair and the dress became wet. The white fabric glued transparent to my body. The spray spattered around me. Until now, there were few moments when I felt so free. Pure Euphoria. Endorphins. Happiness.

I slouched on the wet, hard rock. Looked intense into the camera. Above the rocks passersby stopped and watched me. But instead of shame, I felt self-confident and beautiful. A mermaid who captures sailors.

Meanwhile, I realized that it was all about me. I look at the pictures and know that I do not have to impress anyone. Other than me, nobody has a reference to the photos. Most of them will not care. Others will smile at them. But soon an enlargement of my favorite motive will hang in my room. I´m not full of myself but it´s a message to myself. If I want it, I can be that woman. Not perfect, but sexy, self-confident and beautiful. Every woman can be it. We just have to believe in ourselves.

Hubert de Givenchy Exhibition Calais

Das Museum Cité internationale de la Dentelle et de la Mode ist ein futuristisches Gebäude direkt an einem Kanal der französischen Stadt Calais. An der Fassade neben dem Eingang sind Plakate großer Designer angeschlagen. Zwischen ihnen einer meiner liebsten Designer. Hubert de Givenchy. Es ist die zweite Givenchy Ausstellung, die ich dieses Jahr besuche.

Bereits im März bin ich nach Den Haag gereist um die Ausstellung To Audrey with Love – Givenchy zu besichtigen. Zwischen den Kleidern aus Breakfast at Tiffany´s und Wie klaut man eine Million empfand ich pure Begeisterung.

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Hubert de Givenchy Ausstellung Calais

Nach Den Haag werden die einzigartigen Couture Stücke nun in Calais ausgestellt. Wie bei meinem ersten Besuch ist auch dieses Mal mein Outfit eine Hommage an die Looks aus Breakfast at Tiffany´s. Statt des klassischen kleinen Schwarzen, greife ich zu einem orangen Pinko Mantel, aus Winnie Moresis Boutique in Tongeren. Mit 80er Jahre Givenchy Ohrringen wird der Look zu meiner Interpretation Holly Golightlys Outfit für einen morgendlichen Spaziergang in New York.

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Die Ausstellung im Cité internationale de la Dentelle et de la Mode ist kleiner als in Den Haag und weniger spektakulär inszeniert. Während in Den Haag die Kleidungsstücke in ein Gesamtbild von Musik, Film und Bildern eingegliedert waren, liegt hier der Fokus auf den Kleidern an sich. Audrey Hepburn spielt nur eine untergeordnete Nebenrolle, diese Ausstellung konzentriert sich auf Monsieur Givenchy.

Die Reduktion auf das Wesentliche ermöglicht einen näheren Blick auf die Kleider. Ich kann näher an sie herangehen und Details bewusster wahrnehmen. Den engsten Kontakt bietet eine Wand mit Haute Couture Stoffproben. Hautnah. Die feinen handgearbeiteten Materialien anfassen zu können, vermittelt einen realistischen Eindruck welche Kunst sich hinter jedem Kleid verbirgt. Haute Couture wird zu mehr als Worten, wird Realität. In einer anderen Nische stehen Parfums der Marke Givenchy. Auch das von Hubert de Givenchy für Audrey Hepburn kreierte L´Interdit steht für eine Duftprobe bereit.

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Die Verbindung, die das Museum für Spitze und Mode und Hubert de Givenchy eingehen, hat durchaus ihre Berechtigung. Spitze war für den Designer eines der bevorzugten Materialien. Bei der Pressekonferenz der Ausstellungseröffnung schwärmte Givenchy:

„Sie ist so elegant.“ Für ihn das perfekte Material, „um Frauen zu verschönern und sie attraktiver wirken zu lassen“.

Den besten Beweis liefert eine Filmszene aus Wie klaut man eine Million. Audrey Hepburn in einer Spitzen-Kreation mit Maske ist ein atemberaubender Anblick. Selbst an der Schaufensterpuppe wirkt das kleine Schwarze verführerisch und noch filigraner als im Film.

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Cité internationale de la Dentelle et de la Mode

Auch wenn die Hubert de Givenchy Ausstellung kleiner ist lohnt sich ein Besuch des Museums Cité internationale de la Dentelle et de la Mode schon allein um die reguläre Spitzen-Ausstellung zu sehen. Die umfassende Ausstellung zeigt die komplette Geschichte der Dentelle – französisch für Spitze. Von feinsten handgeklöppelten Bordüren, Spitzenkleidern oder Vorhängen bis zur maschinellen Fertigung. Die Ausstellung ist liebevoll mit Live-Demontrationen, Mitmach-Elementen, Bildschirm-Simulationen und Audios aufbereitet. Sie spiegelt die Tradition des Spitzen-Handwerks in Calais wider. Seit dem 19. Jahrhundert gilt die Stadt als Zentrum der französischen Spitzenproduktion. Noch heute wird hier qualitativ hochwertige Spitze produziert, die auch im Museums-Shop in Form von Oberteilen, Tüchern oder Kleidern erworben werden kann.

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Auch wenn die To Audrey with Love Ausstellung mich persönlich mehr berührt hat, ist die Hubert de Givenchy Ausstellung in Calais definitiv einen Besuch wert. Die Werke des großen Couturiers aus der Nähe zu bewundern ist immer wieder ein Erlebnis. Wer sich mit der Materie der Geschichte und Entstehung von Spitze tiefergehend auseinandersetzen möchte, sollte für den Ausstellungsbesuch mehrere Stunden einplanen.

Die Hubert de Givenchy Ausstellung läuft noch bis zum 31. Dezember 2017.

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Öffnungzeiten

Das Museum ist täglich außer dienstags geöffnet.

Hauptsaison (1. April bis 31. Oktober): 10:00 – 18:00 Uhr
Nebensaison (1. November bis 31. März): 10:00 – 17:00 Uhr

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The Cité Internationale de la Dentelle et de la Mode museum is a futuristic building located next to a canal in the french city Calais. On the facade next to the entrance are posters of great designers. Between them one of my favorite designers. Hubert de Givenchy. It is the second Givenchy exhibition that I visit this year.

Already in march I traveled to The Hague to visit the exhibition To Audrey with Love – Givenchy. Between the dresses of Breakfast at Tiffany’s and How to steal a million I felt pure enthusiasm.

Hubert de Givenchy exhibition Calais

After The Hague the unique couture pieces are now exhibited in Calais. As with my first visit, my outfit is a homage to the looks of Breakfast at Tiffany’s. Instead of the classic little black dress, I grab an orange Pinko coat, from Winnie Moresis Boutique in Tongeren. With 80s Givenchy earrings, the look becomes my interpretation of Holly Golightly’s outfit for a morning walk in New York.

The exhibition at Cité Internationale de la Dentelle et de la Mode is smaller than in The Hague and less spectacularly staged. While in The Hague the garments were integrated into an overall picture of music, film and photos, the focus is on the clothes themselves. Audrey Hepburn plays only a subordinate secondary role, this exhibition focuses on Monsieur Givenchy.

The reduction to the essentials allows a closer look at the clothes. I can approach them closer and perceive details more consciously. The closest contact is provided by a wall with haute couture fabric samples. Up close. To be able to touch the fine hand-crafted materials gives a realistic impression of the art behind each dress. Haute couture becomes more than words, becomes reality. In another niche there are perfumes of the Givenchy brand. Also the perfume L´Interdit Hubert de Givenchy created for Audrey Hepburn is ready for a scent.

The connection, which the Museum of Lace and Fashion and Hubert de Givenchy build, is quite justified. Lace was one of the preferred materials of the designer. Givenchy was enthusiastic at the press conference of the exhibition opening:

„Lace is so elegant.“ For him the perfect material „to beautify women and make them look more appealing“.

The best proof is provided by a film scene of How to steal a million. Audrey Hepburn in a lace creation with mask is a stunning sight. Even on the doll the little black dress looks seductive and even more filigree than in the film.

Cité internationale de la Dentelle et de la Mode

Even if the Hubert de Givenchy exhibition is smaller, a visit to the Cité Internationale de la Dentelle et de la Mode museum is worth a visit. The comprehensive exhibition shows the complete history of Dentelle – french for lace. From the finest hand-bobbed borders, lace-dresses or curtains to machine-making. The exhibition is lovingly prepared with live demontrations, participatory elements, screen simulations and audios. It reflects the tradition of lace craftsmanship in Calais. Since the 19th century, the city has been the center of French lace production. Even today, high-quality lace is produced here, which can also be purchased in the museum shop in the form of tops, cloths or dresses.

Although the To Audrey with Love exhibition has touched me more personally, the Hubert de Givenchy exhibition in Calais is definitely worth a visit. To admire the works of the great couturier close up is always an experience. Anyone who would like to deal more deeply with the matter of the history and emergence of lace should plan several hours for the exhibition visit.

The Hubert de Givenchy exhibition runs until December 31, 2017.

Opening hours

The museum is open daily except tuesdays.

High season (1 April to 31 October): 10am – 6pm
Low season (1 November to 31 March): 10am – 5pm

How to style Sequins casual for the day

Silvester oder Studio 54, das sind meine Assoziationen zu Pailletten. Party-Nächte in schillernden Kleidern. Doch je öfter mir die Zeit und Lust zum Feiern fehlt, desto mehr verspüre ich das Bedürfnis Pailletten tagsüber zu tragen. Auch die Streetstyle-Szene zeigt sich immer häufiger in glitzernden Looks bei der Fashionweek. Wir dürfen mutiger werden und mit ein wenig Glitzer unseren Alltag verschönern.

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Statement-Teile gehören zu meinem Stil. Ich erzähle es immer wieder und plädiere dafür, sie öfter in unsere Outfits zu integrieren. Es geht nicht darum um jeden Preis aufzufallen, sondern das tragen zu können, was wir lieben. Teilweise erfordert es den Mut mit Konventionen zu brechen. Halten wir uns an die Pariserin. Warum nicht im Pailletten-Kleid Baguette holen? Im Anzug und flachen Schuhen zur Abendveranstaltung. Wir spielen mit dem Unerwarteten und tragen es mit Selbstverständnis.

Pailletten bieten einen interessanten Weg um Textur, Schein und Spannung zu einem Outfit hinzuzufügen. Sie sind zeitlos und seit ihrer industriellen Fertigung 1960 nicht mehr aus der Mode wegzudenken. Doch es ist eine schmale Gradwanderung zwischen billig und chic. Pailletten stilvoll und alltagstauglich zu kombinieren ist ein Balanceakt.

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Die richtige Silhouette

Pailletten setzen zwar ein Statement, aber erst ihre Kombination schafft einen Look. Schaffen wir eine ruhig Basis, auf der sie umso stärker scheinen können. Klassische Kleidungsstücke wie Basic-Shirts, Hemden und Blusen sind einfach zu kombinieren. Um einen wirklich alltagstauglichen Look zu schaffen, sollten die kombinierten Kleidungsstücke eine lockere Silhouette kreieren. Oversize-Pullover, weite Mäntel oder Westen bedecken genug Haut um dem Outfit ein wenig Lässigkeit zu verleihen. Pailletten zu figurbetonten Schnitten gehören nur ins Nachtleben.

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Schuhe und Accessoires

Der schnellste Weg ein Outfit casual zu stylen ist, Sneaker oder derben Boots zu kombinieren. Ich habe mit dennoch für Pumps entschieden, die jedoch aufgrund des kleinen Absatzes und der unauffälligen Farbe harmonieren. Die Accessoires sollten nicht mit den Pailletten um die Wette funkeln. Feiner Schmuck auf nackter Haut ist wunderschön. Ich möchte den restlichen Look reduziert, aber nicht zu einfach. Ein weiteres kontrastierendes Hightlight zu setzen, wirkt niemals langweilig. Ein rosa Escada-Gürtel aus den 80ern hält den Look im wahrsten Sinne des Wortes zusammen.

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Farben kombinieren

Entgegen der Meinung von Online Magazinen, setze ich auf farbliche Kontraste. Outfits aus einer Farbfamilie wirken viel edler als kontrastreiche Looks. Eher abendtauglich als casual. Durch verschiedene Farben entsteht der Eindruck, nicht zu viel Zeit vor dem Kleiderschrank verbracht zu haben. Ein paar Teile greifen, überstreifen, lässiger Look. Perfekt unperfekt.

Materialien und Texturen

Auch gegensätzliche Materialien unterstreichen diesen Effekt. Leinen, Baumwolle, Deni und Strick fügen Textur und einen alltagstauglichen Touch hinzu. Auch Leder bildet einen schönen Stilbruch. Wildleder mutet weich und samtig an. Glattleder oder Lack können jedoch trashig wirken daher ist hohe Qualität Pflicht. Bei dieser Kombination spielen auch die Farben und Gesamtsilhouette eine große Rolle.

Das richtige Styling

Um den lockeren Look zu unterstreichen, reichen natürliches Make-up und wilde Haare. Out of Bed Styling, ein zerzauster Dutt.

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Pailletten individuell tragen

Eine sehr interessante Kombination trug auch Vivienne Westwood bei ihrem Paneltalk auf der Bread & Butter 2017. Ein blaues Paillettenkleid zu Streifen, Statement-Shirt und Print-Leggings. Für meinen Geschmack war die Leggings zu viel, aber ich bewundere ihren Mut mit Konventionen zu brechen.

Wann ein Look passt und ab wann er verkleidet aussieht ist idividuell. Alltag bedeutet nicht gleich Alltag. Passt die Pailletten euch an, nicht umgekehrt.

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New Year’s Eve or Studio 54, these are my associations to sequins. Party nights in iridescent clothes. But the more I miss the time and the desire to celebrate, the more I feel the need to wear sequins during the day. The street style scene is also becoming more and more frequent in glittering looks at Fashionweek. We can be bolder and beautify our everyday life with a little glitter.

Statement pieces belong to my style. I say it again and plead for it to integrate it more often into our outfits. It’s not about attracting attention at any cost, but being able to carry what we love. Partially, it requires the courage to break with conventions. Let us stick to the Parisian. Why not wear a sequin dress for buying baguette? In suit and flat shoes off to the evening event. We can play with the unexpected and carry it with self-understanding.

Sequins offer an interesting way to add texture, sparkle and suspense to an outfit. They are timeless and have not been out of fashion since their industrial production in 1960. But it is a narrow gradation between cheap and chic. To combine sequins stylish and for everyday is a balancing act.

The Silhouette

Sequins are a statement, but their combination makes a look. Let us create a quiet base on which they can seem all the more powerful. Classic clothing such as basic t-shirts, shirts and blouses are easy to combine. To create a truly everyday look, the combined garments should create a casual silhouette. Oversize sweaters, wide coats or vests cover enough skin to lend the outfit a little laziness. Sequins to bodyhugging cuts belong only to the nightlife.

Shoes and accessories

The fastest way to style an outfit casual is to combine sneakers or rough boots. I have nevertheless decided to go with Pumps, which nevertheless harmonize because of the small heel and the inconspicuous color. The accessories should not sparkle with the sequins. Fine jewelery on naked skin is beautiful. I want the rest of the look reduced, but not too easy. Placing another contrasting highlight is never boring. A pink Escada belt from the 80s keeps the look together in the truest sense of the word.

Combine colors

Contrary to the opinion of online magazines, I put on color contrasts. Outfits from one color family look much more elegant than contrasting looks. More of an evening look than casual. Through different colors the impression is made, not to have spent too much time in front of the wardrobe. Grabbed a few pieces, slipped in, casual look. Perfectly imperfect.

Materials and textures

Contrasting materials also underline this effect. Linen, cotton, denim and knitwear add texture and an everyday touch. Also leather forms a beautiful style break. Suede is soft and velvety. However, smooth leather or varnish can have a trashy effect therefore high quality is mandatory. In this combination the colors and overall silhouette also play an important role.

The styling

To underline the casual look, work with natural make-up and wild hair. Out of Bed Styling, a disheveled bun.

Wear sequins individually

A very interesting combination was also worn by Vivienne Westwood at her Paneltalk at the Bread & Butter 2017. A blue sequined dress combined with stripes, statement shirt and print leggings. For my taste, the leggings were too much, but I admire her courage with breaking conventions.

It´s individual if a look fits and when it looks disguised. Everyday life isn´t always everyday life. The sequins have to fit your life, not the other way round.

Dolce & Gabbana feminine dress – Designers style & history

Ich liebe den italienischen und französischen Stil gleichermaßen. Besonders die Kombination beider Einflüsse reizt mich. Macht zu großen Teilen sogar meinen Stil aus. Während auf französischer Seite Traditionshäuser wie Chanel und Louis Vuitton für den französischen Stil stehen, verbinde ich mit italienischem Stil ein vergleichsweise junges Label. Dolce & Gabbana. „Dolce & Gabbana feminine dress – Designers style & history“ weiterlesen

Winnie Moresi – Designer-Shopping in Tongeren

Tongeren, Belgiens älteste Stadt unweit der deutschen Grenze. Ich stehe in der kleinen Boutique von Winnie Moresi. Auf den Kleiderständern reihen sich Schätze aneinander. Prada, Dries van Noten, MIU MIU. Jedes Kleidungsstück ist Designerware, dazwischen handgefertigte Accessoires und Interior-Stücke. Diese Boutique verbindet Luxus-Artikel, Individualität und Nachhaltigkeit wie keine andere. „Winnie Moresi – Designer-Shopping in Tongeren“ weiterlesen

Paris Fleamarket Marché aux Puces Saint-Ouen – Favorite Spots & Shops

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Vielleicht bin ich verrückt. 800 Kilometer, 10 Stunden Fahrt um auf einen Flohmarkt zu gehen. 48 Stunden Paris. Aber gefühlt sind es die verrücktesten Dinge, die mich am glücklichsten machen. In schöner Erinnerung bleiben. Wie dieser Flohmarkt-Besuch. In der Stadt, in der ich mich jedes Jahr für ein paar Tage zuhause fühle. Kann ich mich als Wahl-Pariserin bezeichnen? Meine Stadt-Geheimnisse teile ich gerne. Wie und wo ich mich in Paris als Parisienne fühle, habe ich bereits gelüftet. Heute alles über das Shoppen für die französische Garderobe. Kein Mainstream. Designer & Vintage.

„I choose to be Parisian and tell you my secrets.“

Mein Stil ist geprägt von außergewöhnlichen Stücken, die ich ab von Highstreet Geschäften finde. Für mich steht immer das Besondere im Vordergrund, kombiniert mit dem Gefühl, das ich beim Tragen empfinde. Ich muss es fühlen. Dieses Gefühl schaffen Designer-Stücke, Vintage, Qualität und Schönheit.

Es gibt nicht  viele Orte an denen ich die Kombination dieser Dinge finde, aber Paris ist einer davon. Ob es an der Magie der Stadt liegt oder der Anzahl wohlhabender Menschen, Paris bietet ein unvergleichliches Einkaufserlebnis. Luxus-Kaufhäuser, Designer-Stores, Vintage-Boutiquen und… Flohmärkte. Die Metropole bietet mehr als nur einen Antiquitätenmarkt, doch ich werde mich auf den einen konzentrieren. Den weltweit größten Flohmarkt.

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Marché aux puces de Saint-Ouen

Große Markthallen, offene Plätze, kleine Boutiquen. Antiquitäten, Vintage Kleidung, zeitgenössische Künstler und Designer. Kulturen, die aufeinander treffen. Eins werden auf dem weltweit größten Flohmarkt. Marché aux puces de Saint-Ouen. Dieser Ort gibt mir mein bisher außergewönlichstes Einkaufserlebnis. Mir fällt kein Shop, keine Galerie und Boutique ein, die mir die gleichen Erfahrungen bot.

Der Flohmarkt ist eigentlich ein eigener Stadtteil, der sich in 15 Märkte gliedert. Kleinere und größere Viertel, die für jeden Geschmack und jedes Interesse etwas bereithalten. Einen Flohmarkt dieser Größe zu erkunden braucht Zeit. Für den ersten Besuch bestimmt einen halben Tag oder mehr. Der Flohmarkt liegt im ehemaligen Armenviertel Paris. Etwas abseits sonstiger Sehenswürdigkeiten aber gut an das umliegende Verkehrsnetz angeschlossen.

Sobald wir die Straßenverkäufer mit gefälschter Markenware hinter uns gelassen haben, stehen wir auf der Rue des Rosiers, der staubigen Hauptstraße des Marché aux puces. Gleich zu meiner Rechten liegt einer meiner Lieblingsmärkte. Le Marché Vernaison. Enge Gassen, mehrfach verzweigt, beherbergen eine bunte Mischung verschiedener Läden. Teure Antiquitäten, Secondhand und Vintage Mode, Buchhändler. Einige Läden sind bis oben hin vollgestopft. Zwischen Metallkonstruktionen und ausgestopften Tieren versprühen sie eine skurrile und morbide Art der Faszination. Ich bin froh, dass die Sonne scheint.

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Vintage and Designer jewelry

Andere Stores haben Boutique-Charakter. In der Allee 1 Stand 25 betreiben Robert Jason und seine Frau Heidi Au grenier de Lucie. 1987 gründete Lucie Ellis den Schmuckladen, der 2009 von ihrem Sohn und Schwiegertochter übernommen wurde. Das Paar zog dafür von London nach Paris. In den Vitrinen liegen Schmuckstücke im Wert eines kleinen Vermögens. Die Accessoires repräsentieren Jahrzehnte von Designer-Arbeit beginnend mit den 20er Jahren. Chanel, Christian Lacroix, Yves Saint Laurent, Schiaparelli, Gaultier. Zwischen den Designer-Stücken befinden sich Kronen und Tiaras, Perlen und funkelnde Steine auf Gold-, Silber- und Modeschmuck. An den Wänden hängen Vintage Chanel Kostüme, Yves Saint Laurent Kleider und Pelze. Vor dem Store stehen Schaukästen für Vintage-Schmuck mit Preisen ab 10€.

Ich komme aus dem Staunen nicht heraus. Stundenlang probiere ich die verschiedensten Schmuckstücke. Jason und Heidi entpuppen sich als hilfsbereite und wunderbare Beratung. Letztendlich entscheide ich mich für vier verschiedene Paar Ohrringe. Für mich am meisten bedeutend sind die Hubert de Givenchy Stecker aus den 80er Jahren. Spätestens seit ich die Ausstellung To Audrey with Love besucht habe, bin ich begeisterter Anhänger seiner Mode. Ein gold gelbes Paar Paul Smith Ohrringe. Grüne Vintage-Clips aus den 70ern und Strass-Ohrringe im Art-Deco-Stil. Au grenier de Lucie ist meine erste und liebste Anlaufstelle für Vintage- und Designer-Schmuck.

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Pop Art, Vintage Fashion & Books

Schräg gegenüber des Marché Vernaison liegt die Markthalle Marché Dauphine. Mich zieht es hoch in die erste Etage. Hinter den verschiedenen Garagentoren und Schaufenstern befinden sich Massen an Vintage-Kleidung und Accessoires. Ein Großteil der Kleidung ist ohne Label, vieles wahrscheinlich Näh-Arbeiten aus privaten Haushalten. Aber zwischen den dicht behängten Kleiderstangen stoße ich auch auf Escada und YSL. Der Charm dieser unübersichtlichen Stores ist die Zeitreise.

Die Boutique gegenüber hat sich auf Designer Vintage spezialisiert. In den Schaufenstern stehen Chanel und Louis Vuitton Taschen. Drinnen erwarten mich Chanel Kostüme, Dolce & Gabbana Kleider, Schmuck, Hermes Tücher und Pelze. Auch außergewöhnliche alte Taschen, Hüte und Schuhe stehen in den Regalen.

Im Erdgeschoss weiß ich nicht wohin ich zuerst und zuletzt blicken soll. In einem Shop blinkt es wild. Spielautomaten, New Yorker Ampel, Playboy-Girl und Juke Box. Im nächsten alte Holzkistchen, Scharniere, Bücher. Schallplatten. Auf einem freien Platz zwischen den Läden steht ein riesiges UFO. Vermutlich eine alte Filmrequisite, die hier gelandet ist. Bei einem kleinen Restaurant trinken wir selbstgemachten Eistee.

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Jamaika Flair

Dann geht es zum Hintereingang raus auf die Rue Jean-Henri Fabre und Rue Jules Valies. Aus alten Radios tönt Musik und während wir die Straßen entlang schlendern weht uns mehrmals Gras-Geruch entgegen. Die Garagentore und Häuser sind besprüht mich Graffitis. Auch die Klientel unterscheidet sich stark von den anderen Märkten. Statt Kunstsammlern und Touristen sind hier überwiegend Farbige. Ständig kommen uns Rastazöpfe und Jamaica Mützen entgegen. Es ist faszinierend wie die verschiedenen Kulturen aufeinandertreffen. Egal wie verschieden alle sind, die gegenseitige Akzeptanz lässt mich unbesorgt das Ghetto Flair genießen. Nur einmal werde ich unruhig. Mehrere Händler springen auf, schnappen ihre Sachen und rennen weg. Wahrscheinlich die Polizei.

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Vintage Haute Couture

Den größten Kontrast zum Jamaika-Flair bietet Chez Sarah in dem Marché Le Passage. Der Store erstreckt sich entlang beider Seiten einer Passage und erfüllt diese mit seinem Leuchten. Die Puppen in den Schaufenstern tragen die unglaublichsten Kleider. Strasssteine, Federn, Spitze, Pelze. Die kleine Passage beherbergt wahrscheinlich die größte Menge luxuriöser Kleider. Leider ist das Fotografieren verboten, aber die Bilder haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt. In der einen Geschäftshälfte verkauft Chez Sarah Vintage Stoffe und Accessoires.

Die andere bietet Vintage-Kleidung aus jeglichen Epochen bis ins 19. Jahrhundert. Ein großer Teil stammt von Designern wie Yves Saint Laurent, Dior, Chanel und Azzedine Alaïa. Dazwischen befinden sich immer wieder Haute Couture Roben. Schmuck, Taschen, Schuhe und Hüte der verschiedenen Jahrzehnte und Designer liegen in den Vitrinen. Für mich ist es fast surreal zwischen all diesen Schätzen zu stehen, sie in der Hand zu halten. Sie für ein paar Minuten überzustreifen und mich im Spiegel zu bewundern. Doch es sind Sammlerstücke. Für den roten Teppich, exklusive Garderoben und Museen.

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Where do we go next?

Das Besondere an dem Marché aux puxes de Saint Ouen ist das Zusammentreffen der verschiedenen Menschen und ihrer Ware. Für mich ist die Atmosphäre das Entscheidende, nicht das Schnäppchen. Zwei mal habe ich den Flohmarkt bereits besucht und dennoch habe ich noch nicht alles gesehen. Ein Viertel und ein bestimmter Store stehen auf meiner To-Do-Liste ganz oben. Ich werde sie ansteuern wenn ich im September wieder in Paris bin.

À bientôt, Alexandra

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Photo Credit & Copyright: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder


Maybe I’m crazy. 800 kilometers, a 10 hours drive to go to a flea market. 48 hours in Paris. But I feel like the craziest things that make me happiest. Stay in good memories. Like visit of a flea market. In the city where I feel home for a few days every year. Can I call myself Parisian by choice? I like to share my city secrets. You already know how and where I feel Parisian in Paris. Today everything´s about shopping for the French wardrobe. No mainstream. Designer & Vintage.

„I choose to be Parisian and tell you my secrets.“

My style is characterized by extraordinary pieces I find off of high street shops. For me, it´s all about special pieces, combined with the feeling I feel when I wear it. I have to feel it. This feeling create designer pieces, vintage, quality and beauty.

There are not many places where I find the combination of these things, but Paris is one of them. Whether it is the magic of the city or the number of well-to-do people, Paris offers an incomparable shopping experience. Luxury department stores, designer stores, vintage boutiques and … flea markets. The metropolis offers more than just one antiques market, but I will concentrate the one. The world’s largest flea market.

Marché aux puces de Saint-Ouen

Large market halls, open squares, small boutiques. Antiques, vintage clothing, contemporary artists and designers. Different cultures togehter. Get one at the world’s largest flea market. Marché aux puces de Saint-Ouen. This place gives me my hitherto most extraordinary shopping experience. I saw no shop, no gallery and boutique, which gave me the same experiences.

The flea market is actually a separate district, which is divided into 15 markets. Smaller and larger quarters, which offer something for every taste and interest. To explore a flea market of this size takes time. For the first visit half a day or more. The marché aux puces is located in the former poor district of Paris. A bit off other sights but well connected to the surrounding transport network.

As soon as we have left the street vendors with fake branded goods, we are on the Rue des Rosiers, the dusty main street of the Marché aux puces. Right on my right is one of my favorite markets. Le Marché Vernaison. Narrow streets, several branches, are home to a colorful mix of different shops. Expensive antiques, second hand and vintage fashion, bookstore. Some stores are crowded to the top. Between metal constructions and stuffed animals they spray a bizarre and morbid way of fascination. I’m glad the sun is shining.

Vintage and Designer jewelry

Other stores have boutique character. In the Allee 1 stand 25 Robert Jason and his wife, Heidi run Au grenier de Lucie. In 1987 Lucie Ellis founded the jewelery store, which was taken over by her son and daughter-in-law in 2009. The couple moved from London to Paris. In the showcases lie jewels worth a small fortune. The accessories represent decades of designer work beginning with the 20’s. Chanel, Christian Lacroix, Yves Saint Laurent, Schiaparelli, Gaultier. Between the designer pieces are crowns and tiaras, pearls and sparkling stones on gold, silver and fashion jewelry. On the walls hang vintage Chanel costumes, Yves Saint Laurent dresses and furs. In front of the store are showcases for vintage jewelery with prices starting at 10 €.

I can not get out of my astonishment. For hours I try the different jewelery. Jason and Heidi turn out to be helpful and wonderful advice. In the end, I choose four different pairs of earrings. For me the most important are the Hubert de Givenchy plugs from the 80s. Since I attended the exhibition To Audrey with Love, I am an enthusiastic follower of his fashion. A gold yellow pair of Paul Smith earrings. Green vintage clips from the 70s and rhinestone earrings in the Art Deco style. Au grenier de Lucie is my first and dearest stop for vintage and designer jewelery.

Pop Art, Vintage Fashion & Books

The Marché Dauphine market is located opposite the Marché Vernaison. It pulls me up into the first floor. Behind the various garage doors and shop windows are masses of vintage clothing and accessories. A lot of the clothing is without label, much likely sewing works from private households. But between the tightly hung clothes hangers I also encounter Escada and YSL. The charm of these confusing stores is the time travel.

The boutique opposite is specialized in designer vintage. In the shop windows are Chanel and Louis Vuitton bags. Inside, Chanel costumes, Dolce & Gabbana dresses, jewelry, Hermes scarves and furs await me. Also unusual old bags, hats and shoes are on the shelves.

On the ground floor I do not know where to look first and last. In a shop, it flashes wildly. New York traffic lights, Playboy Girl and Juke Box. In the next old wooden boxes, hinges, books. Records. In a free space between the stores stands a huge UFO. Probably an old film requisite that has landed here. At a small restaurant we drink homemade ice tea.

Jamaica flair

Then we head to the back entrance to Rue Jean-Henri Fabre and Rue Jules Valies. From old radios sounds music and while we stroll along the streets, we smell weed. The garage doors and houses are sprayed with graffitis. The clientele also differs greatly from the other markets. Instead of art collectors and tourists the most people are colored. Rasta pigtails and Jamaica caps are everywhere. It is fascinating how different cultures meet each other. No matter how different everyone is, the mutual acceptance makes me enjoy the flair without fear. Only once I get nervous. Several traders jump up, grab their belongings and run away. Probably the police.

Vintage Haute Couture

Chez Sarah in the Marché Le Passage offers the greatest contrast to the Jamaican flair. The store extends along both sides of a passage and fulfills it with its glow. The dolls in the shop windows wear the most incredible clothes. Rhinestones, feathers, lace, furs. The small passage probably houses the greatest number of luxurious clothes. Unfortunately, photographing is forbidden, but the images have burnt into my memory. In one store, Chez Sarah sells vintage fabrics and accessories.

The other offers vintage clothing from any era back to the 19th century. A large part comes from designers such as Yves Saint Laurent, Dior, Chanel and Azzedine Alaïa. In between are Haute Couture robes. Jewelry, bags, shoes and hats of different decades and designers are in the showcases. For me, it is almost surreal to stand between all these treasures. To hold them in my hands. To wear them for a few minutes and admire myself in the mirror. But they are collectors items. For the red carpet, exclusive wardrobes and museums.

Where do we go next?

The special feature of the Marché aux puxes de Saint Ouen is the combination of different people and their goods. For me, the atmosphere is the decisive, not the bargain. I have already visited the flea market two times and still I have not seen it all. A quarter and a certain store are at the top of my to-do list. I will visite them when I am back in Paris in September.

À bientôt, Alexandra

 

Maritime in MOSCHINO – Designers style & history

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In dem Moment als ich den Kleiderbügel zur Seite schiebe und das Kleid vor mir in den Händen halte, ist es um mich geschehen. Die Quintessenz des Labels vereint in einem Kleid. MOSCHINO. Schon mehrmals hielt ich beim Shoppen das ein oder andere Teil der Zweitlinien in den Händen und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Der Designer besitzt Humor, doch während die Runway-Shows mich inspirierten, sah ich mich nie in den zu lauten und bunten Kleidungsstücken. Doch dieses Kleid bin ich. Dieses Kleid ist MOSCHINO. Zumindest auf den zweiten Blick.

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The MOSCHINO style

Ich halte dieses Kleid in meinen Händen und vor meinem inneren Auge laufen Models den Laufsteg entlang. Zwischen den wilden bunten Mustern und dem einen großen Thema der Saison, gibt es einen Stil?! Er ist schwer zu fassen, doch es gibt gewisse wiederkehrende Elemente. Fast jede Kollektion zeigt klassische Schnitte oder sogar Uniformen. Schon in der Frühjahr/Sommer Kollektion 1986 präsentierte Franco Moschino in der Taille endende Kastenjacken, taillierte Kostüme mit Bubi-Krägen im 60s Stil sowie Etuikleider. Assoziationen zu anderen Modehäusern?! Der Twist steckt im Detail. Die Verzierungen und Accessoires sind ironisch, parodistisch oder satirisch. Komplett-Looks – ein Stil von Head to Heel. Sie erzählen den übertriebenen, exzentrischen, glitzernd behängten italienischen Look.

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Der künstlerische Ursprung MOSCHINOs Kollektionen zeigt sich immer wieder in avantgardistischen Entwürfen. Aussagekräftige Statements, surrealistische Elemente. Bei der S/S ´87 Kollektion liefen für das Showende die Models in riesigen MOSCHINO Einkaufstüten. Bei den folgenden Kollektionen trugen sie mehrstöckige Torten, Lampenschirme oder Gummienten als Hüte. Immer wieder Cowboyhüte, Leder, Metallicstoffe, MOSCHINO Gürtel.

„There´s not one unique single silhouette and there´s not one single unique fabrication but I think the one underlining element is humor.“ – Jeremy Scott, Chefdesigner bei MOSCHINO

Die Models auf dem Laufsteg führen sich wie Komödiantinnen auf. Sie tanzen, schreiten und übertreiben italienisch gestikulierend die Attitüde der reichen Damen. There´s no business like show business. Auch das gehört zum Stil MOSCHINO. Die Idee von Eleganz gepaart mit Humor.

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The MOSCHINO dress

Während ich mich im Spiegel betrachte läuft der Film in meinem Kopf weiter. Dieses Kleid gehört auf den Laufsteg. Zu den immer wiederkehrenden Uniformen. Der taillierte Schnitt, weiß abgesetzte Verzierungen auf Schwarz, Querstreifen und Schleifen. Dieses Kleid ist ein MOSCHINO Klassiker – und maritim. Es gibt keinen besseren Ort als Küste und Hafenanlagen um den Look zu komplementieren. Geschwungener Lidstrich, Perlen-Ohrringe und Armband, rosa Schleifen-Pumps. Kein Stilbruch, nur meine Haare vom Winde verweht. Ich kann es fühlen.

Die Leute stehen und schauen. Ich bin overdressed, aber das gehört zu meinem Stil. Zu MOSCHINO. Nicht jeder versteht es. Vielleicht verstehe ich es nicht mal. Ich liebe das Kleid. Ich finde es schön, süß und meine es irgendwie ernst. So sehr, dass es schon wieder ironisch ist. Auch das gehört zu MOSCHINO und seiner Geschichte. Humor, den nicht jeder versteht.

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The history of MOSCHINO

Seine Karriere begann Franco Moschino [mosˈkiːno] in Mailand. Nach seinem Studium an der Milan Academy of Fine Arts fing er 1971 als Modezeichner bei Gianni Versace an. 1983 gründete er sein eigenes Label. Seine Mode war geprägt von ironischen, provokanten und sozialkritischen Statements. Er machte sich über die Modeindustrie lustig. Während die Fachpresse die neue italienische Marke feierte, machte er sich bei etablierten Modehäusern und Designern eher unbeliebt. Als Anspielung auf das französische Modehaus entwarf er ein Shirt mit der Aufschrift „Channel N°5“. Chanel verklagte das Unternehmen und gewann, das T-Shirt musste vom Markt genommen werden. Immer wieder kritisierte der Designer mit seinen Entwürfen die Modebranche. Ihre Menschen waren für seinen Geschmack zu stolz und mode-besessen, nahmen sich selbst und die Mode zu ernst. Ironischerweise begannen vor allem die, über die er sich lustig machte, seine Mode zu tragen.

Für Moschino standen immer Spaß und Kreativität im Vordergrund.
Im Gegensatz zur restlichen Modebranche. Als Rebellion startete er 1991 seine „Stop the Fashion System“-Werbekampagne und präsentierte vorerst auf keiner Fashion-Show.
Werbeanzeigen zeigten Robbenbabys kurz vor dem Abschlachten für die Pelzindustrie.
1993 gründete er die Hilfsorganisation Project Smile! für HIV-infizierte Kinder. Ein Teil der Einnahmen geht bis heute an die Stiftung.
1994 präsentierte er eine Kollektion aus umweltfreundlichen Materialien unter dem Titel Ecouture. Im selben Jahr starb der Designer im Alter von nur 44 Jahren an Aids.

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Nach seinem Tod übernahm seine langjährige Mitarbeiterin Rosella Jardini als Chefdesignerin die kreative Leitung der Marke. Ihre Entwürfe für MOSCHINO waren klassischer, doch sie behielt stets die Ironie als Markenzeichen bei. 2013 engagierte sie Jeremy Scott als neuen Chefdesigner. Sie selbst wechselte zu Missoni.

Jeremy Scott erweckt die Marke MOSCHINO erneut zum Leben. Schon in seiner ersten Kollektion honoriert er die Idee der Marke, Humor und Protest, mit einer Kollektion inspiriert von der Fast-Food Kette McDonald´s und der Comic Figur Spongebob. Servier-Uniformen, Happy-Meal-Taschen und Comic-Schwämme zum Anziehen. Auch seine Entwürfe provozieren und bringen Humor in die Modewelt.

„I´m trying to make joy. I´m trying to make happiness. And that I don´t consider superficial, that I consider extremely neccessary.“ – Jeremy Scott

Einen der bedeutsamsten Momente schafft er mit dem Kronleuchter-Kleid aus der Herbst/Winter 2016 Kollektion. Aber auch an die Barbie-Kollektion oder das Parfum „MOSCHINO Toy“ – köpfe den Teddy um zu sprühen – werden wir uns erinnern. Auch Stars wie Lady Gaga, Rihanna und Katy Perry lieben seine Designs. Selbst Miss Piggy aus der Muppet-Show ließ sich von ihm einkleiden. Nicht umsonst wird Scott auch als das modische Equivalent zu Andy Warhol bezeichnet.

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Best purchase

MOSCHINO hat in den letzten Jahren seinen  Status als eins der beliebsten Labels gekonnt verteidigt. Längst ist es eine Ikone. Doch die typischen Kleidungs-Klassiker fehlen. Das mag an der relativ jungen Unternehmensgeschichte oder Humor als wiederkehrendes Stilmittel liegen. Aber es gibt Teile, die den Stil MOSCHINO repräsentieren, und Wunschzettel-Potenzial haben.

MOSCHINO Gürtel

Der Gürtel mit den verschiebbaren Goldbuchstaben ist inzwischen ein echter Klassiker. Jede Saison komplettiert er die Runway-Looks. Ob MOSCHINO oder eine andere Botschaft, mit diesem Accessoire setzt du ein Statement, das dennoch einfach in das Outfit zu integrieren ist. Neupreis ab 200€, Vintage ab 100€ Shop here

Elegantes klassisches Kleid

Mit dem klassischen kleinen Schwarzen kannst du nichts falsch machen. Kleider wie das meine werden immer wieder in die Kollektion MOSCHINOs integriert. Sie sind zeitlos genug um einen femininen und eleganten Look zu kreieren. Dennoch zeugen ihre Applikationen und Verzierungen von unterschwelligem Humor. Tragt es mit einem Augenzwinkern! Neupreis je nach Linie ab 500€, Sale ab 200€, Vintage ab 100€ Shop here

MOSCHINO Keypiece

Ein Keypiece, Trend- oder Statementteil erregt das meiste Aufsehen. Mehr MOSCHINO geht nicht. Dieser Kauf ist jedoch nur etwas für die Mutigen und Paradiesvögel unter uns. Außerdem solltest du diesen Schritt nur tun, wenn es dich nicht stört, dass dein Teil eindeutig einer Kollektion zuzuordnen ist und schnell nicht mehr im Trend. Woran du das merkst, habe ich in diesem Artikel beschrieben. Möglichkeiten gibt es viele. Aus der aktuellen A/W 17 Runway Kollektion wäre es beispielsweise das MOSCHINO-Tüten-Kleid, aus früheren Kollektionen der pinke Barbie Biker-Look in Leder. Der Preis variiert je nach Kleidungsstück und Hype. Neu ab 700 €, Vintage ab 500€

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MOSCHINO war für mich lange Zeit ein Label, dessen Namen ich weder aussprechen konnte noch die Geschichte und Idee dahinter verstand. Für mich ist es das Kleid, das eine Verbindung zu jeder Epoche und der Idee MOSCHINO schafft. Es vereint Vergangenheit und Gegenwart der Marke. Franco Moschino, Rosella Jardini, Jeremy Scott. Dieses Kleid ist ein Klassiker und ich kann es mit oder ohne Augenzwinkern tragen.Moschino-Franco-maritime-dress-black-white-bow-jeremy-scott-designer-brand-style-history-best-purchase-outfit-vintage-60s-sea-beach-port-living-like-golightly (13)


The moment I pushed the hanger aside and held the dress in front of me, I´m in love. The quintessence of the label united in a dress. MOSCHINO. Several times while shopping I held the one or other part of the second lines in my hands and could not resist a smile. The designer has humor, but while the runway shows inspired me, I never saw myself in the too loud and colorful clothes. But this dress is me. This dress is MOSCHINO. At least on a second glance.

The MOSCHINO style

I hold this dress in my hands and in front of my inner eye models run along the catwalk. Between the wild colorful patterns and the one big theme of the season, is there a style?! It is hard to comprehend, but there are certain recurring elements. Almost every collection shows classic cuts or even uniforms. In the spring / summer collection in 1986, Franco Moschino presented box jackets, waisted costumes with doll collars in 60s style as well as sheath dresses. Associations with other fashion houses ?! The Twist is in the details. The ornaments and accessories are ironic, parodistic or satirical. Complete Looks – a style from head to heel. They tell the exaggerated, eccentric, glittering Italian look.

The artistic origin of MOSCHINO’s collections is always reflected in avant-garde designs. Meaningful statements, surrealistic elements. In the S/S ’87 collection, the models were running in huge MOSCHINO shopping bags for the show end. In the following collections, they wore multi-storey cakes, lampshades, or gummies as hats. Again and again cowboy hats, leather, metallics, MOSCHINO belts.

„There´s not one unique single silhouette and there´s not one single unique fabrication but I think the one underlining element is humor.“ – Jeremy Scott, creative director at MOSCHINO

The models on the catwalk perform like comedians. They dance, pace and exaggerate Italian gesticulating the attitude of the rich ladies. There’s no business like show business. This also belongs to the style MOSCHINO. The idea of elegance paired with humor.

The MOSCHINO dress

As I look at myself in the mirror, the film continues in my head. This dress belongs to the catwalk. To the ever-recurring uniforms. The waisted cut, white contrasting embellishments on black, cross stripes and bows. This dress is a MOSCHINO classic – and maritime. There is no better place than coast and port to complement the look. Winged eyeliner, pearl earrings and bracelet, pink bow pumps. No change in style, only my hair blown by the wind. I can feel it.

People stand and look. I’m overdressed, but that’s part of my style. Part of MOSCHINO. Not everyone understands it. Maybe I do not even understand it. I love the dress. I find it beautiful, sweet and mean it somehow serious. So much so that it is ironic again. This is also part of MOSCHINO and its history. Humor, not everyone understands.

The history of MOSCHINO

Franco Moschino [moskiːno] began his career in Milan. After studying at the Milan Academy of Fine Arts, he began working as a fashion designer and illustrator at Gianni Versace in 1971. In 1983, he founded his own label. His fashion was characterized by ironic, provocative, and social-critical statements. He was making fun of the fashion industry. While the trade press celebrated the new Italian brand, he became rather unpopular with established fashion houses and designers. As an allusion to the French fashion house he designed a shirt with the inscription „Channel N ° 5“. Chanel sued the company and won, the T-shirt had to be taken from the market. Again and again, the designer criticized the fashion industry with his designs. Its people were too proud and fashion-obsessed for his taste, took themselves and fashion too seriously. Ironically, especially the ones he made fun of began to wear his fashion.

For Moschino fun and creativity were always the main focus.
Contrary to the rest of the fashion industry. As a rebellion, he launched his „Stop the Fashion System“ campaign in 1991 and didn´t present at any fashion show.
Advertising ads showed seal babys just before the slaughter for the fur industry.
In 1993, he founded Project Smile! For HIV-infected children. A part of the income goes to the foundation until today.
In 1994, he presented a collection of environmentally friendly materials under the title Ecouture. In the same year the designer died at the age of only 44 years caused by AIDS.

After his death, his long-term collaborator Rosella Jardini took over the creative direction of the brand as head designer. Her designs for MOSCHINO were more classic, but she always maintained the irony as a trademark. In 2013, she hired Jeremy Scott as the new chief designer. She herself changed to Missoni.

Jeremy Scott revives the MOSCHINO brand. Already in his first collection he honored the idea of the brand, humor and protest, with a collection inspired by the fast food chain McDonald’s and the cartoon character Spongebob. Serving uniforms, happy-meal bags and comic sponges to put on. His designs provoke and bring humor into the fashion world.

„I´m trying to make joy. I´m trying to make happiness. And that I don´t consider superficial, that I consider extremely neccessary.“ – Jeremy Scott

One of the most important moments he creates with the chandelier dress from the autumn/winter 2016 collection. But we will also remember the Barbie collection or the perfume „MOSCHINO Toy“. Also stars like Lady Gaga, Rihanna and Katy Perry love his designs. Even Miss Piggy from the Muppet show was dressed by him. Not for nothing, Scott is also known as the fashionable equivalent to Andy Warhol.

Best purchase

MOSCHINO has defended its status as one of the most popular labels in recent years. It has long been an icon. But the typical clothing classics are missing. This may be due to the relatively recent corporate history or humor as a recurring stylistic element. But there are parts that represent the style MOSCHINO, and have wish-list potential.

MOSCHINO belt

The belt with the sliding gold letters is now a real classic. Each season, it completes the runway looks. Whether MOSCHINO or another message, with this accessory you put a statement, which is nevertheless easy to integrate into the outfit. New price from 200 €, vintage from 100 € Shop here

Classic dress

With the classic little black dress you can never go wrong. Dresses like mine are always integrated into the collection MOSCHINOs. They are timeless enough to create a feminine and elegant look. Yet their applications and ornaments bear witness to subliminal humor. Wear it with a blink! New price depending on the line from 500 €, Sale from 200 €, Vintage from 100 € Shop here

MOSCHINO keypiece

A keypiece, trend or statement piece attracts the most attention. More MOSCHINO isn´t possible. This purchase is only for the brave and bird of paradise among us. In addition, you should only do this step if it doesn´t bother you, that your piece is clearly assigned to a collection and quickly no longer in the trend. How notice this, I have described in this article. There are many possibilities. From the current A/W 17 Runway collection it would be the MOSCHINO bag dress, from previous collections the pink Barbie biker look in leather. The price varies depending on the garment and hype. New from 700 €, vintage from 500 €

For me MOSCHINO was for a long time a label, whose name I could neither pronounce nor I knew the history and idea behind it. For me it is the dress that creates a connection to every epoch and the idea MOSCHINO. It unites past and present of the brand. Franco Moschino, Rosella Jardini, Jeremy Scott. This dress is a classic and I can wear it with or without winking.

Secrets de Parisienne

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Es gibt diese eine Stadt, die mich immer wieder aufs Neue verzaubert. Paris. Die Zeiten in denen ich Sehenswürdigkeiten abgeklappert habe sind vorbei, vielmehr bin ich dazu übergegangen das wirkliche französische Leben und den Puls der Stadt spüren zu wollen. In das echte Paris vergangener Tage einzutauchen, ohne Touristenstände und Eiffelturm-Verkäufer. Wo und wann kann man sich als Reisender zwischen Touristen als Parisienne fühlen?

Für mich steht und fällt jede Attitüde mit meinem Look. Die Französin spielt mit Geschlechterrollen, kombiniert feminine mit maskulinen Elementen. Ihre Outfits haben etwas Besonderes, aber sind immer mit einer gewissen Non-Chalance verbunden. Das Leben in ihnen steht im Vordergrund und sie sind nicht zu gemacht. Oft spielen gedeckte oder Nicht-Farben eine große Rolle, aber gerade im Frühling oder Sommer können auch zarte Töne den französischen Chic zaubern. Wie sieht meine Garderobe für Paris aus? Als maskulines Element wähle ich eine graue Anzughose zu der ich eine grün-goldene transparente Vintage Bluse mit Pailletten-Verzierungen kombiniere. Dazu trage ich roséfarbene Samt-Loafer. Meine Haare binde ich mir zu einem unordentlichen Dutt zusammen, der sich nach kurzem auflöst.

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Ich glaube der Zauber des französischen Lifestyles liegt darin zu genießen. Die Straßencafés sind gefüllt. Ältere Herren sitzen alleine mit ihrem Kaffee und schauen dem Treiben auf der Straße zu. Allein zu sein hat für uns meist einen bitteren Beigeschmack, doch hier erscheint es mir eher selbstverständlich sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Zu genießen und auszugehen egal ob im Singular oder Plural. Generell ist es eher das Aufnehmen der Umgebung und Geschehnisse als der Zwang ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Vielleicht romantisiere ich auch, aber für mich schafft diese Stadt Momente und echtes Leben.

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Echtes Pariser Flair entfaltet sich abseits der Touristenströme. In den frühen Morgenstunden oder am späteren Abend tritt die Stadt selbst hervor. Die Geschichte der alten Gebäude und des Lebens zwischen ihnen wird nicht länger verschattet. Die Stadt verstrahlt einen Zauber und zwischen all ihrer Hektik auch eine gewisse Ruhe. Besonders ab der typischen Instagram-Kulissen spüre ich das echte Paris und fühle mich ein wenig französisch. Vom Pont Alexandre III ist der Blick auf den Eiffelturm noch viel romantischer als direkt davor zu stehen. Die Brücke mit den goldenen Engeln ist einer meiner Lieblingsplätze in Paris. Zur Rechten der Grand Palais mit seiner beeindruckenden Glaskuppel und Stahlkonstruktion. Hier stellt Karl Lagerfeld jede Saison seine neuen Kollektionen für Chanel vor. Kann es einen Ort geben, der noch französischer ist?

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Auch in den Parkanlagen spielt sich ein Großteil des Pariser Lebens ab. Ob im Jardin des Tuileries oder dem Bois de Boulogne – von den weiß-grauen Stadtmauern treibt es die Bewohner ins Grüne. Plätschernde Springbrunnen und Wasserfälle, Vogelgezwitscher und kleine Pavillons. Natur inmitten der Metropole.

Geheimnisse von Zeit, Raum und Lifestyle der Parisienne. Nicht zu vergessen ihren unverkennbaren Stil. Sie shoppt ab vom Mainstream, besucht Luxus-Stores, Flohmärkte und Vintage Boutiquen. Dieses besondere Shoppingerlebnis will ich spüren. Auf dem größten Flohmarkt Europas wo sich Designer, Kunst und Vintage verbinden. In meinem nächsten Artikel erkunde ich den Marche aux Puces Saint-Ouen. Über staubige Straßen nehme ich euch mit zu Chanel, Louis Vuitton, Givenchy und Co.

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Picture credit: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder


There is this one city that always charms me anew. Paris. The times when I have struck places of interest have passed, rather, I have come to want to feel the real French life and the pulse of the city. To dive into the real Paris of days gone by, without tourist stalls and vendors selling little Eiffel Towers. Where and when can you as a traveler feel as Parisian between tourists?

For me stands and falls every attitude with my look. The French woman plays with gender roles, combines feminine with masculine elements. Their outfits have something special, but are always associated with a certain non-chalance. Life in them is in the foreground and they are not made. Often, covered or non-colors play a big role, but in the spring or summer even delicate tones can conjure French chic. What is my wardrobe for Paris? As a masculine element, I choose a gray suede to which I combine a green-gold transparent vintage blouse with sequin embellishments. For this I wear pink velvet loafers. My hair is made up as a messy bun, which dissolves after a short time.

I believe the charm of the French lifestyle is to enjoy. The streetcafés are filled. Older gentlemen sit alone with their coffee and watch the hustle and bustle on the street. Being alone has a bitter taste for us, but here it seems to me as taking time for itself. To enjoy and go out no matter whether singular or plural. In general, it is more the recording of the environment and events than the compulsion to achieve a certain goal. Maybe I am romantic, but for me this city creates moments and real life.

Real Parisian flair unfolds away from the tourist streams. In the early morning hours or late evening, the city itself emerges. The history of the old buildings and the life between them is no longer shaded. The city radiates a charm and between all its hustle and bustle also a certain calm. Especially away from the typical Instagram scenes I feel the real Paris and feel a little French. From Pont Alexandre III, the view on the Eiffel Tower is much more romantic than standing directly in front of it. The bridge with the golden angels is one of my favorite places in Paris. To the right is the Grand Palais with its impressive glass dome and steel construction. Karl Lagerfeld presents his new collections for Chanel every season. Can there be a place that is even more French?

A large part of Parisian life happens in the parks. Whether in the Jardin des Tuileries or the Bois de Boulogne – the white-gray city walls drive the inhabitants into the countryside. Rippling fountains and waterfalls, bird chirping and small pavilions. Nature in the middle of the metropolis.

Secrets of time, space and lifestyle of Parisienne. Not to forget their unmistakable style. She is shopping away from the mainstream, visiting luxury stores, flea markets and vintage boutiques. I want to feel and make this particular shopping experience. At the largest flea market in Europe, where designers, art and vintage combine. In my next article, I´ll explore the Marche aux Puces Saint-Ouen. On dusty roads I´ll take you to Chanel, Louis Vuitton, Givenchy and Co.

2017 N° 5 – monthly review

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Wenn du dich am Ende des Monats in deiner Instagram-Story entschuldigst, dass doch nicht der geplante Outfit-Post online geht weil die monthly review ansteht, merkst du wie stressig die vergangen Wochen waren. Und wie dringend du einen Terminkalender brauchst. Deswegen möchte ich mich auch hier nochmal für das Chaos entschuldigen. Momentan bin ich gefangen in einem Wirrwarr von Arbeit, Studium, Blog und Privatleben. Es läuft halt nicht immer alles perfekt. Dementsprechend unsortiert wird auch dieser Rückblick. „2017 N° 5 – monthly review“ weiterlesen

Shooting & Shopping – a Day in Hamburg

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2017 besteht für mich aus Kurztrips. Einen Tag Den Haag, den nächsten Amsterdam. Jetzt Hamburg in einem Tag. Die drei wichtigsten S – Sightseeing, Shooting und Shopping – in weniger als 24 Stunden. Es ist anstrengend, aber möglich. Verbring mit mir einen Tag in Hamburg und lass mich dein City Guide sein – mit diesem Blogartikel! „Shooting & Shopping – a Day in Hamburg“ weiterlesen