Paris Fleamarket Marché aux Puces Saint-Ouen – Favorite Spots & Shops

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Vielleicht bin ich verrückt. 800 Kilometer, 10 Stunden Fahrt um auf einen Flohmarkt zu gehen. 48 Stunden Paris. Aber gefühlt sind es die verrücktesten Dinge, die mich am glücklichsten machen. In schöner Erinnerung bleiben. Wie dieser Flohmarkt-Besuch. In der Stadt, in der ich mich jedes Jahr für ein paar Tage zuhause fühle. Kann ich mich als Wahl-Pariserin bezeichnen? Meine Stadt-Geheimnisse teile ich gerne. Wie und wo ich mich in Paris als Parisienne fühle, habe ich bereits gelüftet. Heute alles über das Shoppen für die französische Garderobe. Kein Mainstream. Designer & Vintage.

„I choose to be Parisian and tell you my secrets.“

Mein Stil ist geprägt von außergewöhnlichen Stücken, die ich ab von Highstreet Geschäften finde. Für mich steht immer das Besondere im Vordergrund, kombiniert mit dem Gefühl, das ich beim Tragen empfinde. Ich muss es fühlen. Dieses Gefühl schaffen Designer-Stücke, Vintage, Qualität und Schönheit.

Es gibt nicht  viele Orte an denen ich die Kombination dieser Dinge finde, aber Paris ist einer davon. Ob es an der Magie der Stadt liegt oder der Anzahl wohlhabender Menschen, Paris bietet ein unvergleichliches Einkaufserlebnis. Luxus-Kaufhäuser, Designer-Stores, Vintage-Boutiquen und… Flohmärkte. Die Metropole bietet mehr als nur einen Antiquitätenmarkt, doch ich werde mich auf den einen konzentrieren. Den weltweit größten Flohmarkt.

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Marché aux puces de Saint-Ouen

Große Markthallen, offene Plätze, kleine Boutiquen. Antiquitäten, Vintage Kleidung, zeitgenössische Künstler und Designer. Kulturen, die aufeinander treffen. Eins werden auf dem weltweit größten Flohmarkt. Marché aux puces de Saint-Ouen. Dieser Ort gibt mir mein bisher außergewönlichstes Einkaufserlebnis. Mir fällt kein Shop, keine Galerie und Boutique ein, die mir die gleichen Erfahrungen bot.

Der Flohmarkt ist eigentlich ein eigener Stadtteil, der sich in 15 Märkte gliedert. Kleinere und größere Viertel, die für jeden Geschmack und jedes Interesse etwas bereithalten. Einen Flohmarkt dieser Größe zu erkunden braucht Zeit. Für den ersten Besuch bestimmt einen halben Tag oder mehr. Der Flohmarkt liegt im ehemaligen Armenviertel Paris. Etwas abseits sonstiger Sehenswürdigkeiten aber gut an das umliegende Verkehrsnetz angeschlossen.

Sobald wir die Straßenverkäufer mit gefälschter Markenware hinter uns gelassen haben, stehen wir auf der Rue des Rosiers, der staubigen Hauptstraße des Marché aux puces. Gleich zu meiner Rechten liegt einer meiner Lieblingsmärkte. Le Marché Vernaison. Enge Gassen, mehrfach verzweigt, beherbergen eine bunte Mischung verschiedener Läden. Teure Antiquitäten, Secondhand und Vintage Mode, Buchhändler. Einige Läden sind bis oben hin vollgestopft. Zwischen Metallkonstruktionen und ausgestopften Tieren versprühen sie eine skurrile und morbide Art der Faszination. Ich bin froh, dass die Sonne scheint.

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Vintage and Designer jewelry

Andere Stores haben Boutique-Charakter. In der Allee 1 Stand 25 betreiben Robert Jason und seine Frau Heidi Au grenier de Lucie. 1987 gründete Lucie Ellis den Schmuckladen, der 2009 von ihrem Sohn und Schwiegertochter übernommen wurde. Das Paar zog dafür von London nach Paris. In den Vitrinen liegen Schmuckstücke im Wert eines kleinen Vermögens. Die Accessoires repräsentieren Jahrzehnte von Designer-Arbeit beginnend mit den 20er Jahren. Chanel, Christian Lacroix, Yves Saint Laurent, Schiaparelli, Gaultier. Zwischen den Designer-Stücken befinden sich Kronen und Tiaras, Perlen und funkelnde Steine auf Gold-, Silber- und Modeschmuck. An den Wänden hängen Vintage Chanel Kostüme, Yves Saint Laurent Kleider und Pelze. Vor dem Store stehen Schaukästen für Vintage-Schmuck mit Preisen ab 10€.

Ich komme aus dem Staunen nicht heraus. Stundenlang probiere ich die verschiedensten Schmuckstücke. Jason und Heidi entpuppen sich als hilfsbereite und wunderbare Beratung. Letztendlich entscheide ich mich für vier verschiedene Paar Ohrringe. Für mich am meisten bedeutend sind die Hubert de Givenchy Stecker aus den 80er Jahren. Spätestens seit ich die Ausstellung To Audrey with Love besucht habe, bin ich begeisterter Anhänger seiner Mode. Ein gold gelbes Paar Paul Smith Ohrringe. Grüne Vintage-Clips aus den 70ern und Strass-Ohrringe im Art-Deco-Stil. Au grenier de Lucie ist meine erste und liebste Anlaufstelle für Vintage- und Designer-Schmuck.

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Pop Art, Vintage Fashion & Books

Schräg gegenüber des Marché Vernaison liegt die Markthalle Marché Dauphine. Mich zieht es hoch in die erste Etage. Hinter den verschiedenen Garagentoren und Schaufenstern befinden sich Massen an Vintage-Kleidung und Accessoires. Ein Großteil der Kleidung ist ohne Label, vieles wahrscheinlich Näh-Arbeiten aus privaten Haushalten. Aber zwischen den dicht behängten Kleiderstangen stoße ich auch auf Escada und YSL. Der Charm dieser unübersichtlichen Stores ist die Zeitreise.

Die Boutique gegenüber hat sich auf Designer Vintage spezialisiert. In den Schaufenstern stehen Chanel und Louis Vuitton Taschen. Drinnen erwarten mich Chanel Kostüme, Dolce & Gabbana Kleider, Schmuck, Hermes Tücher und Pelze. Auch außergewöhnliche alte Taschen, Hüte und Schuhe stehen in den Regalen.

Im Erdgeschoss weiß ich nicht wohin ich zuerst und zuletzt blicken soll. In einem Shop blinkt es wild. Spielautomaten, New Yorker Ampel, Playboy-Girl und Juke Box. Im nächsten alte Holzkistchen, Scharniere, Bücher. Schallplatten. Auf einem freien Platz zwischen den Läden steht ein riesiges UFO. Vermutlich eine alte Filmrequisite, die hier gelandet ist. Bei einem kleinen Restaurant trinken wir selbstgemachten Eistee.

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Jamaika Flair

Dann geht es zum Hintereingang raus auf die Rue Jean-Henri Fabre und Rue Jules Valies. Aus alten Radios tönt Musik und während wir die Straßen entlang schlendern weht uns mehrmals Gras-Geruch entgegen. Die Garagentore und Häuser sind besprüht mich Graffitis. Auch die Klientel unterscheidet sich stark von den anderen Märkten. Statt Kunstsammlern und Touristen sind hier überwiegend Farbige. Ständig kommen uns Rastazöpfe und Jamaica Mützen entgegen. Es ist faszinierend wie die verschiedenen Kulturen aufeinandertreffen. Egal wie verschieden alle sind, die gegenseitige Akzeptanz lässt mich unbesorgt das Ghetto Flair genießen. Nur einmal werde ich unruhig. Mehrere Händler springen auf, schnappen ihre Sachen und rennen weg. Wahrscheinlich die Polizei.

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Vintage Haute Couture

Den größten Kontrast zum Jamaika-Flair bietet Chez Sarah in dem Marché Le Passage. Der Store erstreckt sich entlang beider Seiten einer Passage und erfüllt diese mit seinem Leuchten. Die Puppen in den Schaufenstern tragen die unglaublichsten Kleider. Strasssteine, Federn, Spitze, Pelze. Die kleine Passage beherbergt wahrscheinlich die größte Menge luxuriöser Kleider. Leider ist das Fotografieren verboten, aber die Bilder haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt. In der einen Geschäftshälfte verkauft Chez Sarah Vintage Stoffe und Accessoires.

Die andere bietet Vintage-Kleidung aus jeglichen Epochen bis ins 19. Jahrhundert. Ein großer Teil stammt von Designern wie Yves Saint Laurent, Dior, Chanel und Azzedine Alaïa. Dazwischen befinden sich immer wieder Haute Couture Roben. Schmuck, Taschen, Schuhe und Hüte der verschiedenen Jahrzehnte und Designer liegen in den Vitrinen. Für mich ist es fast surreal zwischen all diesen Schätzen zu stehen, sie in der Hand zu halten. Sie für ein paar Minuten überzustreifen und mich im Spiegel zu bewundern. Doch es sind Sammlerstücke. Für den roten Teppich, exklusive Garderoben und Museen.

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Where do we go next?

Das Besondere an dem Marché aux puxes de Saint Ouen ist das Zusammentreffen der verschiedenen Menschen und ihrer Ware. Für mich ist die Atmosphäre das Entscheidende, nicht das Schnäppchen. Zwei mal habe ich den Flohmarkt bereits besucht und dennoch habe ich noch nicht alles gesehen. Ein Viertel und ein bestimmter Store stehen auf meiner To-Do-Liste ganz oben. Ich werde sie ansteuern wenn ich im September wieder in Paris bin.

À bientôt, Alexandra

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Photo Credit & Copyright: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder


Maybe I’m crazy. 800 kilometers, a 10 hours drive to go to a flea market. 48 hours in Paris. But I feel like the craziest things that make me happiest. Stay in good memories. Like visit of a flea market. In the city where I feel home for a few days every year. Can I call myself Parisian by choice? I like to share my city secrets. You already know how and where I feel Parisian in Paris. Today everything´s about shopping for the French wardrobe. No mainstream. Designer & Vintage.

„I choose to be Parisian and tell you my secrets.“

My style is characterized by extraordinary pieces I find off of high street shops. For me, it´s all about special pieces, combined with the feeling I feel when I wear it. I have to feel it. This feeling create designer pieces, vintage, quality and beauty.

There are not many places where I find the combination of these things, but Paris is one of them. Whether it is the magic of the city or the number of well-to-do people, Paris offers an incomparable shopping experience. Luxury department stores, designer stores, vintage boutiques and … flea markets. The metropolis offers more than just one antiques market, but I will concentrate the one. The world’s largest flea market.

Marché aux puces de Saint-Ouen

Large market halls, open squares, small boutiques. Antiques, vintage clothing, contemporary artists and designers. Different cultures togehter. Get one at the world’s largest flea market. Marché aux puces de Saint-Ouen. This place gives me my hitherto most extraordinary shopping experience. I saw no shop, no gallery and boutique, which gave me the same experiences.

The flea market is actually a separate district, which is divided into 15 markets. Smaller and larger quarters, which offer something for every taste and interest. To explore a flea market of this size takes time. For the first visit half a day or more. The marché aux puces is located in the former poor district of Paris. A bit off other sights but well connected to the surrounding transport network.

As soon as we have left the street vendors with fake branded goods, we are on the Rue des Rosiers, the dusty main street of the Marché aux puces. Right on my right is one of my favorite markets. Le Marché Vernaison. Narrow streets, several branches, are home to a colorful mix of different shops. Expensive antiques, second hand and vintage fashion, bookstore. Some stores are crowded to the top. Between metal constructions and stuffed animals they spray a bizarre and morbid way of fascination. I’m glad the sun is shining.

Vintage and Designer jewelry

Other stores have boutique character. In the Allee 1 stand 25 Robert Jason and his wife, Heidi run Au grenier de Lucie. In 1987 Lucie Ellis founded the jewelery store, which was taken over by her son and daughter-in-law in 2009. The couple moved from London to Paris. In the showcases lie jewels worth a small fortune. The accessories represent decades of designer work beginning with the 20’s. Chanel, Christian Lacroix, Yves Saint Laurent, Schiaparelli, Gaultier. Between the designer pieces are crowns and tiaras, pearls and sparkling stones on gold, silver and fashion jewelry. On the walls hang vintage Chanel costumes, Yves Saint Laurent dresses and furs. In front of the store are showcases for vintage jewelery with prices starting at 10 €.

I can not get out of my astonishment. For hours I try the different jewelery. Jason and Heidi turn out to be helpful and wonderful advice. In the end, I choose four different pairs of earrings. For me the most important are the Hubert de Givenchy plugs from the 80s. Since I attended the exhibition To Audrey with Love, I am an enthusiastic follower of his fashion. A gold yellow pair of Paul Smith earrings. Green vintage clips from the 70s and rhinestone earrings in the Art Deco style. Au grenier de Lucie is my first and dearest stop for vintage and designer jewelery.

Pop Art, Vintage Fashion & Books

The Marché Dauphine market is located opposite the Marché Vernaison. It pulls me up into the first floor. Behind the various garage doors and shop windows are masses of vintage clothing and accessories. A lot of the clothing is without label, much likely sewing works from private households. But between the tightly hung clothes hangers I also encounter Escada and YSL. The charm of these confusing stores is the time travel.

The boutique opposite is specialized in designer vintage. In the shop windows are Chanel and Louis Vuitton bags. Inside, Chanel costumes, Dolce & Gabbana dresses, jewelry, Hermes scarves and furs await me. Also unusual old bags, hats and shoes are on the shelves.

On the ground floor I do not know where to look first and last. In a shop, it flashes wildly. New York traffic lights, Playboy Girl and Juke Box. In the next old wooden boxes, hinges, books. Records. In a free space between the stores stands a huge UFO. Probably an old film requisite that has landed here. At a small restaurant we drink homemade ice tea.

Jamaica flair

Then we head to the back entrance to Rue Jean-Henri Fabre and Rue Jules Valies. From old radios sounds music and while we stroll along the streets, we smell weed. The garage doors and houses are sprayed with graffitis. The clientele also differs greatly from the other markets. Instead of art collectors and tourists the most people are colored. Rasta pigtails and Jamaica caps are everywhere. It is fascinating how different cultures meet each other. No matter how different everyone is, the mutual acceptance makes me enjoy the flair without fear. Only once I get nervous. Several traders jump up, grab their belongings and run away. Probably the police.

Vintage Haute Couture

Chez Sarah in the Marché Le Passage offers the greatest contrast to the Jamaican flair. The store extends along both sides of a passage and fulfills it with its glow. The dolls in the shop windows wear the most incredible clothes. Rhinestones, feathers, lace, furs. The small passage probably houses the greatest number of luxurious clothes. Unfortunately, photographing is forbidden, but the images have burnt into my memory. In one store, Chez Sarah sells vintage fabrics and accessories.

The other offers vintage clothing from any era back to the 19th century. A large part comes from designers such as Yves Saint Laurent, Dior, Chanel and Azzedine Alaïa. In between are Haute Couture robes. Jewelry, bags, shoes and hats of different decades and designers are in the showcases. For me, it is almost surreal to stand between all these treasures. To hold them in my hands. To wear them for a few minutes and admire myself in the mirror. But they are collectors items. For the red carpet, exclusive wardrobes and museums.

Where do we go next?

The special feature of the Marché aux puxes de Saint Ouen is the combination of different people and their goods. For me, the atmosphere is the decisive, not the bargain. I have already visited the flea market two times and still I have not seen it all. A quarter and a certain store are at the top of my to-do list. I will visite them when I am back in Paris in September.

À bientôt, Alexandra

 

Luxury guide: How to choose & buy your first designer bag

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Auf den Tag genau vor einem Jahr erreichte mich der Karton. Er stand ein paar Stunden im Wohnzimmer bis ich mich bereit fühlte ihn zu öffnen. Ich schob das knisterndes Seidenpapier und Staubbeutel zur Seite und hielt meine erste Luxus Designer Tasche in den Händen. Die Louis Vuitton Alma PM in Monogram Canvas. Ich war überwältigt und glücklich über meinen pre-loved Kauf. Bis zu diesem Zeitpunkt haben mich jedoch einige Gedanken gequält. Die Erfahrung, die erste Designer Tasche zu kaufen, werde ich mit euch teilen und mein Wissen und Tipps weitergeben.

Mein Bag Story Artikel bringt sicher schon einige meiner Gefühle bezüglich des großen Schritts zum Ausdruck und schildert die Geschichte zu meiner Designertasche. Zugegeben, meine Louis Vuitton ist nicht meine erste Designer-Tasche. Erst vor ein paar Wochen habe ich euch meine Michael Kors Tasche vorgestellt, die vor ein paar Jahren bei mir einzog. Aber meine Alma ist die erste, die den Titel Luxus Designertasche verdient. Eine Tasche aus dem Luxus-Preissegment. Meine erste richtige Designer Tasche, verbunden mit viel Aufregung, Geld und Recherche.

Der Kauf der ersten Designer Tasche ist etwas ganz besonderes. Ich habe vorher noch nie so viel Geld für ein einzelnes Kleidungsstück oder Accessoire ausgegeben. Meine Gefühle im Kaufprozess waren dementsprechend überwaltigend. An der ein oder anderen Stelle war ich etwas überfordert und wenn man so viel Geld auf einmal ausgibt, schläft man lieber noch eine weitere Nacht über den Kauf. Ein Leitfaden oder ausführliche Erfahrungsberichte hätten mir einiges an Arbeit erspart. Stattdessen habe ich Stunden mit meinem Laptop und Google verbracht. Ich kann euch die Recherche für euren Taschenkauf nicht abnehmen, aber ich kann euch Ratschläge für den Kaufprozess und die Auswahl geben.

Alle meine Ratschläge und Überlegungen gehen Hand in Hand und beeinflussen sich gegenseitig. Es gibt keine Reihenfolge in Wichtigkeit oder zeitlichem Ablauf. Grundsätzlich bezieht sich ein Teil der Überlegungen auf die Tasche an sich, der andere auf die Art des Kaufs.

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How to choose your first designer bag

Sprechen wir das offensichtliche an – die Wahl der richtigen Designer-Tasche. So viele Designer, so viele Modelle, Materialien und Farben. Die Garantie, dass für jeden Käufer etwas dabei ist, garantiert auch die Qual der Wahl. Nach welchen Kriterien sollte ich die erste Designer Handtasche wählen?

The brand

Eine essentielle Entscheidung ist, welche Marke du haben möchtest. Du solltest dich mit ihr identifizieren können, schließlich trägst du ihr Aushängeschild oder Logo später am Arm durch die Gegend. Ich finde es hilfreich sich mit der Geschichte der Marke auseinanderzusetzen. Vor einigen Jahren stand bei großen Modehäusern für mich nur der Status-Gedanke im Vordergrund und löste Begehren aus. Mit der Zeit habe ich mich mit einigen Designern und ihrer Geschichte mehr befasst. Hinter den Logos und schönen Fassaden befinden sich Menschen und eine Geschichte. Diese Geschichte und der Hintergrund der Marke ist es, was sie bis heute erfolgreich macht. Auch kann es hilfreich sein sich ältere und aktuelle Kollektionen des Labels anzusehen. Neben Handtaschen kann hier durch Kleidung und verschiedene Komplett-Looks ein Gefühl für den Stil der Marke vermittelt werden. Dadurch kristallisiert sich schon teilweise heraus, welcher Stil mit deinem vereinbar ist.

Seitdem ich Interesse an Mode entwickelte standen stets die gleichen Marken auf meiner Wunschliste. Louis Vuitton, Chanel, Prada, Gucci… Designer, die mir von jeder zweiten Magazin-Seite entgegenstrahlten oder sich bis in Filmtitel vorgekämpt haben. Verehrung rein auf Basis des Logos und Bekanntheitsgrades. Hintergrundwissen oder der Blick auf ihren Stil? Nein. Erst vor ein paar Jahren begann ich mich intensiver mit einigen Designern auseinanderzusetzen. Chanel ist nach wie vor mein Traum. Aber Louis Vuitton machte für mich eine Wendung. Ehrlich gesagt ging es mir zuvor nur darum mir eine LV Tasche leisten zu können, nicht darum eine zu besitzen. Bis ich mich in die Geschichte der Marke einlas. Eine Geschichte über scheinbar unerreichbare Träume und Reisen. Französische Handwerkskunst und Qualität. Louis Vuitton war mehr als ein Logo. Ich wollte einen Teil dieser Geschichte.

The model

Jede Saison neue Modelle, neue Ausfertigungen, alte werden abgesetzt. Was Saison für Saison überdauert sind Klassiker. Modelle, die seit Jahrzehnten von einem Modehaus produziert werden. Sie werden auch noch in einigen Saisons aktuell sein und ich würde bei der ersten Designer Tasche immer zur klassischen statt Trend Stücken raten.  Durch ständige Preiserhöhungen und die lange Aktualität sind sie wertbeständig und können im Zweifelsfall ohne Probleme und große Verluste weiterverkauft werden.

Die wohl wichtigste Entscheidung:
Welches Modell passt zu mir? Welches unterstreicht meine Persönlichkeit?
Ich persönlich bin der Meinung, dass auch Designer-Taschen Gebrauchsgegenstände sind und nicht im Regal verstauben sollten. Daher ist es wichtig den Anlass zu bestimmen um sie möglichst oft tragen zu können. Geschmack steht an oberster Stelle, aber auch die Größe und Form spielen eine Rolle. Gehörst du eher zu den Frauen, die ihren gesamten Haushalt mit sich herum schleppen oder reduzierst du es eher auf ein Minimum? Willst du einen kleinen Raum nur für dich oder soll dein Leben in ihr Platz finden? Auch hier macht es Sinn sich mit der Geschichte des einzelnen Modells auseinanderzusetzen. Für mich war das der Punkt, an dem der Funke wirklich übersprang.

Die bekanntesten und sicherlich meist verkauften Louis Vuitton Taschen sind die Neverfull und Speedy. Für mich persönlich sind Shopper wie die Neverfull viel zu groß. Der zusätzliche Raum würde ungenutzt bleiben oder schnell im Chaos versinken. So sehr ich die Geschichte der Speedy liebe, die für Audrey Hepburn designt wurde, finde ich die Tasche eher unpraktisch. Sie lässt sich leider nicht so weit öffnen und verschluckt regelrecht ihren Inhalt. Außerdem wollte ich keins der häufig als Fake kopierten Modelle. Die Alma war und ist in meinen Augen perfekt. Sie wurde für Coco Chanel designt und ist die einzige Tasche, die sie neben ihren eigenen Kreationen trug.

Die Tasche ist es! Doch in welcher Größe? Oft kommen die Modelle in verschiedenen Größen und auch hier ist es wichtig sich nochmal den Anlass vor Augen zu führen. Damit geht auch die Händelbarkeit einher. Wie gut lässt sich die Tasche öffnen, wie ist ihre Aufteilung? Auf welche Art kannst du sie tragen? Musst du sie in der Hand halten oder kannst du sie am Tragegriff in der Armbeuge tragen? Hat sie einen Schultergurt, welche Länge hat er, oder kannst du zumindest einen anbringen? Möchtest du sie Crossbody tragen oder nur über die Schulter hängen?

Die Alma kommt in den Größen Nano, BB, MM und PM. Nano und BB besitzen einen Schultergurt und können Crossbody getragen werden. An der MM und PM kann ein Schultergurt angebracht werden. Für mich war die große PM die richtige Wahl. Momentan überlege ich einen Gurt zu kaufen, wobei sie dafür wahrscheinlich zu groß ist.

Um es möglichst oft tragen zu können, sollte das Modell zur restlichen Garderobe passen. Neutrale Farben lassen sich leichter kombinieren als auffällige Farbtöne, andererseits könntest du mit einem farbigen Modell auch einen echten Hingucker schaffen. Metallelemente kommen bei vielen großen Marken in unterschiedlichen Ausführungen. Du solltest überlegen ob du eher ein Typ für Gold oder Silber bist und wozu du öfter greifst. Welches Metall harmoniert eher mit den Farben deiner Kleidung? Welches gefällt dir in Kombination zur Tasche besser und unterstreicht deine Persönlichkeit?

Die Alma kommt in den verschiedensten Farben, aber ich habe mich für den klassischen Monogramm-Print entschieden. Braun und Gold harmonieren perfekt mit meiner restlichen Garderobe und sind ebenfalls als Kontrast einsetzbar.

Zum Teil wird das selbe Modell auch in unterschiedlichen Materialien angeboten. Wie beständig oder empfindlich sind die unterschiedlichen Materialien? Welches ist besonders anfällig gegenüber Wasser oder zerkratzt schnell? Wie wird es sich im Laufe der Zeit entwickeln?

Wie die meisten Louis Vuitton Modelle kann man auch bei der Alma zwischen verschiedenen Leder-Arten und Canvas wählen. Meine ist zum größten Teil aus dem strapazierfähigen Canvas und nur der Boden und die Tragegriffe sind aus Vachetteleder. Das Leder ist sehr anfällig gegenüber jeglicher Nässe und es können sich Wasserflecken bilden. Während es im neuen Zustand hell und cremefarben ist, entwickelt es im Laufe der Zeit eine Patina. Meine Alma hat eine schöne honigfarbene Patina und nur wenige Wasserflecken. Ihre Patina erzählt eine Geschichte und macht für mich den Charme der Tasche aus.

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Reviews & Reality

Als Entscheidungshilfe welches Modell in welcher Ausfertigung es sein soll ist eine umfassende Recherche sinnvoll. Betrachte nicht nur Fotos, sondern lese Reviews oder sieh sie dir auf YouTube an. Eine Review gibt immer nur eine Meinung und Geschmack wider und erst nach mehreren bekommst du einen realistischen Eindruck von deinem Traumstück. Doch nichts ersetzt die Realität. Sobald du dir relativ sicher bist welches Modell es sein soll, solltest du eine Boutique der Marke besuchen oder einen Second Hand Designer-Store. Sowohl Reviews als auch der Realitäts-Check können ernüchternd wirken. Wenn ich verliebt bin neige ich dazu, mir etwas schön zu reden. Wenn jedoch zahlreiche Personen von schlechten Erfahrungen berichten oder du selbst ein unstimmiges Gefühl hast, lass es lieber. Bei manchen großen Designern bezahlt der Konsument inzwischen nur noch den Namen statt der Qualität.

Meine Alma hielt ich erst nach dem Kauf in den Händen. Zuvor hatte ich jedoch zahlreiche Reviews und Fake-Checks gesehen und hatte mir in einer Secondhand Boutique eine Alma in anderer Ausführung ausprobiert. Dies gab mir ein Gefühl für die Tasche an sich, ihre Größe, Handlichkeit und das Verhältnis zu meinem Körper.

Ja, ich will! Wenn das Hoch-Gefühl auch nach einem realistischen Eindruck anhält und dich in deiner Entscheidung bestärkt, genieße es. Dennoch solltest du den Kauf nicht überstürzen. Überlege dir gezielt Outfit-Kombinationen für deine Zukünftige. Stell dich vor deinen Kleiderschrank, nimm Kleidung heraus und stell dir deine Tasche dazu vor. Für den Anfang ist es am leichtesten in der selben Farbwelt zu bleiben, doch du kannst auch mutigere Gedankenspiele wagen. Pinterest, Instagram, Blogs und Google sind eine großartige Inspirationsquelle. Wie kombinieren andere Personen die Tasche, entspricht es deinem Stil und kannst du ähnliche Outfits umsetzen?

Mehrere Tage fand ich mich gedankenverloren vor meinem Kleiderschrank wieder. Ich weiß nicht mehr welche Mindestgrenze ich mir setzte, aber diese Anzahl an möglichen Outfits wollte ich erreichen. Ich wollte mir sicher sein, dass meine Louis Vuitton zu meiner Garderobe und Lebensstil passt. Social Media und Suchmaschinen bestätigten mich immer wieder. Alma ist die Richtige. Letztendlich dreht es sich alles um dein Gefühl und darum viele Gelegenheiten zu haben, sie zu tragen.

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How to buy your first designer bag

Dass die Wahl des Modells und der Marke auch mit dem persönlichen Budget in Zusammenhang steht, ist klar. Aber die Art des Kaufs kann zum entscheidenden Faktor werden und es teilweise ermöglichen ein Modell zu kaufen, das unter normalen Umständen außerhalb des Budgets läge.

Luxury store

Beim Kauf in einer Boutique des Labels bekommst du natürlich die ganze Designer-Erfahrung geboten. Sekt, eine freundliche Beratung und glamouröse Verpackung gehören dazu. Im Internet liest man jedoch auch von einigen schlechten Erfahrungen, die sich auf einzelne Marken oder Stores beziehen. Eine Garantie für den chicen Einkauf und das entsprechende Gefühl gibt es nicht. Der Preis wird in den Stores wie auf der Website des Designers am höchsten sein. Sale ist abhängig vom Label und die Ausnahme.

Sale & Outlets

Auf der Suche nach einem Schnäppchen lohnt es sich manchmal den Sale von Online-Händlern und Kaufhäusern abzuwarten. Dieser beschränkt sich aber in den meisten Fällen auf saisonale Modelle und manche Marken wie Louis Vuitton reduzieren ihre Taschen nie.

Outlets – egal ob online oder offline – haben meistens noch höhere Rabattierungen als im Sale. Aber auch hier gibt es eher übrig gebliebene Trend-Stücke und weniger die klassischen Modelle.

Pre-Loved

Die größten Möglichkeiten tun sich jedoch bei Pre-loved Käufen auf. Der Secondhand-Markt für Designer-Kleidung und Accessoires ist riesig. Ich weiß nicht, wie er mir für so lange Zeit unbekannt bleiben konnte. Gerade bei Vintage Taschen aus den 90er Jahren oder früher spart man je nach Modell und Zustand hunderte oder tausende von Euro. Aber auch neue Taschen, zum Teil noch mit Preisschildern, können im Vergleich zum Kauf im Store günstiger sein. Die Unterschiede sind allerdings nicht mehr so groß. Dennoch bietet es die Chance Modelle zu finden, die überall ausverkauft sind. Wichtig ist, dass der Shop seriös ist. Auf Ebay, Kleiderkreisel und in Facebook-Gruppen gibt es so viele Fakes, dass du nie vorsichtig genug sein kannst. Es gibt aber auch viele seriöse Anbieter mit Trusted Shops Siegel, qualifizierten Mitarbeitern und Erfahrung.

Wer einen Offline-Kauf bevorzugt kann Designer-Secondhand Shops besuchen. Wichtig ist, dass es feste Shops sind und die Produkte auch durch diesen verkauft werden. Ich kenne eine Reihe von Secondhand Shops, die lediglich die Lagerfläche vermieten und zum Teil eine Provision erhalten. Verkauft wird durch Privatpersonen, wodurch schnell Fakes ihren Weg ins Regal finden. Dennoch gibt es Stores, die für die Authenzität die Verantwortung übernehmen. Kritisch ist jedoch der Kauf von Designer-Taschen auf Flohmärkten. Darauf werde ich allerdings noch in einem separaten Artikel näher eingehen.

Meine Louis Vuitton Alma habe ich letztendlich bei Designer-Vintage.com gekauft. Wie es dazu kam und wie der Kauf ablief, habe ich euch bereits in diesem Artikel geschildert.

Rent a bag

Eine andere Art des Second Hand Kaufs sind Taschen-Mietservices. Für einen bestimmten Zeitraum wird über ein Abo oder einmalig eine Designer-Tasche gegen Gebühr ausgeliehen. Meistens besteht nach Ende der Laufzeit die Möglichkeit die Tasche für eine End-Summe abzukaufen. Perfekt für unsichere Käufer oder um einem Trend zu folgen. Ein sehr interessanter und nachhaltiger Ansatz.

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Mein wichtigster Ratschlag ist jedoch euch genügend Zeit zu lassen und auf euer Bauchgefühl zu hören.

Jetzt sitze ich hier, meine Louis Vuitton an meiner Seite, und bin zufrieden. Ein Jahr ist vergangen, ein Wasserfleck im Berliner Regen dazugekommen, noch mehr Geschichten. Ja, ich träume bereits von meiner nächsten Anschaffung, aber diese Tasche war für mich die perfekte Wahl. Ich wünsche dir, dass du ebenfalls die richtige Entscheidung triffst, wenn der große Schritt ansteht, und dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen konnte. Für weitere Fragen und Beratung stehe ich dir gerne zur Seite. Oder auch nur um gemeinsam zu träumen. Ich freue mich von dir zu hören.

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The carton reached me exactly a year ago. I placed it a few hours in the living room until I felt ready to open it. I pushed the crackling silk paper and dust bag aside, held my first luxury designer bag in my hands. The Louis Vuitton Alma PM in Monogram Canvas. I was overwhelmed and happy about my pre-loved purchase. Until that time, however, some thoughts have tormented me. I will share with you my experience to buy the first designer bag, my knowledge and tips.

My Bag Story article is sure to express some of my feelings about the big step and portray the story of my designer bag. Admittedly, my Louis Vuitton is not my first designer bag. Just a few weeks ago, I introduced you to my Michael Kors bag, which moved in with me a few years ago. But my Alma is the first one to earn the title of luxury designer bag. A bag in the luxury price segment. My first real designer bag, combined with lots of excitement, money and research.

The purchase of the first designer bag is something very special. I have never spent so much money on a single garment or accessory before. My feelings in the buying process were accordingly overwhelming. At some point or another, I was a bit overwhelmed, and if you spent so much money at once, you’d rather sleep another night over the purchase. A guide or detailed experience reports would have spared me a lot of work. Instead, I spent hours with my laptop and Google. I can not take the research for your bags, but I can give you advice on the buying process and the selection.

All my advice and reflections go hand in hand and influence each other. There is no order in importance or timing. Basically, a part of the considerations refers to the bag itself, the other to the way of buying.

How to choose your first designer bag

Let’s talk about the obvious – the choice of the right designer bag. So many designers, so many models, materials and colors. The guaranty of having something for every buyer guarantees the agony of choice. What criteria are important for choosing the first designer handbag?

The brand

An essential decision is what brand you want to have. You should be able to identify with it, after all, you carry the logo on your arm. I find it helpful to deal with the history of the brand. A few years ago, in the case of large fashion houses, only the status idea stood out for me and triggered desires. Over time I have dealt with some designers and their history more. Behind the logos and beautiful facades are people and a story. This story and the background of the brand is what makes it successful today. It can also be helpful to look at older and current collections of the label. In addition to handbags can be conveyed here through clothing and various complete looks a sense of the style of the brand. This partly crystallizes out, which style is compatible with yours.

Since I developed interest in fashion for a long time the same brands were on my wishlist. Louis Vuitton, Chanel, Prada, Gucci … designers, who have shone on me from every second magazine page or have made it to become a filmtitel. Adoration purely on the basis of the logo and degree of recognition. Background knowledge or a look at their style? No. Only a few years ago I began to discuss more intensively with some designers. Chanel is still my dream. But Louis Vuitton made a turn for me. To be honest, all the time I just wanted to be able to afford a LV bag, not to have one. Until I read the history of the brand. A story about seemingly unattainable dreams and travels. French craftsmanship and quality. Louis Vuitton was more than a logo. I wanted a part of this story.

The model

Each season new models, new copies, old ones are discontinued. What season for season persists are classics. Models that have been produced by a fashion house for decades. They will still be up-to-date in some seasons and I would always recommend the classic designer bag instead of trend pieces. Due to constant price increases and the long-term relevance, they are value-resistant and can be sold out in case of doubt without problems and big losses.

Probably the most important decision:
Which model suits me? Which underscores my personality?
Personally, I believe that designer bags are also consumer goods and should not be dusty on the shelf. Therefore, it is important to determine the occasion to wear it as often as possible. Taste is at the top, but also the size and shape play a role. Do you rather belong to the women who carry their entire household with them or do you reduce it to a minimum? Do you want a small space just for you or should your life find its place? Again, it makes sense to deal with the history of the individual model. For me this was the point where the spark really sprang.

The most famous and certainly best-selling Louis Vuitton bags are the Neverfull and Speedy. For me personally, shoppers like the Neverfull are way too big. The additional space would remain unused or sink quickly into chaos. As much as I love the story of the Speedy designed for Audrey Hepburn, I find the bag rather impractical. Unfortunately, it does not open widely and swallows its content. In addition, I wanted none of the models often copied as fake. The Alma was and is perfect in my eyes. It was designed for Coco Chanel and is the only bag she wore next to her own creations.

The is the bag! But in which size? Often the models come in different sizes and here again it is important to think about the occasion. This also goes hand in hand with the feasibility. How well can the bag be opened, how is its division? In which ways can you carry it? Do you have to hold it in your hand or can you carry it on the carrying handle in the arm bend? Does it have a shoulder strap, which length does it have, or can you at least install one? Do you want to wear it crossbody or just hang over the shoulder?

The Alma comes in the sizes Nano, BB, MM and PM. Nano and BB have a shoulder strap and can be worn crossbody. A shoulder strap can be attached to the MM and PM. For me, the PM was the right choice. At the moment, I’m considering buying a belt, but probably the PM is to big for it.

In order to wear it as often as possible, the model should fit into the rest of the wardrobe. Neutral colors can be combined more easily than eye-catching colors, on the other hand you can create a real eye-catcher with a colored model. For many brands Metals come in many different designs. You should consider whether you are more a person for gold or silver and which you grabe more often. Which metal harmonizes more with the colors of your clothes? Which one do you like in combination with the bag better and underlines your personality?

The Alma comes in a variety of colors, but I have chosen the classic monogram print. Brown and gold harmonize perfectly with my remaining wardrobe and can also be used as a contrast.

Sometimes the same model is offered in different materials. How resistant or sensitive are the different materials? Which is particularly vulnerable to water or scratched quickly? How will it evolve over time?

Like most Louis Vuitton models, you can also choose between different types of leather and canvas for the Alma. My is mostly made of the durable canvas and only the bottom and the carrying handles are made of Vachette leather. The leather is very vulnerable to any moisture and water spots can form. While it is bright and creamy in its new condition, it develops a patina over time. My Alma has a beautiful honey-colored patina and only a few water stains. The patina tells a story and makes for me the charm of the bag.

Reviews & Reality

As a decision-making aid which model in which copy it should be a comprehensive research is useful. Don´t just look at photos, read reviews, or watch them on YouTube. A review always reflects only one opinion and taste and only after several you get a realistic impression of your dream piece. But nothing replaces reality. Once you are fairly sure which model it should be, you should visit a boutique of the brand or a secondhand designer store. Both reviews and the reality check can be sobering. When I’m in love, I tend to ignore disadvantages. If, however, many people report bad experiences or you have a disagree, rather leave it. With some great designers the consumer now only pays for the name instead of the quality.

My Alma I first held in the hands after the purchase. Previously, however, I had seen numerous reviews and fake checks and had tried an Alma in a different version in a second hand shop. This gave me a feeling for the bag itself, its size, handiness and the proportion to my body.

Yes I do! If the high feeling continues after a realistic impression and strengthens you in your decision, enjoy it. Nevertheless you should not rush the purchase. Think about outfit combinations for your future. Stand in front of your wardrobe, take out clothes and imagine your bag. For the beginning it is easiest to stay in the same color world, but you can also dare more brave thoughts. Pinterest, Instagram, Blogs and Google are a great source of inspiration. How do other people combine the bag, does it match your style and can you wear similar outfits?

For several days I found myself lost in thought in front of my wardrobe. I do not know what minimum limit I set myself, but this number of possible outfits I wanted to reach. I wanted to be sure that my Louis Vuitton fits my wardrobe and lifestyle. Social media and search engines confirmed me again and again. The Alma is the right choice. Ultimately, it is all about your feeling and therefore many opportunities to wear it.

How to buy your first designer bag

That the choice of the model and the brand is also related to the personal budget is clear. But the way of the purchase can become a decisive factor and partly allow to buy a model that would be outside the budget under normal circumstances.

Luxury store

When you buy in a boutique of the label you get the whole designer experience. Sparkling wine, friendly advice and glamorous packaging. On the Internet, however, there are also some bad experiences that relate to individual brands or stores. There is no guarantee for the chic shopping and the corresponding feeling. The price will be the highest in the stores as on the website of the designer. Sale is dependent on the label and the exception.

Sale & Outlets

In the search for a bargain it is sometimes worthwhile to wait for the sale of online merchants and department stores. This, however, is limited in most cases to seasonal models and some brands like Louis Vuitton never reduce their bags.

Outlets – whether online or offline – usually have even higher discounts than in the sale. But here, too, there are more leftover trend pieces and less the classic models.

Pre-Loved

The biggest possibilities offer pre-loved purchases. The second-hand market for designer clothing and accessories is huge. I don´t know how it could remain unknown to me for so long. Especially with vintage bags from the 90s or earlier, one saves hundreds or thousands of euros depending on the model and condition. But also new bags, some of them still with price tags, can be cheaper compared to the purchase in the store. However, the differences are no longer so great. Nevertheless, it offers the opportunity to find models, which are sold out everywhere. It is important that the shop is reputable. There are so many fakes on ebay and Facebook groups that you can never be careful enough. However, there are also many serious suppliers with Trusted Shops seal, qualified employees and experience.

Those who prefer an offline purchase can visit designer second hand shops. It is important that it is a fixed shop and that the products are also sold by it. I know a number of secondhand shops that only rent the warehouse space and get a commission in part. Sold by private individuals some fakes find their way to the shelves. Nevertheless, there are stores that take responsibility for authenticity. Critical, however, is the purchase of designer bags on flea markets. I will go into this in a separate article.

My Louis Vuitton Alma I finally bought at Designer-Vintage.com. The story and how I purchased the Alma, I have already described to you in this article.

Rent a bag

Another type of second hand purchases are pocket rental services. For a certain period of time, a designer bag will be borrowed for a fee. Usually, after the end of the term, it is possible to buy the bag for a final sum. Perfect for unsafe buyers or to follow a trend. A very interesting and sustainable approach.

My most important advice, however, is to allow you plenty of time and to listen to your heart.

Now I am sitting here, my Louis Vuitton by my side, and I´m satisfied. A year has passed, it got a water mark in the Berlin rain, and even more stories. Yes, I am already dreaming of my next purchase, but this bag was the perfect choice for me. I wish you to make the right decision when the big step is coming, and that I could contribute a small part. For further questions and advice, I will be happy to assist you. Or even just to dream together. I look forward to hearing from you.

Designer experience – Storytime & What´s in my Michael Kors bag

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Die Beziehung zwischen einer Frau und ihrer Handtasche ist ein Mysterium. Sie ist nicht immer erklärbar. Ein What´s in my bag lüftet einen Teil ihrer Geheimnisse – und erfüllt sämtliche Blogger-Klischees. Aber uns alle treibt die Neugier und der Wunsch Geheimnisse zu erfahren. Eine Handtasche verbirgt jedoch nicht nur die Dinge in ihrem Inneren sondern auch eine Geschichte. Welchen Inhalt und welche Geschichte meine Michael Kors Tasche hütet und wie sie in Bezug zu meinem ersten Kontakt mit der Designer-Welt steht, gebe ich heute preis.

Ich weiß nicht ob du beim Anblick eines Designer-Teils das Gleiche empfindest wie ich. Ich sage absichtlich Empfinden, denn mit Denken hat das nichts zu tun. Es ist irrational. Ob es sich nun um Mode handelt oder eine andere Leidenschaft spielt eigentlich keine Rolle, aber erinnerst du dich noch daran, wie du das erste Mal mit ihr in Kontakt kamst?

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Vielleicht hast du wie ich jeden Monat Magazine verschlungen. Mit deinen Fingern über die Seiten gestrichen, die die wunderschönen Kleider, Taschen und Schuhe zeigten.
Bei Trend-Analysen mit verschiedenen Shopping-Alterativen spiele ich noch heute in Gedanken durch, welches der Teile ich mir kaufen würde. Welches gefällt mir am besten? Ich picke mir zielsicher das Teuerste raus. Aber welche junge Frau aus durchschnittlichen Verhältnissen trägt ihre Bücher in einer Chanel-Tasche zum Unterricht? Oberflächlichkeiten wie diese sind nicht wirklich wichtig oder nötig. Wie für viele andere Mädchen auch, waren die Bilder und Videos mein einziger Zugang zu Designermode. Es war okay, aber ich sehne mich nach mehr. Wie bereits gesagt, irrational. Unnötig und oberflächlich. Es ist mir fast unangenehm diese Gedanken zu teilen und viele werden es nicht verstehen. Aber Leidenschaft muss nicht verständlich sein.

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Meine Liebe zu Designer-Teilen bezog sich lange Zeit nur auf Abbildungen. Bis ich im September 2014 zum ersten Mal einen größeren Peek & Cloppenburg Store besuchte. Die Kette war mir schon vorher bekannt, aber bis zu diesem Augenblick war mir nicht bewusst, was für Labels sie vertritt. Ich hatte bereits einen Lederrock gefunden, nahm die Rolltreppe zur nächsten Etage und fand mich wieder zwischen Armani, Burberry und Michael Kors. Über den Regalen mit feinster Kleidung strahlten mir die massiven Buchstaben der Logos entgegen. Jeder Bereich wie eine eigene Boutique und ich mittendrin. Mein Herz klopfte wie wild als ich einen  Kaschmirschal in den Händen hielt. Dann einen Trenchcoat von Burberry. One day, baby…

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Was bis zu diesem Augenblick unerreichbar erschien wurde nun real. Ich konnte die teuren Marken zum ersten Mal anfassen. Es fühlte sich so besonders an. Zu dieser Zeit war eine Marke überall. Michael Kors. Woher der Hype um die Marke auf einmal kam, kann ich nicht sagen, aber auch mich lies es nicht kalt. Als ich dort zwischen den Kleiderstangen stand und die erste echte Michael Kors Tasche in den Händen hielt, war es vollends um mich geschehen. Einen Monat später schenkten mir meine Eltern eine MK Tasche zum Geburtstag und ich kaufte mir eine Uhr der Marke. Ich war wahnsinnig dankbar und stolz.

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Eine Handtasche ist ein sicherer Ort. Intim und persönlich. Aber ich gewähre euch einen kurzen Blick in ihr Inneres. Ich bin eine dieser Frauen, die sich ohne Handtasche nackt fühlt. Wohin soll ich mit meinen Händen? Es ist selten, dass ich die Freiheit ohne Tasche unterwegs zu sein genieße. Dabei trage ich nicht mal viel mit mir herum. Ein Teil meiner Sachen wechselt mit mir von Tasche zu Tasche. Die Schlüssel meiner Vespa, Sonnenbrille, Portemonaie und iPhone. Aber es gibt auch Dinge, bei denen ich vergesse wo sie sind, bis ich einen Blick in meine Handtasche werfe. Da wäre das Parfum La vie est belle von Lancome. Schmuck, den ich bereits auf dem Nachhauseweg abnehme und mit seinem Kästchen im Seitenfach verstaue. Roter Lippenstift und Miracle Cushion Make-Up – ebenfalls von Lancome. Um ehrlich zu sein, vergesse ich im Laufe des Tages oder Abends mein Spiegelbild. Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal mein Make-up aufgefrischt habe. Aber diese Dinge in meiner Handtasche geben mir Sicherheit. Genug um sie ab und zu zu vergessen. Sicherheit wie die Tasche selbst.

Inzwischen ist diese Tasche nicht mehr das einzige Designer-Teil in meinem Kleiderschrank. Ich verspüre nicht mehr das anfängliche Kribbeln, aber ich mag sie immer noch sehr. Sie repräsentiert für mich den Zugang zu der Welt wunderschöner Kleidung und Designs. Es ist eine neue Art der Verbundenheit.

Shop the look:
Michael Kors Bag (similar here) Vintage Dress (similar here), Vintage Shirt (similar here), Vintage Belt (similar here), Vince Camuto Boots (similar here)

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Picture Credit & Copyright: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder
*Dieser Artikel entstand in liebevoller Zusammenarbeit mit P&C Düsseldorf. Alle Meinungen und Erfahrungen sind meine eigenen und spiegeln meinen persönlichen Stil und Geschmack wider.


The relationship between a woman and her handbag is a mystery. It can not always be explained. A What’s in my bag reveals some of the secrets – and fulfills all the blogger stereotypes. But all of us are driven by curiosity and desire to know secrets. A handbag conceals, however, not only the things inside it but also a story. Today I´ll reveal what´s the content and history of my Michael Kors bag and how it relates to my first contact with the designer world.

I don´t know if you have the same feeling as I do when seeing a designer bag. I´m talking about feelings, because thinking has nothing to do with it. It is irrational. Whether it’s fashion, or a different passion, doesn´t matter, but do you remember how you came into contact with it for the first time?

Maybe you’ve devoured magazines every month. With your fingers you stroked across the pages, which showed the beautiful clothes, bags and shoes.
In the case of trend analyzes with different shopping alternatives, I still play through in mind which of the parts I would buy. Which one do I like best? I pick the most expensive out of the box. But which young woman from average circumstances carries her books for school in a Chanel bag? Superficialities like these are not really important or necessary. As for many other girls as well, the pictures and videos were my only access to designer clothes. It was okay, but I long for more. As I said before, irrational. Unnecessary and superficial. It is almost unpleasant to share these thoughts and many will not understand. But passion does not have to be understandable.

For a long time my love for designer pieces related to pictures only. Until I visited in September 2014 for the first time a larger Peek & Cloppenburg Store. The chain was already known to me before, but up to that moment I was not aware of what labels it represents. I had already found a leather skirt, took the escalator to the next floor and found myself again between Armani, Burberry and Michael Kors. Over the shelves with the finest clothes, the massive letters of the logos shone. Every area was like its own boutique and I stood in the middle of it. My heart pounded wildly as I held a cashmere scarf in my hands. Then a trench coat from Burberry. One day, baby …

What seemed unattainable up to this moment became real. I could handle the expensive brands for the first time. It felt so special. At that time, one brand was everywhere. Michael Kors. I can´t say why it was hyped at that time, but it got me. As I stood there between the clothes hangers and held the first genuine Michael Kors bag in my hands, it had completely happened to me. A month later my parents gave me a MK bag for my birthday and I bought a watch by the brand. I was incredibly grateful and proud.

A handbag is a safe place. Intimate and personal. But I´ll give you a brief look inside. I am one of those women who feels naked without a handbag. Where should I go with my hands? It is rare that I enjoy freedom without a bag. Even though I do not take many things with me. A part of my stuff changes with me from one pocket to another. The keys of my Vespa, sunglasses, portemonaie and iPhone. But there are also things I forget about where I left them until I take a look at my handbag. The perfume La vie est belle by Lancome. Jewelery, which I already removed on the way home and stowed with its box in the shed. Red lipstick and Miracle Cushion make-up – also by Lancome. To be honest, I forget my reflection in the course of the day or evening. I do not know when I last refreshed my makeup. But these things in my handbag give me safety. Enough to forget them from time to time. Safety like the bag itself.

Meanwhile, this bag is no longer the only designer piece in my wardrobe. I no longer feel the initial tingling, but I still like it very much. To me it represents the access to the world of beautiful clothes and designs. It is a new kind of connectedness.

*This article results from my cooperation with P&C Düsseldorf. All opinions are my own represent my personal style and liking.

Secrets de Parisienne

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Es gibt diese eine Stadt, die mich immer wieder aufs Neue verzaubert. Paris. Die Zeiten in denen ich Sehenswürdigkeiten abgeklappert habe sind vorbei, vielmehr bin ich dazu übergegangen das wirkliche französische Leben und den Puls der Stadt spüren zu wollen. In das echte Paris vergangener Tage einzutauchen, ohne Touristenstände und Eiffelturm-Verkäufer. Wo und wann kann man sich als Reisender zwischen Touristen als Parisienne fühlen?

Für mich steht und fällt jede Attitüde mit meinem Look. Die Französin spielt mit Geschlechterrollen, kombiniert feminine mit maskulinen Elementen. Ihre Outfits haben etwas Besonderes, aber sind immer mit einer gewissen Non-Chalance verbunden. Das Leben in ihnen steht im Vordergrund und sie sind nicht zu gemacht. Oft spielen gedeckte oder Nicht-Farben eine große Rolle, aber gerade im Frühling oder Sommer können auch zarte Töne den französischen Chic zaubern. Wie sieht meine Garderobe für Paris aus? Als maskulines Element wähle ich eine graue Anzughose zu der ich eine grün-goldene transparente Vintage Bluse mit Pailletten-Verzierungen kombiniere. Dazu trage ich roséfarbene Samt-Loafer. Meine Haare binde ich mir zu einem unordentlichen Dutt zusammen, der sich nach kurzem auflöst.

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Ich glaube der Zauber des französischen Lifestyles liegt darin zu genießen. Die Straßencafés sind gefüllt. Ältere Herren sitzen alleine mit ihrem Kaffee und schauen dem Treiben auf der Straße zu. Allein zu sein hat für uns meist einen bitteren Beigeschmack, doch hier erscheint es mir eher selbstverständlich sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Zu genießen und auszugehen egal ob im Singular oder Plural. Generell ist es eher das Aufnehmen der Umgebung und Geschehnisse als der Zwang ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Vielleicht romantisiere ich auch, aber für mich schafft diese Stadt Momente und echtes Leben.

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Echtes Pariser Flair entfaltet sich abseits der Touristenströme. In den frühen Morgenstunden oder am späteren Abend tritt die Stadt selbst hervor. Die Geschichte der alten Gebäude und des Lebens zwischen ihnen wird nicht länger verschattet. Die Stadt verstrahlt einen Zauber und zwischen all ihrer Hektik auch eine gewisse Ruhe. Besonders ab der typischen Instagram-Kulissen spüre ich das echte Paris und fühle mich ein wenig französisch. Vom Pont Alexandre III ist der Blick auf den Eiffelturm noch viel romantischer als direkt davor zu stehen. Die Brücke mit den goldenen Engeln ist einer meiner Lieblingsplätze in Paris. Zur Rechten der Grand Palais mit seiner beeindruckenden Glaskuppel und Stahlkonstruktion. Hier stellt Karl Lagerfeld jede Saison seine neuen Kollektionen für Chanel vor. Kann es einen Ort geben, der noch französischer ist?

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Auch in den Parkanlagen spielt sich ein Großteil des Pariser Lebens ab. Ob im Jardin des Tuileries oder dem Bois de Boulogne – von den weiß-grauen Stadtmauern treibt es die Bewohner ins Grüne. Plätschernde Springbrunnen und Wasserfälle, Vogelgezwitscher und kleine Pavillons. Natur inmitten der Metropole.

Geheimnisse von Zeit, Raum und Lifestyle der Parisienne. Nicht zu vergessen ihren unverkennbaren Stil. Sie shoppt ab vom Mainstream, besucht Luxus-Stores, Flohmärkte und Vintage Boutiquen. Dieses besondere Shoppingerlebnis will ich spüren. Auf dem größten Flohmarkt Europas wo sich Designer, Kunst und Vintage verbinden. In meinem nächsten Artikel erkunde ich den Marche aux Puces Saint-Ouen. Über staubige Straßen nehme ich euch mit zu Chanel, Louis Vuitton, Givenchy und Co.

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Picture credit: Frank Lemburg, Fotostudio Wilder


There is this one city that always charms me anew. Paris. The times when I have struck places of interest have passed, rather, I have come to want to feel the real French life and the pulse of the city. To dive into the real Paris of days gone by, without tourist stalls and vendors selling little Eiffel Towers. Where and when can you as a traveler feel as Parisian between tourists?

For me stands and falls every attitude with my look. The French woman plays with gender roles, combines feminine with masculine elements. Their outfits have something special, but are always associated with a certain non-chalance. Life in them is in the foreground and they are not made. Often, covered or non-colors play a big role, but in the spring or summer even delicate tones can conjure French chic. What is my wardrobe for Paris? As a masculine element, I choose a gray suede to which I combine a green-gold transparent vintage blouse with sequin embellishments. For this I wear pink velvet loafers. My hair is made up as a messy bun, which dissolves after a short time.

I believe the charm of the French lifestyle is to enjoy. The streetcafés are filled. Older gentlemen sit alone with their coffee and watch the hustle and bustle on the street. Being alone has a bitter taste for us, but here it seems to me as taking time for itself. To enjoy and go out no matter whether singular or plural. In general, it is more the recording of the environment and events than the compulsion to achieve a certain goal. Maybe I am romantic, but for me this city creates moments and real life.

Real Parisian flair unfolds away from the tourist streams. In the early morning hours or late evening, the city itself emerges. The history of the old buildings and the life between them is no longer shaded. The city radiates a charm and between all its hustle and bustle also a certain calm. Especially away from the typical Instagram scenes I feel the real Paris and feel a little French. From Pont Alexandre III, the view on the Eiffel Tower is much more romantic than standing directly in front of it. The bridge with the golden angels is one of my favorite places in Paris. To the right is the Grand Palais with its impressive glass dome and steel construction. Karl Lagerfeld presents his new collections for Chanel every season. Can there be a place that is even more French?

A large part of Parisian life happens in the parks. Whether in the Jardin des Tuileries or the Bois de Boulogne – the white-gray city walls drive the inhabitants into the countryside. Rippling fountains and waterfalls, bird chirping and small pavilions. Nature in the middle of the metropolis.

Secrets of time, space and lifestyle of Parisienne. Not to forget their unmistakable style. She is shopping away from the mainstream, visiting luxury stores, flea markets and vintage boutiques. I want to feel and make this particular shopping experience. At the largest flea market in Europe, where designers, art and vintage combine. In my next article, I´ll explore the Marche aux Puces Saint-Ouen. On dusty roads I´ll take you to Chanel, Louis Vuitton, Givenchy and Co.

Shooting & Shopping – a Day in Hamburg

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2017 besteht für mich aus Kurztrips. Einen Tag Den Haag, den nächsten Amsterdam. Jetzt Hamburg in einem Tag. Die drei wichtigsten S – Sightseeing, Shooting und Shopping – in weniger als 24 Stunden. Es ist anstrengend, aber möglich. Verbring mit mir einen Tag in Hamburg und lass mich dein City Guide sein – mit diesem Blogartikel! „Shooting & Shopping – a Day in Hamburg“ weiterlesen

To Audrey with Love – Givenchy

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Ich lebe in meinem Lieblingsfilm. Moon River in meinen Ohren, New Yorks 5th Avenue vor mir und zum Anfassen nah eine Gestalt mit dem berühmtesten Kleid der Filmgeschichte.

“Living is like tearing through a museum. Not until later do you really start absorbing what you saw, thinking about it, looking it up in a book, and remembering – because you can’t take it in all at once.” – Audrey Hepburn

Ich blende all die Menschen um mich herum aus und bin mitten in Breakfast at Tiffany´s. Im Gemeentemuseum in Den Haag. Es ist einer dieser Augenblicke in denen ich mich so lebendig fühle, glücklich dort zwischen den Givenchy Kreationen. Jetzt, zuhause vor meinem Laptop, verarbeite ich all diese Eindrücke. „To Audrey with Love – Givenchy“ weiterlesen

How to find your personal style – Part 2

Nachdem ich hier schon angefangen habe darüber zu schreiben, warum ich einen persönlichen Stil für wichtig halte und was meinen Stil ausmacht, kommt nun der zweite Teil. Wie findest du deinen Stil? Wenn du das wissen willst, dann ist dieser Beitrag perfekt für dich. Los geht´s! 🙂 „How to find your personal style – Part 2“ weiterlesen

Preloved ♥ Vintage Part 2

Nachdem ich bereits hier darüber berichtet habe  was Vintage ist und warum ich es liebe folgt nun die Fortsetzung. Wo kann man Vintage kaufen?

In größeren Städten wie Berlin oder München gibt es natürlich viele Second Hand oder Vintage Boutiquen in denen du auch Designerteile für kleines Geld kriegst. Für viele die aus kleinen Städten oder Dörfern kommen ist das allerdings nicht sehr hilfreich. „Preloved ♥ Vintage Part 2“ weiterlesen

Preloved ♥ Vintage Part 1

Viele denken bei Second Hand Klamotten an muffige, fleckige Teile, die aus der Kleiderspende stammen oder schlimmeres. Falsch gedacht. Wenn ich von Vintage oder Second Hand spreche, meine ich damit gut erhaltene „Sammlerstücke“, die im Laufe der Zeit ihren Besitzer wechselten. Aber von vorne… „Preloved ♥ Vintage Part 1“ weiterlesen